Sony Xperia Play: Slider-Smartphone mit Gamepad

Spielvergnügen mit Konsolen-Controller

Gamepad sorgt für Spielvergnügen

Das Xperia Play wird im Wesentlichen über das Display bedient. Dieses reagiert auf Eingaben präzise und schnell. Selbst die Softwaretastatur zum Schreiben von Nachrichten, Chats, Emails usw. macht eine gute Figur und liefert fast immer den gewünschten Buchstaben

Die vier mit Android verbundenen, festen Steuertasten sind als Hardware-Tasten am unteren Displayrand eingelassen. Bei der alltäglichen Benutzung werden sie jedoch als eher unangenehm empfunden. Denn während man sich bei anderen Smartphones mit Software-Keys leichtfüßig durch die Menüs bewegt, muss man beim Xperia Play die recht schmalen und etwas widerspenstigen Tasten erst treffen.

Nutzer, die sich für das Xperia Play begeistern, sollten zuerst begeisterte Gamer sein – das zeigt sich nicht nur bei der Software-Ausstattung des Smartphones, sondern auch bei der Steuerung. Die Spiele, die nicht zu den klassischen Smartphone-Games zählen, können zwar über auch ausschließlich über den Bildschirm gesteuert werden, so richtig Spaß kommt dabei aber nicht auf. Für manche Effekte, beispielsweise das Driften bei einem Autorennen muss man Display um mehr als 90° drehen; will man auf diese Weise durch eine rechts-links-Kombination steuern, benötigt man schon ein wenig Übung, damit der Wagen den gewünschten Weg nimmt und nicht in der Leitplanke hängen bleibt.

Das Gamepad macht beim Daddeln den Unterschied, hier kann kein anderes, noch so leistungsfähiges Smartphone mithaltenDas Gamepad macht beim Daddeln den Unterschied, hier kann kein anderes, noch so leistungsfähiges Smartphone mithalten

Die Gaming-Tasten des Pads unter dem Display schlagen weich an, reagieren aber dennoch präzise und lassen durchaus Playstation-Feeling aufkommen. Gleiches gilt für die beiden Funktionstasten an der Längsseite, die jedoch etwas klapprig wirken. Mehr als störend ist in diesem Zusammenhang der Power-Knopf, der auf der linken Seite nur wenig unterhalb der L-Funktionstaste liegt. Muss diese beim Gaming genutzt werden, schaltet man das Gerät von Zeit zu Zeit ab.

Darüber hinaus konnten die beiden Felder, die die aufgrund der Platznot fehlenden Joysticks vergessen machen sollen, nicht vollends überzeugen. Zwar funktionieren diese prinzipiell so wie sie funktionieren sollen, für einen jahrelangen Gamepad-Nutzer sind sie allerdings kein echter Ersatz. Das Xperia Play bleibt ein Smartphone und kann daher schon von seiner äußerlichen Form nicht an die für eine echte Konsole gedachte Steuereinheit heranreichen. Dafür merkt man dann doch zu sehr das Handy in der Hand. Vor allem größere Hände wünschen sich im Querformat rechts und links noch einen Zentimeter zusätzlich.

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