Überhitzte Akkus: Fujitsu startet Rückrufaktion
Fujitsu rät seinen Kunden, die Akkus von bestimmten Notebooks auszutauschen. Betroffen sind Notebooks der Serien Amilo Pa2510, Pi2512 und Pi2515, die zwischen April 2007 und Juni 2009 hergestellt wurden.
Nicht gerade erfreuliche Nachrichten für Besitzer oben genannter Notebook-Modelle, doch wurde bei einigen Akkus eine Überhitzung festgestellt.
Betroffen ist der Batterietyp 3S4400G1L3. Diese Bezeichnung finden sie direkt unter dem Fujitsu-Siemens-Schriftzug auf dem schwarzen Akku.
Für den Ausstausch benötigen sie zwei Seriennummern, einmal vom Notebook wie oben dargestellt und einmal vom Akku selbst (Bild unten).
Die Seriennummer des Akkus sollte mit PBI2345677 beginnen. Beide Nummern müssen sie auf dem Online-Formular der Fujitsu-Website eingeben, um den Austausch einzuleiten. Hier geht es zur Austausch-Site.
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Die Anzahl dieser Tauschaktionen nimmt bedenklich zu, was ist denn da los bei den Herstellern, dass immer mehr solche Akkus krepieren oder sogar Feuer fangen.
Ich bin da echt froh, das mir bei meinen Toshi-Notebooks sowas noch nicht massiert ist. Da muss man sich ja echt Gedanken machen!
Die Dinger kommen häufig von einem und demselben Lieferanten (in China, Taiwan, etc.). Da haben Asus, Apple und Fujitsu etc. dasselbe Problem aus einer fehlerhaften Produktionsreihe . - Billig, schlampig produziert. Der Kunde ist der Blöde, oder hat im schlimmsten Falle, wie beim letzten i-Phone-Fall, beinahe keinen Kopf mehr.
Auf meinem Netbook Akku steht Varta Microbattery made in China. Wird zwar nicht heiss, aber 2 Akkus waren bin 5 Monaten kaputt. Totaler Schund unter deutschem Markenlabel. Fuer den 2. gab es nicht einmal Ersatz, weil die Firma, die den Kram verwendet hat, pleite ist. Von japanischen Spitzenzellen traeume ich, aber da meine Akkus mit keinem Modell baugleich sind, kann man das vergessen.
Mein FSC Amilo Akku (mittlerweile aus der Garantie..) wurde auch immer so heiß, dass sich die GraKa mitüberhitzt hat... Deswegen hatte es wohl auch nach gut 2 Jahren einen Mainboard/GraKa defekt.. da aber Fujitsu 450 Euro für die Reparatur haben möchte, obwohl es nachweislich daran liegt, dass die konfiguration des Gerätes bescheiden war ("wir haben durch erhöhte Reparaturen zur Zeit keine dieser Mainboards auf Lager" kann ich nur sagen:
Nie wieder Fujitsu Amilo
(gegen Lifebooks kann ich nichts sagen, um Welten besser)
Da bin ich ja jetzt fast traurig, dass ich nicht von der Umtauschaktion betroffen bin. Der Akku meines AMILO hält nicht mehr lange und ich hatte mir erhofft, so günstig an einen neuen zu kommen
Ich finde solche Umtauschaktionen auf Kulanz sehr gut. Sowohl der Kunde hat etwas davon (in diesem Fall einen neuen Akku, im besten Fall sogar fliegt ihm dieser nicht um die Ohren), als auch der Hersteller, der so dafür sorgt, daß er den Kunden als Verbraucherfreundlich im Gedächtnis bleibt