Acer bringt 23-Zoll-Multimedia-Display
Für »imagebewusste Nutzer«, die auf der Suche sind nach einem Display für »anspruchsvolle HD-Unterhaltung« hat Acer nun das Modell H235H im Programm. Der 23-Zöller soll es auf ein Kontrastverhältnis von 100.000:1 bringen.
Für das Kontrastverhältnis ist Acers Technik Adaptive Contrast Management (ACM) zuständig. Dabei wird das Eingangssignal dynamisch angepasst und dunkle Szenen sind laut Acer wirklich dunkel, die Farbdarstellung soll brillanter sein als ohne ACM. Grundsätzlich hat der Hersteller als Käufer Heimanwender im Sinn, die »eine stilvolle Bereicherung ihrer Wohnumgebung mit höchster Darstellungsqualität für Spiele und Multimedia-Einsätze« suchen.
Allein aufgrund der technischen Daten sollte sich das H235H mit seinem 23 Zoll großen TN-Panel (Twisted Nematic) dafür durchaus eignen: Dargestellt werden 1920 x 1080 Bildpunkte (16:9), die Reaktionszeit gibt Acer mit 2 Millisekunden an, die Helligkeit mit 300 Candela. Auch von außen macht der Monitor einiges her: Der Rahmen soll mit Klavierlack-Optik bestechen, der Standfuß ist aus Glas und die blau-glänzende Rückseite kommt ohne Schraubenlöcher aus. Bedient wird der Monitor über eine Sensorleiste.
Angeschlossen wird der H235H über VGA, HDMI und DVI-Ports (HDCP). Acer hat auch zwei Lautsprecher eingebaut, einen Kensington-Lock-Anschluss, und eine VESA-Wandmontage soll ebenfalls möglich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 250 Euro.
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Scheint mir nach sehr viel Arbeit auszusehen, das Ding ständig zu putzen. Dieser Hochglanzlack rundum zieht den Staub ja magisch an. Außerdem scheint der Standfuss rein optisch nicht sehr toll/stabil zu sein, wenn ich mir die Dimension des Gehäuses anschaue.
Dass jetzt überall Sensorleisten zum Einsatz kommen finde ich übrigens nachteilig. Sowas kann immer schnell kaputt gehen, aber vielleicht bin ich da zu altmodisch wenn ich "richtige" Knöpfe bzw. Schalter verlange. Hab allerdings bei Samsung schon schlechte Erfahrungen mit den berührungsempfindlichen Tasten gemacht. Nicht alles was neu ist, ist auch besser.
Chips + Klavierlack / Sensoleiste = fatal Error
Oder beinhaltet Multimedia nicht auch mal nen Film schauen mit Snacks?
Wie bitte schaust du Filme? Ich sehe dich genau vor mir: Den Bildschirm bei spannenden Scenen mit Chipsverschmierten Händen klammernd festhalten..
Ich stell den am Anfang einmal ein und danach wird der nurnoch zum reinigen angegrabbelt..
Wie bitte schaust du Filme? Ich sehe dich genau vor mir: Den Bildschirm bei spannenden Scenen mit Chipsverschmierten Händen klammernd festhalten..
Ich stell den am Anfang einmal ein und danach wird der nurnoch zum reinigen angegrabbelt..
Bezahlbare Monitore stagnieren seit 1 1/2 bei 1920-1200, oder noch schlimmer bei 1920-1080. Hoffentlich nimmt das bald mal ein Ende. Ich hab mir sogar schon überlegt, ob ich mir alternativ zu einem unbezahlbaren 30 Zöller, nicht zwei zusätzliche und günstige 24" Monitore anschaffen sollte. Neben dem erhabenen Platzangebot, würde mir ein solcher Aufbau am heimischen Schreibtisch auch optisch durchaus zusagen
.
fürn 23" sieht der fuss sehr klein aus
@ joker:
Für Filme ist es ja gerade wenig sinnnig Bildschirme mit Größerer Auflösung als Full-HD zu verwenden, da es ja keine entsprechend aufgelösten Filme gibt (bzw nicht zu bekommen).
Ein 2560*1650 Desktop wiederum ist eine sehr feine sache, aber wie du erwähnt hast eben unbezahlbar. Bei zwei Bildschirmen muss man sich immer fragen ob man mit dem dicken rand in der Mitte leben kann (das können schon mal 2cm und mehr sein)
@aarfy
ich bin jemand, der den Bildschirm vor Benutzung einschaltet und danach wieder ausschaltet. Und das dann jeden Tag
Wie einige schon aufgefallen ist das mit den Standbeinen, entweder das ist übelst gute Qualität
oder es hält nicht lange und Stabil. Es gibt natürlich noch ne dritte Möglichkeit, der Lack lässt das Teil einfach viel zu dick wirken.
Naja finde das eigentlich nicht so schlecht^^.
@Jokermann
Etwas sparen und günstig einen HP LP3065 oder Dell 3008WFP, kommt wahrscheinlich sogar auf das gleiche raus wie zwei gute 24er zu kaufen.
@"News"
Mit dem Lack sieht das auf dem linken Foto so aus als könne man den Monitor nur bei absoluter Dunkelheit nutzen, da sonst die Ränder spiegeln bzw. irritieren, vom Staubputzen mal abgesehen.
Seufz... wie schön waren die Zeiten, als man Monitore noch mit Jog-Dials bedienen durfte. Diese Haptik-freien Sensorleisten machen vielleicht vom Design was her, haben aber denselben gravierenden Nachteil wie alle nur-Touchscreen-Geräte: man weiß einfach nie, ob der Benutzerbefehl überhaupt beim Gerät angekommen ist bzw. ob er richtig interpretiert wurde, es sei denn, man schaut genau hin. Solche Geräte lassen sich nie zuverlässig "blind" bedienen. An einem Monitor wird zwar nur selten wirklich viel eingestellt, außer am Anfang, aber wenn man sich dann später doch bei jedem Handgriff wieder darüber ärgert, wie umständlich das ganze zugunsten nur des Designs geworden ist, ist auch nicht viel gewonnen. Glare-Displays sind auch so ein Fall, interessanterweise nicht bei diesem Gerät! (das könnte man schon fast als Inkonsistenz im Design werten)
Irgendeinen Grund wird's für den Quatsch allerdings schon geben. Entweder der WAF (Woman Acceptance Factor), oder die billigere Herstellung bzw. die Langzeitstabilität - ich glaube nämlich schon, dass die Lebenserwartung einer Sensorleiste höher ist als die von mechanischen Teilen - und sei es nur ein Knopf. Bei meinem DELL-Monitor, der nicht billig war, ist der Power-Knopf jedenfalls schon nach ca. 200 Betätigungen dahin. Trotzdem würde ich auf "echte" Knöpfe und Schalter nicht verzichten wollen.
Der hier gezeigte Monitor ist m.E. sowieso nur auf maximales Design getrimmt (Fuß aus GLAS???), die Leistung kann bei dem Preis nicht so berauschend sein. Passt sich gut an den Plastik-Look von Windows und Office (in neueren Versionen) an, und wen interessiert schon die Farbechtheit, wenn so ein astronomischer Kontrastwert zum Angeben da ist?