Netbook mit Atom N450: Acer Aspire One 532
Als erster Hersteller will Acer ein Netbook mit dem Atom-Chip N450 (Codename Pineview) ausstatten. Das Aspire One 532 soll ab Q1/2010 verfügbar sein.
Wie unsere Kollegen von Tom´s Hardware Frankreich erfahren haben, wird das Netbook Aspire One 532 von Acer mit einer Atom-CPU N450, 1 GByte RAM und einer Festplatte mit 160 / 250 GByte ausgestattet sein. Die neue Intel Single-Core-CPU N450 ist mit 1,66 Gigahertz getaket.
Der Bildschirm besitzt eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel und wird von der integrierten Onboard-Grafik GMA 3150 angesteuert. Die Diagonale des Displays des Aspire One 532 beträgt 10,1 Zoll (25,7 Zentimeter). Das Netbook wird es neben Schwarz oder Weiß auch in Blau und Rosa geben.
Als Betriebssystem soll vom Hersteller Windows 7 Starter aufgespielt werden. Selbst an eine kleine Webcam wurde gedacht.
Technische Daten:
- Intel Atom N450 mit 1.66 GHz Taktfrequenz
- 10.1-Zoll-Display
- 1024 x 600 Auflösung
- 1 GByte Arbeitsspeicher
- 160 / 250 GByte Festplatte
- 0.3 MPixel Web-CAM
- Windows 7
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Irgendwie ist mir immernoch nicht klar, für welche Zielgruppe diese Geräte sind. Im Normalfall kostet ein Netbook zwischen 300 und 400€ und ist damit auch nicht unbedingt sehr günstig, für das was man bekommt. Auf einem 10" Bildschirm kann man allerhöchsten etwas surfen, was in meinen augen aber auch sehr optimistisch wäre und ebenfalls nochmal via Stick mit 35€ pro Monat zu Buche schlägt oder etwas Office, wobei die 1GByte auch ziemlich schnell am limit sein dürfte. Filme oder Musik möchte ich jetzt erstmal ausschließen, da die Leistung für Filme nicht reichen und die Qualität der OnBoardsoundkarte miserabel sein dürfte. Die Kamera kann man ebenfalls vergessen, da 0,3 Megapixel (Auflösung 600*500) einfach in meinen Augen nicht ausreichen. Mir ist es einfach nicht klar. Die einzigen Funktionen für die es gut sein könnte, wären Funktionen, die mittlerweile so ziemlich jedes Handy abdeckt.
@ rschulz:
schöner hätte ich es nicht sagen können.
Aber wie so oft gilt auch hier:
Sch****egal,ob ich es brauch oder nicht,es ist neu und alle anderen habens auch,darum muss ich es mir auch kaufen.
Gewiss empfinde auch ich die heutigen Netbooks als zu teuer. Die Vorteile liegen aber auf der Hand:
-> Kein Schleppi (das beginnt bei mir ab 14 Zoll aufwärts).
-> Für Office-Arbeiten VÖLLIG ausreichend, wenn er über einen externen Bildschirm läuft, wie bei mir, + einfach abstöpseln und in der Handtasche mit in die Bibliothek, wenn mal Notizen fällig sind.
-> Sound absolut ausreichend (die Chips sind nicht "miserabel", sondern blanker Durchschnitt, und das ist ein Unterschied).
-> Die Kisten laufen ab 1,5/2 GB RAM wie geschmiert. Speicher kriegt man günstig hinterhergeworfen.
-> Dank USB in alle Richtungen erweiterbar (1,8 Zoll Festplatten, Brenner blablabla), SDHC Karten, blablabla...
@rschulz
Außerdem: Wieso 35 €/Monat Extra-Kosten und wieso mit Stick? Die Dinger haben WLAN/Ethernet und sind genauso gehandicapt wie große und kleine, bunte und graue Geräte. - Was ist denn da wesentlich anders dran? - Haste `ne Flatrate zuhause, läuft es eben darüber, biste im Cafe in Deli, musste entweder auch über W-LAN oder, optional, über UMTS ins Netz. - Genauso wenig affig, wie mit einem IPhone in aller Öffentlichkeit den Hot-Spot zu finden.
