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AMD-Netbook: Acer Ferrari One 200

AMD-Netbook: Acer Ferrari One 200
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Netbooks gibt es viele, doch die meisten basieren auf Intels Atom-Plattform. Einige wenige scheren aus und nutzen VIAs Nano-Prozessor. AMD-CPUs findet man hingegen selten. Dabei hat der Intel-Konkurrent auch vergleichsweise sparsame Rechenwerke im Programm, auch wenn es sich bei den Neos und den genügsamen Athlon-X2-Varianten eigentlich mehr um für den Mobilbetrieb abgewandelte Desktop-Architekturen handelt als um von Grund auf für Notebooks entwickelte CPUs. Acers Ferrari-Familie ist komplett auf AMD-CPUs abonniert, und so kommt hier trotz Netbook-Formats eben keine Intel Architektur zum Einsatz sondern eine Kombination aus AMD Athlon X2 L310 (den man jedoch auf AMDs Webseite vergeblich sucht) und der mobilen Variante des 780G-Chipsatzes.

Design

Das Ferrari-Branding verpflichtet natürlich zu einem gewissen sportlich-schicken Design: Der feurrote Hochglanz-Deckel mit Ferrari-Logo macht zwar optisch viel her, zeigt aber schnell Fingerabdrücke. Das schwarze Interieur wirkt sportlich und zurückhaltend zugleich; seine geriffelte Handballenauflage erinnert an eine Zielflagge beim F1-Rennen und trägt unten rechts ebenfalls das Ferrari-Emblem. In der silber-farbenen Trackpadtasten-Wippe findet sich der „Ferrari One“ Schriftzug wieder. Für farbliche Abwechslung ist gesorgt, denn neben der rot leuchtenden Power-Taste finden sich noch diverse blaue, orange-farbene und weiße Status-LEDs in der Arbeitsfläche

Auch der POST-Bildschirm bleibt nicht außen vor und zeigt einen F1-Flitzer in voller Fahrt – das ist definitiv ansehnlicher als ein schnödes Acer-Logo oder die technisch-kühle Anzeige beim Selbsttest. Etwas übertrieben ist dann die Soundkulisse beim Windows-Start, denn dann röhrt der Rennwagen, der als Hintergrundbild dient, als Start-Sound laut auf. Beim ersten Mal erschrickt man, wenn man es nicht kennt oder erwartet, und nach kurzer Zeit sucht man sich etwas genervt einen anderen Klang.

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  • noskill , 28. Januar 2010 19:04
    Sinnvoller wäre es gewesen, den L310 wenigstens auf 1,4 Ghz zu Takten (ca. 15W TDP) und PowerNow! nicht über das Bios zu deaktivieren.
    Für mich ist es mit dem Prozessor und der Tastatur nichts.
    Ich hätte da lieber nen Athlon X2 L325 oder Turion X2 L625 drin gesehen.
  • klomax , 28. Januar 2010 20:13
    Die inneren Werte sind interessant, aber das Ferrari-Logo? Mit so etwas traute ich mich nicht einmal in die Öffentlichkeit.
    Das würde ich überkleben (mit einem Logo KEINER Automarke) und die Oberseite neu lackieren. :D 


  • daimonion81 , 29. Januar 2010 08:53
    Wer kommt eigentlich heute noch auf die Idee, eine Mobil-CPU herauszubringen die keine Stromsparfunktionen hat?

    Ansonsten nix Ferrari, nur Blender - mit entspiegeltem Display, DVI/HDMI (und Energiesparen) hätte das durchaus was werden können.

    Auch wenn "Energiesparen" jetzt nicht Ferraris Motto ist, freut man sich dort über solche Geräte?
  • bluray , 29. Januar 2010 08:54
    Die Werte des Gerätes können durchaus überzeugen und bedenkt man, dass das kleine gerät auch noch eine HD-Ready-Auflösung bereitstellt, und die 3D-Leistung im passablen Feld liegt, so liegt es in etwa mit dem ASUS eeePC 1201T gleich. Allerdings hat der ACER-Flitzer mit dem AMD-Dualcore wohl mehr Reserven zur Verfügung, als die Atom-Plattform.

