12,9 mm dünnes LC-Display von Acer
Acer bringt mit dem S222HQL das momentan dünnste LC-Display in seiner Größenkategorie auf den Markt. Die Bilddiagonale wird 54,6 cm (21,5 Zoll) betragen, die Dicke des Displays ist mit 12.9 mm angegeben. Das Gehäuse ist in einem eleganten Schwarz gehalten und soll einen L-förmigen Standfuß aus gebürstetem Metall bekommen. Durch das platz sparende Design will man, trotz der hohen Diagonale, genug Schreibtischfläche für Maus und Tastatur übrig lassen.
Der Hersteller wirbt mit einer sehr guten Umweltverträglichkeit, die unter anderem durch die neueste LED-Technologie und der Energy Star Compliance gewährleistet werden soll, womit Energiesparen im Vordergrund steht.
Die native Auflösung wird mit Full HD 16:9 und 1920x1080 Pixel angegeben. Beim Display will man auf eine Reaktionszeit von 2 ms kommen. Die Helligkeit soll nach den Spezifikationen 250 cd/m² erreichen, das Kontrastverhältnis beträgt laut Herstellerangabe 12.000.000:1.
Das aktuelle Modell Acer S221HQL kostet zwischen 160 und 200 Euro. Das verbaute TN-Panel hat noch eine Reaktionszeit von 5 ms und wird ebenfalls als 21.5-Zoll-Gerät verkauft. Helligkeit und Kontrastverhältnis sind laut technischer Angaben identisch.
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Also habe ich das jetzt recht versanden?! Je größer Bildschirmdiagonale desto kleiner die zur Verfügung stehende Arbeitsfläche? oO
Also normalerweise lege ich den TFT nicht flach auf den Tisch? xD
Die Platzersparnis ergibt sich ja eher weniger durch die Displaytiefe. Ob nun 13mm oder 30, ich glaub das macht auf dem Schreibtisch wenig aus, der Standfuß ist da wohl entscheidender. Die größte Platzersparnis ergab sich immer noch durch den Wechsel von Röhre auf Flachbildschirm selbst.
Ein Kontrastverhältnis von 12.000.000:1? Bin grad nicht auf dem laufenden was dies betrifft, aber die Zahl ist ja astronomisch groß, ist das jetzt Standard ich kenne da noch deutlich kleinere Werte. Hängt das mit der Technik (Hintergrundbeleuchtung) zusammen?
der effektive Kontrast könnte wohl bei vllt 3000:1 liegen, wenn überhaupt.
Alles was so im 5-stelligen Bereich ist, wird nur mathematisch schöngerechnet. Absolut dunkler messraum und dann wird der dunkelste Wert gemessen (Hintergrundbeleuchtung auf Minimunm mit schwarzem Pixel) und der hellste Wert (Hintergrundbeleuchtung max + weiß). Das ergibt dann diese unrealistisch hohen Kontrastwerte. Dazu muss man allerdings dann auch die dynamische Hintergrundbeleuchtung aktiv haben, welche aber nach meinem letzten Stand immernoch recht träge ist und man sieht den Effekt recht deutlich (störend IMHO). Vllt hat es sich jetzt mittlerweile geändert, aber glaub ich eher nicht.
das menschliche Auge kann übrigens maximal 100.000:1 ohne Irisverstellung wahrnehmen. Insgesamt sind es zwar fast 10Mia:1, aber das ist dann von direkt in einen hellen Sommerhimmel schauen und Dunkelkammer.
Zudem es nix bringt, wenn die HGB dunkler wird, und damit dann auch einzelne Bildbereiche dunkler werden, die eigentlich hell sein sollten.
21.5" und dann eine Auflösung von 1920*1080, viel Spaß beim Reiben der Augen, wenn diese entzündet sind. Nicht jede Anwendung kommt mit eine Vergrößerung der Schriften klar, wenn man dann mit kleinen Schriften (96 DPI) arbeiten muss kann man nur noch etwas mit der Lupe erkennen. Für Video ist das OK, für das Arbeiten auf dem Desktop ist das Gerät ungeeignet.
Das platz sparende Design bezieht sich auf Display-Tiefe und Fußform. Wobei ich es vorziehe, mehr als 30 cm von meinen Display entfernt zu sitzen
Kontrastverhältnisse im rahmen z.b. von 1.000.000:1. bis 20.000.000:1 warn früher eigentlich den Plasmas überlassen. Aber durch die neue LED (oLED) technik können sich nur auch LCD TV / Monitore mit solchen Kontrastverhältnissen rüsten.
Das wird auch früher oder später das aus von Plasmas sein, da sie einfach zu viel strom verbrauchen und abwärme produzieren.
Ich hätte jetzt eigentlich angst mit mein Grobmotorigen Händen das dünne Teil zu zerbrechen :-D
Ist halt der erste Schritt in Richtung randlos, wird auch Zeit, dass sich da etwas bewegt, wenn man die Grafikkarten auf 3-Schirm-Betrieb rüstet. Nur so wie Plasma verschwinden wird, wird auch LCD verschwinden, wenn OLED endlich in Serie geht. Stromsparend, randlos, dünn, hab ich was vergessen?
...ähm ich glaub da sind wohl eher 1920 gemeint. Waren die Finger beim tippen mal wieder schneller als der Kopf was
Stimmt, danke für den Hinweis
@3D Mann: Ob randlos oder nicht hat ja mit der Tiefe des Displays wenig zu tun und ist meiner Meinung nach ab wenigen Zentimeter wirklich schnuppe, da der Fuss ja den Platz nimmt und nicht das Display in der Tiefe. Interessant wirds für "tapezierbare" Displays, also Displayfolien, die biegbar sind, so dass man es überall hinkleistern kann. Aber für Schreibtischdisplays sehe ich hier keinen großen Fortschritt, abgesehen vom Stromsparen.
Randlos für Eyefinity. Displayfolien sind natürlich noch genialer, hoffentlich bald mit OLED, dann wird LCD beerdigt.
LC-Display oder LCD, aber bitte nicht LCD-Display.
Fährst ja auch nicht morgens mit dem PKW-Wagen oder ICE-Express zur Arbeit.