Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Zubehör und kleinere Probleme

Aerocool Strike-X ST im Exklusiv-Test - Massiver Big Tower für den großen Hardwarehunger
Von

Luxus-Lüftersteuerung und Temperaturkontrolle

Nicht nur die Gehäuselüfter können gesteuert werden, oft genug hätte man gern auch noch zusätzliche Informationen über die Temperaturen an verschiedenen Messpunkten und die Chance, z.B. auch den CPU-Lüfter auszulesen oder zu steuern. Was liegt näher, als eine weitere Steuerung einzubauen, die einerseits optisch als Panel eine Menge her macht und andererseits die vorhandenen Möglichkeiten verfeinert und erweitert?

Das Strike-X Panel gibts in Rot und SchwarzDas Strike-X Panel gibts in Rot und Schwarz

Mit dem Strike-X Panel bietet Aerocool eine optisch passende Ergänzung zur StrikeX-Reihe, das Teil passt nämlich auch locker in den ST.

  

Wie immer: Wo bleibt der Platz für die Backplate?

Man könnte manchmal echt verzweifeln. Auch hier wurde für die Montage der Backplate eine riesige Öffnung vorgesehen. Und es ist wieder der berühmte halbe Millimeter, der beim Tausch am Ende zur völligen Glückseligkeit fehlt. Wenn man große Universal-Backplates wie z.B. die vom Scythe Mugen 3 mit einem extra großen AM2 bis AM3+ Board nutzt, dann wird es knapp.

Wir konnten die Platte durch leichtes Lockern der Platinenveschraubung noch unterschieben, aber es war am Ende wieder mal ein Geduldsspiel. Unsere Bitte: der eine Millimeter mehr macht das Kraut auch nicht fett, also bitte nachbessern.

Aufreißer

Wer im obersten Schacht sein DVD-Laufwerk mit zu viel Schwung einsetzt, bleibt schnell an den Kabeln des Frontpanels hängen. Wer einen leichten Widerstand spürt: nicht mit Gewalt einsetzen, sondern Kabel bitte anheben.

Bitte Kabelbaum beachten.Bitte Kabelbaum beachten.

Sonstige kleinere Hürden und Ärgernisse

Die USB-Kabel der Front sind leider nicht für den direkten Mainboardanschluss geeignet, sondern müssen als normale USB-Stecker durch die Rückwand geführt werden. Ab Werk ist die Lage der Kabel in Richtung Boden ausgeführt, allerdings reichen die Kabel so nicht, sondern sie müssen oberhalb der Hauptplatine verlegt werden. Solange keine Wasserkühlung stört, kann man auch diese Durchführungen nutzen. Sonst wirds in jeder Lage unnötig eng. Kleiner Minuspunkt also, denn bei fast 200 Euro fürs Eintrittsticket hätten es auch Adapter sein können.

Das Luftfilter im Boden ist zwar abwasch-, aber sehr schlecht herausnehmbar. Wer kippt schon einen halben Zentner Gehäuse samt Hardware um, damit er ein Stück dünne Lochstreifenplastik an ein paar dünnen Laschen wieder ans Gehäuse frickeln kann? Wir haben diese unschöne Lösung unlängst bereits bei einem anderen Testkandidaten kritisiert, hier gehört in dieser Preisklasse einfach ein Einschub her. Dieser Fauxpas hat am Ende übrigens auch den Award verhindert, denn es ist keine Premium-Lösung, die man für den Preis eigentlich hätte erwarten können.

Ihre Reaktion auf diesen Artikel