Logitech präsentiert Mäuse, die auch auf problematischen Oberflächen funktionieren. Die MX-Modelle ertasten durch Dark Laser Tracking sogar Klarglas und Hochglanzoberflächen.
Mit der Logitech Darkfield Laser Tracking-Technologie will Logitech die Computermaus auf eine neue Stufe der technischen Entwicklung heben. Gleich zwei neue Mäuse bringt der Hersteller auf dem Markt - eine für den mobilen, die andere für den stationären Einsatz. Sowohl die Logitech Performance Mouse MX als auch die Logitech Anywhere Mouse MX sollen das bisher Unmögliche schaffen und selbst auf Klarglas oder Hochglanzoberflächen fehlerlos funktionieren, also ganz ohne Mauspad oder speziellen Mausunterlagen.
In den neuen Nagern steckt jedoch mehr als nur die Darkfield Laser Tracking-Technologie. Um die Abtastung auf Glas mit einer Mindeststärke von 4 Millimetern zu ermöglichen, nutzt Logitech die Dunkelfeldmikroskopie. Dadurch werden mikroskopische Partikel und Mikrokratzer auf glatten Oberflächen erkannt, anstatt diese selbst abzutasten. Der Sensor der Mäuse wertet die Bewegung dieser Flecken aus und berechnet so genauestens, wohin der Anwender die Maus bewegt hat. Ausgestattet sind die Mäuse auch mit einem kleinen Nano-Empfänger. Der winzige, kabellose USB-Dongle kann einfach im Notebook eingesteckt bleiben und muss auch unterwegs nicht entfernt werden. Darüber hinaus kann der User bis zu fünf weitere kompatible Tastaturen und Mäuse aus dem Hause Logitech über ein und denselben Empfänger anschließen. Eine weitere Innovation ist die Bewegungserweiterung des Scrollrades. Konnten bisher große Datensheets oder Internet nur vertikal gescrollt werden, erkennt das Scrollrad der neuen Serie auch die horizontale Bewegung.


Die Logitech Performance Mouse MX wird zu einem Einzelhandelspreis von 99,99 Euro angeboten, die Logitech Anywhere Mouse MX zu 79,99 Euro. Beide Produkte sind ab Ende August 2009 erhältlich.

Das mit dem Scroll Wheel hatte ich jetzt so verstanden, dass das Darüberfahren mit dem Finger seitlich als "fließende" Bewegung interpretiert wird. Also kein digitales "An" oder "Aus", sondern eben fast wie eine Kugel. Da frage ich mich übrigens, wieso bisher keiner auf die Idee gekommen ist, an der Stelle einen Trackpoint (siehe Blackberry) oder ein optisches Mini-Touchpad (siehe Nokia) einzubauen. Mit letzterem hätte man an der Stelle die Mechanik eingespart und ggf. sogar die Möglichkeit, einen Fingerprint Scanner zu implementieren. Ach, ich glaube, ich melde das mal schnell als Patent an! *g*
- Es gibt Mäuse mit Touchpad anstelle des Scrollrades. Das scheint aber keinen großen Anklang zu finden, weil man dafür dann doch das Fingerspitzengefühl brauch, was man beim Zocken nicht übrig hat nehm ich an.
- Eine Ladestation hab ich noch nicht dafür gesehen und würde sie schon vermissen, weil ein Kabel auf dem Schreibtisch irgenwie nicht so gut liegenbleibt. Für den Nanoempfänger wird wohl wieder die bekannte "USB-Verlängerungsstation" mitgeliefert, damit er nicht irgendwo hinter dem geschirmten PC-Gehäuse verschwindet.
- Die große Frage stellt sich mir bezüglich der DPI-Abtastrate. An den Lade-LEDs steht auch "DPI" dran, als ob man die Auflösung wie bei einer Gaming-Maus verändern könnte. Aber nirgendwo steht wie genau die Maus ist. :-(
Rückt mal mit mehr Infos raus, Logitech!