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Seriöses Angebot: Acer Aspire 5741G

Seriöses Angebot: Acer Aspire 5741G
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Die Zeiten, als man sich beim Anblick eines aufgeklappten Aspire-Notebooks auf dem Set der Enterprise-Brücke wähnte, scheinen endgültig vorbei. Früher blinkten einem rechts und links der Tastatur blaue und orange LEDs entgegen, vom berührungsempfindlichen Lautstärkeregler ganz zu schweigen. Dagegen nimmt sich das Design des 5741G geradezu nüchtern aus. Ein seriöser Graphit-Ton dominiert die Handballenauflage, die Tasten sind wie üblich schwarz mit weißer Beschriftung. Mit den LEDs hält sich Acer erstaunlich stark zurück, und es gibt neben dem beleuchteten Power-Knopf nur vier weitere, was wirklich nicht ablenkt.

Gemstone ade: Das neue Design wirkt seriöser.Gemstone ade: Das neue Design wirkt seriöser.Auch der Deckel hat sich vom ehemals spacigen Design verabschiedet, und der Hologramm-Effekt ist einem eleganten silbergrauen Muster gewichen. Das neue Design ist jedenfalls gefällig und dürfte „massenkompatibler“ als das alte Gemstone-Blue-Styling sein. Aus ergonomischer Sicht fragwürdig ist aber die Dispalyeinfassung aus glänzendem und stark spiegelndem schwarzem Plastik.

Bis auf den etwas weichen Deckel ist die Verarbeitung sehr gut.Bis auf den etwas weichen Deckel ist die Verarbeitung sehr gut.Die Anmutung und auch die Verarbeitung des Aspire 5741G sind als sehr gut zu bezeichnen. Das Chassis ist solide und robust; es wippt und knarzt nicht, ist sehr verwindungsfest und gibt so wenig Anlass zur Kritik. Kleine Schwächen gibt es dennoch: Der Bereich vor dem Deckel gibt auf Druck nach, doch ist das nicht gerade eine Situation, die im Alltag oft vorkommt. Praxisrelevanter ist schon der eher weiche Deckel, der sich verwinden lässt und dabei Spannungsmuster auf der Anzeige hervorzaubert. Druckmuster zeigen sich ebenfalls, wenn man von hinten gegen das Display drückt. Aber wie gesagt: Das sind bei diesem Modell schon Schwächen, die man suchen muss. Deshalb gbit es in dieser Disziplin für Acer Lob, denn nicht immer machen die Notebooks dieses Herstellers einen so guten Eindruck.

Die Tastatur des Aspire 5741G ist sehr gut.Die Tastatur des Aspire 5741G ist sehr gut.Viel zu oft ist die Tastatur ein Punkt, in denen Acer nicht wirklich gut wegkommt. Beim Ferrari One 200 mussten wir beispielsweise kritisieren, dass die Tastatur wie lose aufgelegt wirkte, das Tastenbett sich durchbog, und es dadurch zu einem stockenden Tippgefühl kam. Das Aspire 5741G spielt da in einer ganz anderen Liga und macht eigentlich alles richtig. Das Layout der „floating“ Tastatur mit den auf Säulen stehenden Tasten entspricht dem Desktop-Standard. Der Hub ist kurz aber präzise, der Widerstand genau richtig. Trotz der vollen Tastengröße findet sogar noch ein vollwertiger Ziffernblock Platz. Hier gibt es einfach nichts weiter zu sagen, denn die Tastatur macht genau das, was sie soll. Nochmal: Lob an Acer – hier macht das Tippen wirklich Spaß! DIESE Tastatur wünscht man sich als Tester in allen Modellen!

Auch das Trackpad gefällt. Es ist durch einen Rand von der Handballenauflage abgegrenzt und ausreichend groß. Es ist sehr präzise, ohne überempfindlich zu sein. Vielschreiber können es auf Wunsch per Tastenshortcut zeitweise deaktivieren. Multitouch-Gesten beherrscht der Mausersatz ebenso wie vertikales Scrolling. Das Horizontale man manuell über den Treiber aktivieren. Die Tastenwippe besitzt wie die Tastatur genau den richtigen Widerstand, löst zuverlässig aus und klackt dabei als akustisches Feedback.

11 Kommentare anzeigen.
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  • bluray , 12. Mai 2010 08:34
    Da hat ACER sich wohl endlich den Käufern zugewandt und so manche Schwäche (SPEZIELL Tastatur) ausgemerzt. Offensichtlich will man die Gunst der Käufer wiedererlangen.

    Was das verspielte Design der älteren Notebooks betrifft, so kann man sagen, dass dieses Notebook eher als Businessmodell auftreten will und daher Acer's Entscheidung richtig war, das Geblinke und Gebitze aussen vor zu lassen.

    (Etwas, was mir persönlich auch an den Toshiba's gefällt. die notwendigen Tasten sind im Dunklen beleuchtet, nicht mehr, nicht weniger)

    Allerdings sollten beleuchtete Tastaturen so langsam Einzug halten (tragen zwar nicht unbedingt positiv zur Akkulaufzeit bei, aber immer noch ein sinnvolles Feature, wofür ich die Apple MacBooks beneide)

    Bis auf den Schminkspiegel hat Acer hier vieles gut optimiert!
  • kaan , 12. Mai 2010 15:08
    Die meisten Notebooks die ich wegen Garantie einschicken musste waren Acer und diese konnte man nie problemlos abwickeln.

