Schon wieder ein Leck im Acrobat Reader
Adobes Acrobat Reader kommt nicht aus den schlechten Schlagzeilen raus. Erneut haben Sicherheitsexperten eine Lücke in der verbreiteten Software ausgemacht. Diesmal handelt es sich um ein Leck im JavaScript-Modul.
SecurityFocus hat auf seiner Homepage eine Warnung zum Acrobat Reader veröffentlicht. Demnach soll sich über einen Fehler im JavaScript-Modul des Readers jeglicher (Schad-) Code auf fremde Rechner aufspielen lassen. »Ein Angreifer kann dieses Problem ausnützen, um jeglichen Code mit den Rechten des gerade aktiven Benutzers auszuführen«, so SecurityFocus. Adobe hat das Sicherheitsleck bestätigt und forscht derzeit nach einer Lösung. Erst vor wenigen Tagen hat der Forschungsleiter von F-Secure, Mikko Hypponen, vor der Nutzung des Programms gewarnt (siehe »F-Secure: Finger weg vom Acrobat Reader«).
Gefährdet sind nicht nur Windows-PCs, sondern auch Linux- und MacOS-Systeme. Die Acrobat-Versionen Reader 9.1 sowie 8.1.4 und 7.1.1 sollen das Leck aufweisen. Laut Adobes »Product Security Incident Response Team« wird das Problem momentan noch untersucht. Bis ein Patch zur Verfügung steht, empfiehlt der Hersteller, die JavaScript-Funktion beim Reader zu deaktivieren. Im Menü Bearbeiten ist hierfür der Punkt Voreinstellungen zu wählen und unter JavaScript das Häkchen bei »Acrobat JavaScript aktivieren« zu entfernen.
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Ein weitere Grund für Foxit Reader. Schneller, kleiner, und auch nicht mehr Fehler als Acrobat Reader.
Foxit wird bestimmt andere Probleme haben als Adobe. Aber eben auch nicht "keine"...
Äh... Wer bitte hat diesen Screenshot gemacht? Das muss eine Uralt-Version sein, die neueren haben einen eigenen Unterpunkt für JavaScript in den Einstellungen (Strg+K).
@KatSeiko:
Ich habe "nicht mehr Fehler als Acrobat" geschrieben. "Keine" bestimmt nicht.
Dennoch überwiegen die Vorteile von Foxit deutlich. Auch schon aus dem Grund, daß man aus dem Fokus des Massen-Readers gerät.