Verarbeitung, Gewicht, Lautstärke und Wärmeentwicklung
Verarbeitung
Der erste Eindruck ist durchaus positiv, denn das Chassis ist recht stabil und verwindet sich nicht. Leider biegt sich die vordere linke Ecke gibt unter gezieltem Druck nach. Weniger gut gefällt der schicke Deckel, der zu weich ausgelegt ist und sich biegt, wobei das Display Spannungsmuster zeigt. Auch die Tastatur erlaubt sich einen Ausrutscher und wirkt, als sei sie nur lose aufgelegt, denn sie federt beim Tippen mit. Der Gesamteindruck fällt also zwiespältig aus.
Gewicht
Acers AMD-Netbook wiegt mitsamt der 63-Wh-Batterie 1484 Gramm, was durchaus angemessen ist. Netzteil und Stromkabel bringen weitere 418 Gramm auf die Waage, womit man bei einem Gesamtgewicht von knapp über 1,9 Kilo ankommt. Das ist, im wörtlichen Sinne, durchaus tragbar.

Tastatur und Trackpad
Die Tastatur enttäuscht: Sie gibt beim Tippen nach, federt mit und erzeugt dabei ein tackerndes Geräusch. Das ist leider kein rein kosmetisches Problem sondern stört mangels ausreichendem Widerstand und festen Druckpunkt auch beim Schreiben, denn man schlägt nicht nur beim beherzten Tippen am Tastenbett an. Die Tasten fallen eigentlich angenehm groß aus, sind aber fast schon zu breit: Weil die Abstände gering ausfallen und die Tasten nicht abgeschrägt sind, löst man schon mal zwei Tasten gleichzeitig aus. Das Layout ist prinzipiell okay, aber Gruppierung von Pfeil und Bild Auf/Ab ist nicht wirklich gelungen - blind springt man eher seitenweise, als das man sich um eine Zeile bewegt. Die Handballenauflage fällt ein wenig zu kurz aus, denn man hängt mit den Handballen direkt auf der Kante.
Das klein geratene Multi-touch-fähige Trackpad reagiert zwar präzise, doch ist seine V-Form nicht unbedingt vorteilhaft: Durch die fehlende Abgrenzung von der Handballenauflage ist es schlecht blind zu nutzen. Beim Scrollen sorgte die Form hingegen nicht für Probleme, denn es funktioniert auch an den Rändern zuverlässig. Anstatt zweier Tasten findet man eine etwas schmale Wippe, die gut und präzise auslöst und dabei schön zur Bestätigung klackt.
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Sinnvoller wäre es gewesen, den L310 wenigstens auf 1,4 Ghz zu Takten (ca. 15W TDP) und PowerNow! nicht über das Bios zu deaktivieren.
Für mich ist es mit dem Prozessor und der Tastatur nichts.
Ich hätte da lieber nen Athlon X2 L325 oder Turion X2 L625 drin gesehen.
Die inneren Werte sind interessant, aber das Ferrari-Logo? Mit so etwas traute ich mich nicht einmal in die Öffentlichkeit.
Das würde ich überkleben (mit einem Logo KEINER Automarke) und die Oberseite neu lackieren.
Wer kommt eigentlich heute noch auf die Idee, eine Mobil-CPU herauszubringen die keine Stromsparfunktionen hat?
Ansonsten nix Ferrari, nur Blender - mit entspiegeltem Display, DVI/HDMI (und Energiesparen) hätte das durchaus was werden können.
Auch wenn "Energiesparen" jetzt nicht Ferraris Motto ist, freut man sich dort über solche Geräte?
Die Werte des Gerätes können durchaus überzeugen und bedenkt man, dass das kleine gerät auch noch eine HD-Ready-Auflösung bereitstellt, und die 3D-Leistung im passablen Feld liegt, so liegt es in etwa mit dem ASUS eeePC 1201T gleich. Allerdings hat der ACER-Flitzer mit dem AMD-Dualcore wohl mehr Reserven zur Verfügung, als die Atom-Plattform.

Offensichtlich kann AMD auch, wenn sie nur wollen!
Was das Ferrari-Logo betrifft. Nun ja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Gibt ja auch Leute, die freiwillig mit einem rosaroten Dell-Netbook durch die Stadt laufen, so what.
Und den Sound kann man ja ändern
Von daher: Wenn die Gehäusestruktur nicht ACER-typisch bescheiden wäre, wäre dieses Netbook durchaus ein interessanter Kandidat. Aber ich werde erstmal abwarten, wie sich der ASUS eeePC 1201T gegen den ACER Ferrari One 200 verhält...
...ich hoffe, wie ich an anderer Stelle schon sagte, den Eee PC bald hier zu haben. Mal schauen.
...2 kg? bei 11"? Nix für mich. Waitin 4 Asus EeePC 1201N.
...2 kg? bei 11"? Nix für mich. Waitin 4 Asus EeePC 1201N.
Bitte richtig lesen: 2 KG MIT NETZTEIL, ohne knapp 1,5.
ups!
Ich hoffe, der kommt demnächst mit einer etwas besseren CPU inklusive Stromsparfunktionen...
Das ist doch wieder so ein Pseudeo Produkt, was wirklich nur FanBoys kaufen.
Ich bin zwar auch AMD Fan und grundsätzlich interessiert an einem solchen Netbook, aber das ist wirklich ein NoGo... außer die CPU lässt sich noch schön undervolten, wär mal nen Test wert, denke ich.
außer die CPU lässt sich noch schön undervolten, wär mal nen Test wert, denke ich.
Schau doch mal auf Seite 6...
Bisher gab es von Acer nur ein Ferrarinotebook (Das war glaube ich auch das erste) was mir wirklich zusagte, alle nachfolgenden waren wie das hier vorgestellte Gerät, für mich mit zu großen Kompromissen behaftet,für den angebotenen Preis.
@Hatebreeder
Das bisher einzige wirklich gute Congo Notebook ist das MSI U230.
Das scheint mir von vorne bis hinten wirklich gut durchdacht zu sein!
Helles Display, Athlon X2 L335, gute Lüftung großer Akku usw.
Gibt es aber bisher aber nur in den Niederlanden, man muss also auf die deutsche Tastatur verzichten.
Trotzdem habe ich mir das jetzt dort bei Quickspot.nl bestellt.
Das Asus 1201t ist zwar auch nicht schlecht, hat aber nur einen Single-Core und nen recht kleinen Akku (4400mAh).
Wie bekomme ich den Ferrari weg?
Wie bekomme ich den Ferrari weg?
Wo, im BIOS oder den Start-Sound?
Im BIOS und den Sound
Ich glaube, beim BIOS musst du dich damit abfinden, wenn es da keine Option gibt, den POST anzeigen zu lassen.
In Windows reicht es, ein anderes Theme zu wählen oder einen eigenen Hintergrund auszuwählen. Die Sounds kann man ebenfalls selbst einstellen.