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Google: Kein Ice Cream Sandwich für Nexus One

von - quelle: TG Daily

Für Nutzer von Smartphones der ersten Nexus-Generation heißt es bald: Wer Android 4 nutzen will, der muss selbst eine freie Android-Variante aufspielen

Wenn eine neue Version des mobilen Google-OS an den Start geht, wächst die Spannung bei den Nutzern entsprechender Geräte. Neben den Fragen nach den Neuheiten, die in dem jeweils neuen Betriebssystem stecken, stehen Aussagen zu einem Update des eigenen Geräts Zentrum des Interesses. Gerade hinsichtlich der Aktualisierung des Betriebssystems stehen immer wieder einige Hersteller in der Kritik.

Nur eine Gruppe von Nutzern konnte sich aus solchen Überlegungen bisher völlig heraushalten: Die, die ein Google Nexus Smartphone ihr Eigen nennen. Bisher hieß es schließlich, dass das Vorzeigegerät unter den Android-Devices selbstverständlich auch ein Upgrad auf ein neues Betriebssystem erhält. Doch scheinen sich diese Zeiten nun dem Ende zu nähern. Nach Aussagen Hugo Barras, Kopf der Google-Mobile-Sparte, ist das Nexus One zu alt für ein Update. Demnach soll Android 4 für Google eine Art Wendepunkt markieren, bei dem auch technische Ansprüche an die Smartphones weiterentwickelt werden sollen, um so Probleme wie die starke Fragmentierung des Systems, die aus dem schnellen Wachstum der vergangenen Jahre resultieren, besser beheben zu können.

Allerdings scheint dieses Argument doch ein eher vorgeschobenes zu sein, denn blickt man nur in die Roadmaps der Chiphersteller, dann findet man dort zahlreiche Chips für Smartphones der Einsteigerklasse, deren Leistungsfähigkeit noch hinter der des Nexus One liegen dürfte. Dies würde bedeuten, dass Google Android 4 nur für leistungsfähige Geräte vorsieht, günstige Smartphones müssten dann mit Gingerbread leben. Diese Auftrennung dürfte allerdings nicht im Interesse des Softwarekonzerns liegen, versucht man doch gerade mit Ice Cream Sandwich die Aufspaltung von Android für Tablets und für Smartphones abzuschaffen.

Eine andere Intention könnte bei Google also darin liegen, dass man den Ruf der Nexus-Smartphones relativieren will. Dies lässt sich schon an der Namensgebung der dritten Nexus-Generation erkennen, die mit der Bezeichnung Galaxy Nexus immer stärker in das Portfolio eines Herstellers, Samsung, wandern.

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galaxys1@Guest 22/12/2011 13:11
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Somit kann ich mir das Update meines Samsung Galaxy S an die Wand malen. (Ja das erste Galaxy S)
Ich hab die gleiche Hardware drin wie das Nexus.
Gekauft habe ich das Handy vor einem Jahr.
Amazon Preis war damals ~450€.
Wenn man das nicht mit einem Update versehen kann, ich Google für mich eine Amateurfirma!

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