    Selbst wenn Acer zum Notebook eine Holde Jungfrau reines Blutes dazu gibt würde ich den Technischen Schrott im Regal liegen lassen.
  • bluray , 12. Mai 2010 15:57
    Dass Acer wohl lange nicht in die Eliteregion von Dell, HP, Toshiba und Sony aufsteigen wird, ist klar, auch was die solide Verarbeitung der Notebooks angeht, war Acer immer so der klassische Plastikbomber, den man gern liegenlassen hat. Aber Acer wird dies sicher erkannt haben. Ein Test des Geräts seitens THG könnte hier wohl Licht ins Dunkel bringen, ob das Gerät mehr Sein als Schein hat...
  • FormatC , 12. Mai 2010 16:13
    Ich habe sehr skeptisch geprüft, weil ich bei Acer auch schon mehrmals bös geerdet wurde - mein kleines Acer One ist bestens und sauber verarbeitet. Vielleicht hat man sich ja doch eine Besseren besonnen? Schön wärs schon.
  • daimonion81 , 12. Mai 2010 16:33
    Auch sehr gut und hervorhebenswert ist die Steuerungstaste in der linken, unteren Ecke (und nicht FN).
    Ergonomisch fragwürdig finde ich das "Linkshändertouchpad", außer natürlich für Linkshänder - Selbst ohne Ziffernblock liegt dies nicht in der Mitte der regulären Tastatur (ich bin auch kein Fan von Ziffernblöcken im Notebook).
    Und das optische Laufwerk favorisiere ich links, weil rechts die Maus liegt (wurde hier früher bewertet).
    Aber vielleicht hat Acer hier ja auch ein Linkshändernotebook gebaut...
    Mal sehen was noch kommt, aber mein Amilo läuft ja noch.
  • Diesel_im_Blut , 12. Mai 2010 17:02
    Der Preis ist für dieses Notebook mit der gebotenen Ausstattung günstig. Aber was ich von Acer halte brauche ich nicht weiter auszuführen, da schon zwie Meinungen hier das wiederspiegeln was ich auch dazu sage.
  • klomax , 12. Mai 2010 17:38
    Acer kommt auch im Low-Budget-Segment nicht unbedingt schlecht weg: Mein Acer 110L ist recht brauchbar, die Einstiegsmodelle der Extensa-Reihe überzeugen häufig durch ihre überdurchschnittlich gute Tastatur und matte Displays. (notebookjournal weißt des öfteren darauf hin)

    Mit unserem neuen Büro-Schleppi Samsung R530 Nehro bin ich sehr zufrieden, trotz Schminkspiegel: Denn HDMI-Ausgang, kratzunempfindliche Oberflächen und extrem leise Lüftung ohne aufheizendes Gehäuse sind mir besonders wichtig. Und: Illuminiertes Trackpad sowie eine sehr gute Tastatur versüßen das ganze.:) 

    Und mehr als 400 Euro muss ich bei meinem Anwendungsgebiet,"Powerpoint", "Office", etwas "GIMP" und 4 Stündchen Archiv ohne Steckdose, nicht einplanen.;)

  • drno , 12. Mai 2010 23:29
    Vielleicht bin ich nicht mehr auf aktuellem Wissensstand. Nun, die Acer und auch Hyrikan die ich kenne, haben hinten eine gesperrte Partition für die Syswiederherstellung im Auslieferungszustand. Da kommt Paragon oder Acronis nicht mit klar. Auch haben die eine eigenwillige Partitionierung,
    die von der Software nicht erkannt wird. Ergo müßte ich denen das OS neu aufspielen. Warum Arbeit machen, wenns auch ohne geht. Es gibt PC's und NB's, da gibts solche Probs nicht
  • trebor , 13. Mai 2010 00:13
    Hmm, habe von Acer 3x Aspire7520 (ohne G), 1x Aspire7736ZG und 1x Aspire One und bis jetzt keine Probleme mit der Hardware.
    Beim einen 7520 wurde die Deckelverriegelung problemlos ersetzt, aber da ist eher Vista das Problem.
    Es gibt ja immer von einem oder anderen Hersteller "Montagsgeräte", aber es kommt auch auf den Service des Verkäufers an.
  • bwolf , 13. Mai 2010 10:41
    @drno
    Das erste was ich bei einem Notebook mache, ist das OS neu aufspielen.
    Ob da ne Rettungspartition drauf ist oder nicht ist mir egal - wird gelöscht. Aber diesen ganzen vorinstallierten Bullshit der Hersteller muß weg. Und eine Win7-Neuinstallation dauert auch nicht wirklich länger als 25 Programme von Hand zu deinstallieren.
  • Diesel_im_Blut , 13. Mai 2010 11:25
    @bwolf

    Da muss ich Dir völlig zustimmen. Neuinstallation ist immer besser als den ganzen Rotz runter zu schmeisen. Irgendwo setzt sich von dem Müll immer was fest.
    Eine These die sich mir da gleich in den Kopf drängt ist, der Müll braucht auch Rbeitsspeicher und macht das System träge. Vielleicht soll das dazu dienen die Kunden wieder zm Händler zu treiben um noch ein Arbeitsspeicherupgrade zu erwerben....