Acer debütiert ein Dual-Boot-Netbook
Acer stellte heute ein Dual-Boot-Netbook vor, dass Nutzern sowohl die Vorzüge von Windows XP als auch von Android bieten soll.
Notebooks mit zwei Betriebssystemen sind nicht neu. Ubuntu und Windows im Doppelpack gibt es schon. Äußerst selten sind jedoch Geräte mit Windows XP und dem Google-OS Android. Acer wagt sich nun mit dem Aspire One D255 an eine solche Kombination - und dass zu einem vernünftigen Preis von umgerechnet knapp 300 Euro.
In ersten Gerüchten ging man davon aus, das Aspire One D255 sei mit einem Intel Atom N455 ausgestattet. Auf der Taipei Computer Applications Show wurde das Gerät jedoch mit einem N450 Prozessor gezeigt. Ausgestattet hat Acer sein Modell mit einem 10,1-Zoll-Bildschirm und 1 GB Arbeitsspeicher. Deshalb würde Windows 7 oder Vista nicht vernünftig darauf laufen. Windows XP ist dafür die einzig sinnvolle Alternative. Android stellt hingegen nicht so hohe Anforderungen an die RAM-Bestückung.
Als Datenspeicher dient eine 160 Gigabyte fassende Festplatte. Für den Strom sorgt ein 3-Zellen Lithium-Ion-Akku.
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10.1", 3 zellen, 1GB RAM und 160GB HDD = völlig unzeitgemäss
die wollen wohl alte restbestände aufbrauchen.
Wollte gerade sagen, bisschen am Leben vorbei. Die Unternehmensstrategie kann ich nicht verstehen, irgendwie unpraktikabel.
"Vorzüge" von XP? Welche sollen das sein? Mir fallen da irgendwie keine ein..
Wieso gibts eigentlich ausser bei Dell keine Netbooks mit vorinstalliertem Ubuntu-Netbook-Release?
Ich bin inzwischen ein absoluter Fan des grundliegend an Netbooks angepaßten UNR, das ist imho das erste und gleichzeitig leistungsstärkste an Mobilcomputer angepaßte Betriebssystem.
@KatSeiko

Dass es nur ein Drittel Speicherplatz im Vergleich zu Vista und Win7 verbraucht.
Dass es den Rechner weniger ausbremst (Fallout 3 knapp spielbar unter XP, unspielbar unter Win7 auf meiner HD3200 wegen Inputlag).
Und für den Rest verwendet man dann Ubuntu...wozu also Win7?
Ich habe selbst ein Netbook mit dual boot: Win7 (starter) + Linux (Splash Top).
Die idee ist ech genial:
1. Boot-Zeit für Linux: 8-9 Sekunden
2. Das mitgelieferte Linux kann man kaum konfigurieren und ist perfekt zum surfen in Internet-Café gedacht: keine Viren, keine Trojaner, einfach nur surfen und skypen (und leider auch nicht mehr, wie z.B. Filme). Man muss nicht konfigurieren. Das System ist ziemlich ein-gekapselt und das ist gut so.
3. Zuhause kann man gemütlich mit Win7 weiter arbeiten.
Ubuntu und die anderen Linux Derivaten sind echt cool, aber sie sind nicht gedacht für Leute die kein Spaß am experimentieren haben. Es kommt leider immer wieder vor, dass man irgendwas in dir Kommandozeile eingeben muss (wobei man gezwungen wird irgendwelche Hilfe-Dateien zu lesen oder in Foren zu suchen).
Genau so wie Win XP nicht für Touchscreen entwickelt worden ist, wurden die Linux Derivaten nicht für exklusive "Licki-Bunti"-Eingaben gedacht. Dafür aber braucht man zeit, die man nicht mehr hat wenn man 1-2-3 Kinder zu hause hat und vielleicht ein Garten oder andere Aufgaben.
Das ist meiner Meinung nach der Grund wieso so wenige Leute nach Linux-Geräte fragen und dementsprechend wieso so wenige Hersteller solche Geräte im Angebot haben.
Also ich verwende Ubuntu seit 5.10 und spätestens seit 8.04 braucht man als normaler Anwender defakto niemals die Kommandozeile. Im Gegenteil, das System ist so einfach zu bedienen, dagegen sieht sogar MacOx alt aus. Alleine schon die Idee der Software-Repositories - heute würde man das App-Shop nennen - reduziert die Suche nach Software auf "Software Center öffnen und in Suchfeld eintippen, doppelklicken zum Installieren, fertig"
Seit wann ist "debütieren" ein transitives Verb?