Hackerangriff auf Amazon-Tochter Zappos
Das Tochterunternehmen von Amazon, Zappos, wurde Opfer eines Hackerangriffs. Unbefugten gelangte der Zugriff auf rund 24 Millionen Datensätze.
Wie Amazon-Tochter Zappos in einer E-Mail an seine Angestellten bekannt gab, wurden durch einen Hackerangriff 24 Millionen Kundendaten entwendet. Im Jahr 2009 wurde der Bekleidungsshop von Amazon für ca. 850 Millionen US-Dollar übernommen. Unternehmensangaben zufolge sind Server im Bundesstaat Kentucky kompromittiert worden. Dort sei Unbefugten der Zugriff auf Namen, E-Mail-, Rechnungs- und Lieferadressen, sowie Telefonnummern und die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern von US-Kunden gelungen.
Zwar hat das Unternehmen sofort sämtliche Kundenpasswörter gesperrt, fordert aber per Mail alle Kunden dazu auf ein neues Passwort anzulegen. Des Weiteren wird darauf aufmerksam gemacht, dass Kunden ihre Passwörter bei allen Webdiensten ändern sollten, für die sie auch das gespeicherte Passwort bei Zappos verwenden. CEO Tony Hsieh teilte mit, dass glücklicherweise keine „kritischen“ Kreditkartendaten betroffen sein sollen, da auf die Server, auf denen die vollständigen Kreditkartennummern hinterlegt sind, kein Zugriff erfolgt sei. Zu den weiteren Umständen konnte Hsieh bislang keine Auskunft geben, da derzeit gemeinsam mit Ermittlungsbehörden der Angriff untersucht werde.
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Gibts Zappos überhaupt in Deutschland bzw. wird hier in nennenswertem Umfang verkauft von einer deutschen Tochtergesellschaft? Den Laden selbst nämlich nicht.