Mal abgesehen davon, dass der Markt sich immer mal wieder (überflüssige) Produkte aus den Fingern saugt: Das betrifft auch IPhone und Co. - Für die einen Überflüssig, für die anderen Statussymbol oder einfach nur praktisch.
@ rschulz:
Für z.B. Schüler eignen sich Netbooks. Außerdem kann man auch gut Netbook für 200-300€ kaufen und eignen sich als e-dictionary, "Präsentationserstellgerät", sowie Nachschlagewerk für Fremdwörter oder Themen (Wikipedia Offline).
klomax @ bei den ganzen geräten die du als zusatz hast kannste gleich einen vollausgestatteten laptop kaufen DVD ca50 500 gb platte ca 70 und und so weiter
aber ich denke ein netbook so zu nutzten wie er vorgesehen wäre ist bei den preisen schwachsin
klomax @ bei den ganzen geräten die du als zusatz hast kannste gleich einen vollausgestatteten laptop kaufen DVD ca50 500 gb platte ca 70 und und so weiter aber ich denke ein netbook so zu nutzten wie er vorgesehen wäre ist bei den preisen schwachsin
Ich brauche nicht gleich am ersten Tag ein Loch in der Geldbörse, wenn ich ein, wie schon gesagt, schwerfälligen Schleppi-Boliden für 400-500€ kaufe.
Hab das Grundgerät für 200 €, damals ein Traumpreis. - Der Rest läppert sich, klaro, aber ein Brenner und ein Monitor für zusätzliche 100 € ist immer noch günstig, dann 2 SDHC Karten für 40 Zacken. Etwas RAM für 15 €. Keyboard/Mouse a 15 €.
Hab für meine Config weniger als 400€ bezahlt, horte keine Gigabyte an (illegalen) Daten, ab und an mal was Brennen, mit Gimp zeichnen oder mit Amarok Musik-Datenbank durch den Speicher jagen. Aja, Surfen, was ja laut rschulz auch nicht das Wahre sein soll. - Mozi flutscht nicht, läuft aber gut.
No True-HD, no Games, no Autocad, dafür waren und sind die Dinger ohnehin (noch) nix. - Aber wenn Gimp mal 500 MB+ Hauptspeicher lutscht, bin ich mit der kleinen Möhre gewappnet.
Das blöde an den Netbooks ist, dass versehentlich damit der "Armen-PC" erfunden wurde (war ja ursprünglich für Indien und China gedacht): Das hat den ganzen Markt und die Grenzlinien zwischen Net-, Sub-, Notebook ein bisschen angeweicht.
Ideal für Anspruchslose wie mich.
schließe mich klomax voll und ganz an! winde ich wirklich 100%ig genau so!
nur eines verstehe ich nicht: wieso windows 7 und nur 1gb ram... mit 2gb ram und linux wäre das teil noch günstiger und um einiges brauchbarer..
nochmal reingeworfen:
Lenovo IdeaPad S10e
Hier noch einen 1 oder 2GB Riegel rein, Wlan-N Karte und XP drauf (oder Linux drauflassen) - was will man mehr für
... ist bei den preisen schwachsin
ohje, dann bin ich doch schwachsinnig. ich habe eine eeepc mit 9" und 900 MHz celeron, 2gb arbeitsspeicher und einer zusätzlichen 16gb sdhc-Karte.
ich nutze das gerät um überall zu surfen oder emails zu bearbeiten (meine umts-flatrate kostet 10 Euro/monat). auf einem 8h-flug über den teich kann ich mir die zeit mit meiner lieblingsmusik, ein paar strombergfolgen und guten filmen vertreiben.
um powerpointpräsentationen abzuspielen, brauche ich nicht zwingend "ein ach so viel günstigeres" 3-kilo-notebook mit 17"-spiegeldisplay aus dem ramschprospekt des blödmarktes.
und zuhause kann ich maus, tastatur, monitor und nas anschließen und kann meine normalen arbeiten verrichten ohne dafür meinen 600watt-spieleboliden hochfahren zu müssen.
