Höllisch rote Innereien: Aerocool RS-9 Red Devil

Aerocool hat mit dem neuen PC-Chassis RS-9 Devil Red ein neues Gehäuse im unteren Bereich des mittleren Preissegmentes angekündigt. Der neue Midi-Tower ist auffällig in den Farben Schwarz und Rot gehalten. Das stabile Gehäuse aus 0,6 Millimeter dickem Stahl ist außen schwarz lackiert und im Inneren rot beschichtet. Die Kühlerbeleuchtung sowie die Beleuchtung an der Rückseite und den Seitenwänden aus Acryl sind farblich darauf abgestimmt und ebenfalls in Rot gehalten. Wer auf bestimmte Hersteller steht und dies auch optisch dokumentieren möchte, ist mit diesem Gehäuse sicher genauso passend bedient, wie Anwender, die einfach nur auffallen möchten.

Das neue PC-Chassis mit den Abmessungen 443 x 200 x 476 mm wurde für Power-User entwickelt, die maximale Kühlleistung benötigen, minimale Geräuschentwicklung erwarten und modernste Komponenten einsetzen. So unterstützt das RS-9 Devil Red High-End-Grafikkarten mit einer maximalen Länge von bis zu 295 Millimetern. Jede Festplatte wird dank spezieller Gummipolsterungen vor Vibrationen geschützt. Die Anbringung der Power Supply Unit an der Unterseite des Chassis verringert zudem die Vibrationen des Gehäuses zusätzlich.

Das Kühlungs- und Belüftungssystem des RS-9 Devil Red soll gewährleisten, dass das System nicht zu heiß wird – auch unter großer Prozessor- und Komponentenbelastung. Anwender können insgesamt bis zu sechs Lüfter einbauen. Zwei Lüfter finden an der Oberseite des Gehäuses Platz. An der Frontseite des Chassis ist ein Panel mit roter LED-Beleuchtung angebracht, mit dem sich die Lüfter in drei Stufen regulieren lassen. Jeweils ein Lüfter an der Vorder- und Rückseite sind im Lieferumfang enthalten. Dank der Gleitlager arbeiten sie nahezu geräuschlos. Die beiden Lüfter verfügen über die Abmessungen 120 x 120 x 25 mm. Die Rotationsgeschwindigkeit der Lüfterblätter lässt sich über die Spannung von sechs bis 13,8 Volt regulieren. Im Maximum erzielen die Geräte ein eine Umdrehungszahl von 1.500 RPM plus/minus zehn Prozent. Der Luftdurchsatz liegt bei 58.35 CFM. Der Geräuschpegel  soll auch bei maximaler Last nicht über 26,67 dB ansteigen.

Die vergitterten Abdeckungen für die PCI-Slots dürften die Belüftung des RS-9 Devil Red zusätzlich unterstützen. Die Staubfilter an der Ober-, Vorder-, und Unterseite schützen die Komponenten vor Verschmutzung. Das Gehäuse dürfte auch für für Overclocking-Fans attraktiv sein, denn es verfügt über Vorbohrungen für Wasserkühlsysteme. Das RS-9 Devil Red ist mit sieben Erweiterungsschächten und neun 5,25“-Festplattenschächten ausgestattet. Ein extern zugänglicher Schacht kann für Floppy-Laufwerke oder Kartenlesegeräte genutzt werden. An der Oberseite befinden sich leicht zugänglich zwei USB2.0-Ports, eine e-SATA-Schnittstelle sowie ein Port für Mikrofon und Headset. Zum Lieferumfang gehören auch alle notwendigen Befestigungselemente, die eine werkzeuglose Installation ermöglichen. Die Vorbohrungen für die Kabelführung sind ebenfalls bereits vorhanden und erleichtern den Einbau der Komponenten zusätzlich.

Der empfohlene Verkaufspreis für das Gehäuse beträgt 69,90 Euro. Das RS-9 Devil Red ist ab Oktober in Deutschland verfügbar.

Technische Daten:

   Modell

   Aerocool RS-9 Devil Red

   Typ

Midi-Tower

   Abmessungen

443 (Höhe) x 200 (Breite) x 476 (Tiefe)

   Material

veredelter Stahl in 0,6 mm Dicke

   Motherboards

ATX und Micro ATX

   5,25"-Schächte (extern zugänglich)


9 Einschübe

   3,5"-Schacht (extern zugänglich)


1 Einschub für externe Geräte wie Floppy Disks oder Kartenlesegeräte

   3,5“-Festplattenlaufwerke

3 Laufwerke (intern zugänglich, mit Adapter)

  Erweiterungsschächte

7 Einschübe

  maximale Kartenlänge
   für PCI-Slots

295 Millimeter

   I/O-Ports

2 x USB2.0 sowie e-SATA plus Mikrofon und Kopfhörer (AC97 & HD Audio),   leicht zugänglich an der Oberseite des Geräts

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
16 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • skylang
    Wie grässlich ist das denn? EPIC FAIL
    0
  • miserable one
    erinnert mich irgendwie an ein aufgehübschtes midgard....aerocool is jetz zwar nicht die casemarke schlechthin...aber n blick oder nen TEST (in richtung thg redaktion) wärs schon wert. vll sowas wie "budget-cases im test"

    :)
    0
  • FormatC
    Immerhin: keine dünnwandige Fischblechdose. Der Rest ist reine Geschmacks- und Geldfrage.
    Für unter 70€ (Straße sicher um die 60€) eigentlich eine faire Alternative, da Lüfter + Steuerung mit an Board sind.
    Das letzte Aerocool-Gehäuse im Test machte verarbeitungstechnisch einen durchaus respektablen Eindruck.
    3