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Google Android: Bei Entwicklern unbeliebt

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 3 kommentare

Ungeliebter Roboter: Die Entwicklungsplattform für Googles Handy-Betriebssystem »Android« soll voll sein mit Bugs und unfertigen Funktionen.

Mit großem Tamtam hat Google Mitte November ein Software Developement Kit für sein Handy-Betriebssystem »Android« vorgestellt. Es soll nicht einfach eine Software sein, die unter dem Dach der »Open Handset Alliance« entstehen soll, nein: Die gesamte Handy-Branche will Google umkrempeln. »Unsere Vision ist, dass eine leistungsfähige Plattform tausende von verschiedenen Mobiltelefonen hervorbringen wird«, so Google-Chef Eric Schmidt beim Android-Launch.

Doch der Weg bis zum fertigen Betriebssystem ist noch weit, und er ist steiniger als angenommen: Einige Entwickler berichten von Fehlern, fehlenden Funktionen und etlichen Bugs, mit denen sie sich bei der Arbeit mit dem Android-SDK herumschlagen müssen. Beispielsweise Adam MacBeth, der an Android für die Firma MergeLab schraubt. Seit Wochen setze er sich mit dem SDK auseinander, doch das System sei so voller Bugs und »gigantisch klaffenden Lücken«, dass er schon ganz verzweifelt sei: »Es fehlen Funktionen, es ist schlecht dokumentiert, vieles funktioniert einfach nicht«, so MacBeth gegenüber dem Morning Star. Mehrere andere Programmierer sollen ebenfalls mit Android zu kämpfen haben. Auch würde Google nicht ausreichend auf die Beschwerden der Entwickler reagieren.

Laut Branchen-Insidern wie beispielsweise Bill Huges von In-Stat gefährdet dies Googles Mobilfunk-Initiative: Reagiere der Gigant nicht auf die Beschwerden der Entwickler, würde das die Verbreitung von Android stark bremsen.

Mehr zu Google Android bei Tom’s Hardware:

Kommentarbereich
3 Kommentare anzeigen.
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  • Mechwarrior , 20. Dezember 2007 13:00
    Auch G**gle kocht also nur mit Wasser. Sehr schön. Ich nenn das das "Intershop-Syndrom". :D 
  • christiantf , 24. Dezember 2007 14:30
    Das SDK gibts seit einem Monat. Wenn ein Fehler nicht in 2 Tagen behoben ist, brauchen nicht gleich alle, vor allem keine "Analysten", schreien, "Katastrophe!".
    In einem Jahr werden viele von uns auf dem Google Mobilbetriebssystem arbeiten, und die jetzigen Entwickler werden sich freuen und sagen, "Schau, ich habe diese Funktion vorgeschlagen!"
    Ein wenig Geduld und alles wird Googlegut.
  • erwin007 , 7. Januar 2008 09:24
    Habe nun einige Hysterische Kommentare bezüglich des SDK gesehen. Nun wenn da kein Debugger drin ist der bis ins Detail sagt was falsch ist, liegt es vielleicht daran, dass die Herren möglicherweise einfach mal richtigen Code schreiben sollten, so wie früher. Zuerst nachdenken, dann Programmieren.
    Finde es schon seltsam, dass da viele von schlappen 10 Millionen Dollar reden für ein Produkt. Also für viele Softwareschmieden ist das ein grosser Haufen Geld. Ich freue mich das Google den Weg geht, auch wenn da Microsoft und andere etwas von ihrer gewohnten Arroganz aufgeben müssen.