Fair Labor Association überprüft Apple-Zulieferer
Apple hat eine Untersuchung der Arbeitsbedingungen seiner Zuliefererkette durch die Fair Labor Association (FLA) bekannt gegeben. Als erster Technikkonzern will man sich zur Einhaltung des FLA-Kodexes verpflichten.
Im Zusammenhang mit einem Bericht über Hamburgs Apple-Store, der erst kürzlich im Visier von Anhängern der „Occupy“-Bewegung stand, haben wir auf eine Stellungnahme von Apple-CEO Tim Cook hingewiesen. Die Stellungnahme bezog sich auf einen in der New York Times abgedruckten Artikel, der über die Arbeitsbedingungen bei chinesischen Apple-Zulieferern berichtete. In Cupertino scheint man es bei einer solchen allerdings nicht belassen zu wollen. Das Unternehmen gab heute bekannt, dass es sich an die Fair Labor Association (FLA) gewandt hat, um die Missstände untersuchen zu lassen.
Im Fokus der Untersuchungen stehen dabei nicht nur der Endmontagezulieferer Foxconn in Shenzhen und Chengdu, sondern auch andere Unternehmen. Unter der Führung des FLA-Präsidenten Auret van Heerden soll mit der Hilfe von Arbeitsrechtsexperten nun Licht ins Dunkel gebracht werden. Tim Cook erklärte: „Wir sind der Überzeugung, dass Arbeiter ein Recht auf faire und sichere Arbeitsbedingungen haben. Aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten als unabhängiges Organ eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei unseren größten Zulieferern vorzunehmen“.
Die Apple-Zulieferer sollen ihre Kooperation mit der FLA bekundet haben und den Zugang zu ihren Betrieben gewährleisten. Als erster Technikkonzern verpflichtet sich Apple den FLA-Kodex für Arbeitsstätten einzuhalten. Die Ergebnisse der Beobachtungen und Kontrollen, sowie weitere Informationen zu Apples Supplier Responsibility Program sind dann auf ab März auf der Webseite fairlabor.org einsehbar.
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