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Datenleck: Ampelgrünschaltung durch Handy-Spezialcodes

Von - Quelle: Tom's Hardware | B 41 kommentare
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Dass sich Handys als Infrarot-Fernbedienung für Fernseher einsetzen lassen, weiß mittlerweile jeder, denn entsprechende Software kursiert im Internet zur Genüge. Doch mittlerweile gibt es auch andere Anwendungsgebiete: Ausgewählte Beamte im höheren Dienst und prominente Persönlichkeiten erhalten auf Antrag von der Landesregierung spezielle Handy-Geheimcodes für so genannte "Durchfahrtserleichterungen", wie es im Behördendeutsch heißt. Per Infrarotsignal eines javafähigen Handys lassen sich so Ampeln auf Grün schalten. Dabei nutzt man den Infrarotsensor, der mittlerweile auf fast jeder Ampel montiert ist. In neueren Ampeln ist der Infrarotsensor sogar fest im Gehäuse integriert. Freie Fahrt für "freiere" Bürger? Tom’s Hardware wurde von einem frustrierten Beamten ein Dokument zugespielt.

Unsere Quelle nannte uns die Gründe für die gewählte Form der technischen Realisierung: Nutzer sollen mit einfacher Technik die Grünphasen steuern können. Vermeiden wollte man die Anschaffung und Aushändigung kostspieliger Hardware, um die öffentlichen Haushalte nicht weiter zu belasten. Handys mit Infrarot-Sender erreichen eine Marktdurchdringung von über 90 Prozent und bieten sich deshalb als Idealkandidaten an. Viele Ampelanlagen besitzen Infrarotsensoren wie der im Beispiel gezeigte IRD 901 von Weiss Electronic. Je nach Modell beträgt die Reichweite dieser Sensoren zwischen 35 und 60 Meter. Verworfen wurde die Ampelsteuerung über UMTS/GPRS, weil noch nicht ausreichend viele Anwender Handys mit diesem Feature besitzen.

Inhaber dieser "Durchfahrtserleichterungen" erhalten für ihr Handy eine kleine Java-Applikation, die sich um das Versenden der Infrarot-Codesequenz kümmert. Der Kunde braucht nur noch den richtigen Code einzugeben. Tom’s Hardware hat das ganze einmal ausprobiert und im nachfolgenden Video dokumentiert. Die Ergebnisse überzeugen und wecken Begehrlichkeiten. Doch ist das Verfahren wirklich gerecht?

Ampelgrünschaltung durch Handy-Spezialcodes

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  • Hoover5555 , 1. April 2008 09:11
    Ist ja schon lange bekannt. In Berlin machen die schon so was ähnliches seit Honeckers Zeiten (damals noch per Stasi-Funk). Heut ist es nur moderner - mit Handy halt. Hätte nicht gedacht, dass auch die Bayern jetzt so was haben.
  • zeromaster , 1. April 2008 09:18
    Die Stasi ist immernoch unter UNS!!! also psst...
  • Anonymous , 1. April 2008 09:20
    Wenn der Zer-Stoiber jetzt den Transrapid nicht auf legalem Wege bekommt, macht er jetzt wohl mit solchen halbseidenen Methoden rum? Kopfschüttel!
  • Alle 41 Kommentare anzeigen.
  • Fortunes , 1. April 2008 09:22
    Infrarot über 100m Entfernung? Ich wäre froh, wenn's über die 50cm zum Laptop dauerhaft klappen würde. Aber geniale Idee für den heutigen Tag. *g*
  • Anonymous , 1. April 2008 09:24
    Jaja, der alte MP treibt immer noch sein Unwesen :-)
  • Anonymous , 1. April 2008 09:24
    Liebes Team, ist euch nicht ein Fehler unterlaufen? Schaut euch die Fotos aus dem Auto an... 68115......
    peinlich, wenn man das dokument unkenntlich macht, aber vergisst, die fotos zu retuschieren....


    mfg
  • flashtu , 1. April 2008 09:26
    Ja eine is klar weil das eintippen ja auch nur doppelt so lange brauch wie die Ampel fürs grün werden^^
    Es gibt einen codesender in Krankenwagen, Polizeiwagen etc. für sowas der ein Signal sendet aber per Handyinfrarot no way^^
    Unter direkter Sonnenlichteinstrahlung ist man schon über 10 cm Reichweite froh, während unter Kunstlicht auch gerne mal mehr als ein Meter drin ist.
  • Anonymous , 1. April 2008 09:31
    Was ist denn bitteschön ein MP? Militärpolizist etwa?
  • Anonymous , 1. April 2008 09:34
    MP = der ehrenwerte Herr Ministerpräsident a.D.
  • hoFFy , 1. April 2008 09:38
    ... und wenn man sich dann noch das pdf zum infrarotsensor anschaut und merkt, dass es nur temperaturunterschiede misst... und ich mir die infrarotsendeleistung von so nem handy anschaue...
  • TheCritter , 1. April 2008 09:48
    Von Ampel Seite aus schon denkbar, aber von einer Handy IR-LED aus? Vorallem haben doch auch die Mesiten Handys die and der Seite. Und der hält das Handy frontal drauf. Punkt 2, man soll doch keine Handys während der Fahrt nutzen. Also geht das nur mit Beifahrer.
  • lukisbg , 1. April 2008 09:51
    so, aber das hier ist nun der aprilscherz von thg, oder?
  • Anonymous , 1. April 2008 09:52
    Da bin ich mir nich so sicher. Ich tippe mal, dass dieser OCZ Gedankensensor der Aprilscherz ist.
  • jemand84 , 1. April 2008 09:53
    lukisbgso, aber das hier ist nun der aprilscherz von thg, oder?


    Hast du etwa daran gezweifelt? ^^
  • lukisbg , 1. April 2008 09:55
    wusste ich es doch, dass thg auch nicht ganz ohne späßchen auskommt. zuerst dachte ich, dass das OCZ-teil der scherz ist, aber als ich diesen artikel mit der "durchfahrtserleichterung" gelesen hab, wusste ich es ;) 
  • Anonymous , 1. April 2008 10:06
    beim Nokia 6230i ist die IR-Schnittstelle an der Seite des Gerätes ;-)
  • foronikus , 1. April 2008 10:19
    @OCZ-Vermutung: Die Cebit war nicht am 1. April.
  • plastefuchs , 1. April 2008 10:20
    wird lustig, wenn 2 "Promis" gleichzeitig an die selbe Kreuzung kommen. geht das dann nach wichtigkeit?
    oder wenn 2 ampel weniger als 100m auseinanderstehn.
    auch egal: wenn der Papst von rechts kommt und Chuck Norris gradeaus will, schaltet die Ampel auf jeden Fall CN grün. auch ohne Ir, Blutooth, UMTS...

    p.s.: hatte in der Übersicht auch erst auf den Actuator getippt
  • Anonymous , 1. April 2008 10:26
    Das in Bayern auf fast jeder Ampel ne Blitze sitzt und kein Infrarotsensor dürften die meisten ja wissen. Man muss aber dazu sagen, dass sich das hier realistischer anhört als der Gedankensensor, naja, mal auf die Auflösung warten.
  • Anonymous , 1. April 2008 11:12
    Was für ein Datum ist heut eigentlich?
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