aber anscheinend führt kein weg drumherum, daß bei jeder netbook-news leute mit zuviel langeweile und begrenztem horizont eine grundsatzdiskussion starten.
zum vorgestellten gerät:
ich bin mir nicht sicher über mögliche vorteile der neuen CPU aber ansonsten ist das gerät doch normale hausmanskost, oder?
heutzutage würde ich mir bei 10" eine etwas höhere auflösung von 1200x800, 2gb von vornherein und beim atom wenigstens eine doppelkern-version wünschen.
besitze einen 15,4" und würde für mein studium lieber auf den netbook wechseln, da diese wesentlich leichter sind und meist auch einen längerlaufenden akku haben. zusätzlich zu meinem laptop habe ich noch ein mini-pc auf der basis eines Atom N330 und bin damit recht zufrieden.
denke, wenn der die neue N4xx reihe raus ist, könne ein komplettes netbook mit hdd auf 10h laufzeit kommen
[...] zum vorgestellten gerät:ich bin mir nicht sicher über mögliche vorteile der neuen CPU aber ansonsten ist das gerät doch normale hausmanskost, oder?heutzutage würde ich mir bei 10" eine etwas höhere auflösung von 1200x800, 2gb von vornherein und beim atom wenigstens eine doppelkern-version wünschen.
*unterschreib*
Mit 2 GB RAM, 11 Zoll bei 1366*768 und einem Atom N 450 oder Z 530 aufwärts wären 300 € ein sehr guter Preis. - Die Grafik-Karte kann von mir aus eine GMA 500 mit guter Treiberunterstützung oder die "neue" GMA 3150 sein. - Letztere ist in die CPU integriert und frisst auch vergleichsweise wenig Strom bei etwas mehr Leistung.
Ein entspiegeltes Display wäre optional auch mal nett.
Im Großen und Ganzen ist Acer aber wieder progressiv und verbaut als erstes die neuen Prozessoren zu einem guten Preis. - Asus wird hoffentlich bald nachziehen und die etwas schwachbrünstige Z 520 + GMA 500 Variante zugunsten der neuen Konfiguration liebäugeln. - Das hatte mir beim AAO 751 und dem Asus HA 1101 nicht ganz geschmeckt.
ION bleibt da leider teuer, was allerdings auch auf Intel's Knebelverträge zurückzuführen ist, Prozessoren günstig nur mit den GMA Chips-Sets zu verkaufen. - "Pineview" geht, glaube ich, gar nicht mit ION aufgrund mangelnder Kompatibilität.
ich kann nicht verstehen wie man sich so ein riesen laptop kaufen kann. Wenn ich was für zuhause brauch hol ich mir nen Rechner. für Unterwegs, urlaub... reicht der eee pc der übrigens auch HD Filme wiedergeben kann!
Das ist kein Laptop, sondern ein Netbook.
Neben meiner ganzen Rechner-Armada hat mein Acer One D250 einen nicht unerheblichen Vorteil: es kommt nachts als Standby- und D/L-Server mit schlappen 8-10 Watt aus. Daneben ist es als transportable Festplatte mit Display und Tastatur mehr als praktisch, weil der kleine Akku im Office-Betrieb locker 5 Stunden ausreicht. Selbst größere DivX-Filmchen laufen recht brauchbar - mehr braucht unterwegs kein Mensch.
Netbooks mit einem Kilogramm Gewicht sind nicht für Zocker und Nerds gedacht, sondern für ANWENDER, die einen leichten und trotzdem ausreichend bestückten kleinen Begleiter brauchen. So gesehen könnte man bei einigen Kommentaren echt die Krise kriegen, weil einige schlicht die Zielgruppe verwechseln. Niemand wird einen Panda kritisieren, weil er nicht mit einem Benz mithalten kann. Bis auf die Tankquittung und den benötigten Parkplatz. Schon mal drüber nachgedacht, dass es viele Leute gibt, die gar nicht mehr wollen, weil sie einfach nicht mehr brauchen?