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Quicklook: Acer Aspire 6935 - Der kleine Bruder

Quicklook: Acer Aspire 6935 - Der kleine Bruder
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Parallel zum Aspire 8930, das gerade erst im Artikel Kleines großes Kino: Media Center Notebooks von Acer und Toshiba seinen Auftritt hatte, schickte uns Acer das Aspire 6935, eine 16,4-Zoll Variante mit etwas abgespeckter aber immer noch guter Ausstattung. In vielen Dingen ähnelt es dem großen Bruder, so dass sich hier ein kurzer und knapper Vergleich mit den bisher getesteten HD-Notebooks anbietet.
 

Design & Tastatur

Der Deckel im Gemstone Blue Design. Das Aspire 6935 nutzt wie das 8930 das Gemstone Blue Design inklusive des holografischen Deckels und der (sehr) berührungsempfindlichen CineDash Bedienkonsole links neben der Tastatur. Letztere besitzt keinen Ziffernblock und bringt einige Tasten an anderen stellen unter, erfordert aber keine große Eingewöhnung. Das Tippgefühl ähnelt dem beim größeren Modell - ein wenig weich mit unterdefiniertem Druckpunkt. Das Trackpad mit seiner gummierten und geriffelten Oberfläche funktioniert präzise und passt sich optisch und haptisch in die Handballenauflage ein, seine Tasten arbeiten gut.

 

Verarbeitung & Gewicht

Kommandozentrale: Das beleuchtete CineDash Feld regelt die medienwiedergabe - und ist sehr empfindlich.Auch bei der Verarbeitung kommt das 6935 nach seinem großen Bruder: Das Chassis ist verwindungssteif und solide, und bei ihm knackt und knarzt nichts. Der Deckel wird durch die Scharniere zuverlässig offen gehalten und bleibt auch ohne Arretierungsmechanismus zuverlässig geschlossen. Leider ist er eher weich und biegt sich, was ab einem gewissen Punkt zu Musterbildung entlang des Rahmens führt. Mit Batterie bringt das Notebook 3328 g auf die Waage, das Netzteil wiegt weitere 558 g.

 

Display

Das verspiegelte 16,4-Zoll Display bietet eine ungewöhnliche Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten.Das verspiegelte Display ist mit 183 cd/m² im Durchschnitt noch ein wenig dunkler als das im 8930, der Schwarzwert mit durchschnittlich 0,78 weit schlechter. Das zieht auch den Kontrast auf 1:234 herunter. Die Ausleuchtung ist leider sehr ungleichmäßig; die Helligkeit fällt von der Mitte zu den Rändern stark ab. Zwischen hellstem und dunkelstem Punkt liegen knapp 35%. Das Panel stellt eine kuriose Auflösung von 1366 x 768 dar. Bei Flachbild-Fernsehern lief diese Variante unter dem Marketingbegriff "HD Ready", nimmt sich aber in einem aktuellen 16,4-Zoll Gerät ein wenig seltsam aus.

Farben werden angenehm dargestellt, wenngleich Rottöne leicht überbetont scheinen. Der Blickwinkel ist zu den Seiten ausreichend weit, ab etwa 30° beginnen Farben aber, an Brillanz zu verlieren und dunkeln ab. Von unten betrachtet kippen sie bald ins Schwarze, von oben überstrahlen sie und bleichen aus.

Zum unteren Rand fällt die Helligkeit stark ab, bis auf 65%.

2 Kommentare anzeigen.
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  • Anonymous , 30. Oktober 2008 01:48
    Der Test ist zwar schön und gut, nur frage ich mich, warum denn der abgespeckte Aspire 6935 getestet wurde. Es gibt auch den Aspire 6935 - 944G32BN, der rund 200 Euro mehr kostet, dafür dann aber auch ein Full-HD Display sowie einen integrierten DVB-T Tuner und eine schnellere CPU besitzt.
  • Anonymous , 30. Oktober 2008 22:32
    mkayDer Test ist zwar schön und gut, nur frage ich mich, warum denn der abgespeckte Aspire 6935 getestet wurde. Es gibt auch den Aspire 6935 - 944G32BN, der rund 200 Euro mehr kostet, dafür dann aber auch ein Full-HD Display sowie einen integrierten DVB-T Tuner und eine schnellere CPU besitzt.


    Hi und danke für die Frage.
    Die Antwort ist einfach: Das ist das Gerät, dass Acer uns geschickt hat, nachdem wir gewisse Rahmenbedingungen (Ausstattung, Preis, Größe, etc) formuliert haben. Dann steht es den Herstellern (bzw. deren PR-Vertretern) natürlich frei, uns ein Gerät ihrer Wahl zu schicken.
    In diesem Fall war es eben diese Variante. :) 

    EDIT: Keine Ahung, warum ich jetzt als anonymer Poster angezeigt werde. Die Antwort kam jedenalls von benkraft.