    Offensichtlich kann AMD auch, wenn sie nur wollen!

    Was das Ferrari-Logo betrifft. Nun ja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Gibt ja auch Leute, die freiwillig mit einem rosaroten Dell-Netbook durch die Stadt laufen, so what.

    Und den Sound kann man ja ändern :) 

    Von daher: Wenn die Gehäusestruktur nicht ACER-typisch bescheiden wäre, wäre dieses Netbook durchaus ein interessanter Kandidat. Aber ich werde erstmal abwarten, wie sich der ASUS eeePC 1201T gegen den ACER Ferrari One 200 verhält...
  • benkraft , 29. Januar 2010 08:58
    ...ich hoffe, wie ich an anderer Stelle schon sagte, den Eee PC bald hier zu haben. Mal schauen.
  • hotpot , 29. Januar 2010 11:28
    ...2 kg? bei 11"? Nix für mich. Waitin 4 Asus EeePC 1201N.
  • benkraft , 29. Januar 2010 11:44
    hotpot...2 kg? bei 11"? Nix für mich. Waitin 4 Asus EeePC 1201N.


    Bitte richtig lesen: 2 KG MIT NETZTEIL, ohne knapp 1,5.
  • hotpot , 30. Januar 2010 01:33
    ups!
  • Hatebreeder , 1. Februar 2010 23:39
    Ich hoffe, der kommt demnächst mit einer etwas besseren CPU inklusive Stromsparfunktionen...
    Das ist doch wieder so ein Pseudeo Produkt, was wirklich nur FanBoys kaufen.
    Ich bin zwar auch AMD Fan und grundsätzlich interessiert an einem solchen Netbook, aber das ist wirklich ein NoGo... außer die CPU lässt sich noch schön undervolten, wär mal nen Test wert, denke ich.
  • benkraft , 2. Februar 2010 08:01
    Hatebreeder außer die CPU lässt sich noch schön undervolten, wär mal nen Test wert, denke ich.


    Schau doch mal auf Seite 6... ;) 
  • Derpet , 4. Februar 2010 11:07
    Bisher gab es von Acer nur ein Ferrarinotebook (Das war glaube ich auch das erste) was mir wirklich zusagte, alle nachfolgenden waren wie das hier vorgestellte Gerät, für mich mit zu großen Kompromissen behaftet,für den angebotenen Preis.
  • noskill , 7. Februar 2010 13:59
    @Hatebreeder

    Das bisher einzige wirklich gute Congo Notebook ist das MSI U230.
    Das scheint mir von vorne bis hinten wirklich gut durchdacht zu sein!
    Helles Display, Athlon X2 L335, gute Lüftung großer Akku usw.
    Gibt es aber bisher aber nur in den Niederlanden, man muss also auf die deutsche Tastatur verzichten.
    Trotzdem habe ich mir das jetzt dort bei Quickspot.nl bestellt.
    Das Asus 1201t ist zwar auch nicht schlecht, hat aber nur einen Single-Core und nen recht kleinen Akku (4400mAh).
  • Anonymous , 8. März 2010 08:10
    Wie bekomme ich den Ferrari weg?
  • benkraft , 8. März 2010 10:13
    Fenris09Wie bekomme ich den Ferrari weg?


    Wo, im BIOS oder den Start-Sound?
  • Anonymous , 10. März 2010 09:32
    Im BIOS und den Sound
  • benkraft , 10. März 2010 10:24
    Ich glaube, beim BIOS musst du dich damit abfinden, wenn es da keine Option gibt, den POST anzeigen zu lassen.
    In Windows reicht es, ein anderes Theme zu wählen oder einen eigenen Hintergrund auszuwählen. Die Sounds kann man ebenfalls selbst einstellen.