Macworld Expo wird mit Spannung erwartet
»Es liegt was in der Luft«, lautet der Werbeslogan, mit dem Apple für die Mac Expo in San Francisco wirbt. Die Keynote von Steve Jobs wird mit Spannung erwartet. Zeigt er einen neuen Laptop mit Apfel-Logo?
Wie jedes Jahr im Januar wird eifrig darüber spekuliert, was Apple-Chef Steve Jobs dieses Jahr auf der Macworld Expo in San Francisco aus dem Hut zaubern wird. Erwartet wird allgemein, dass unter anderem ein neues Apple-Notebook mit Touchscreen gezeigt wird, das nur
halb so dick ist wie aktuelle MacBooks. Der Grund: Statt einer Festplatte soll ein Flash-Speicher eingesetzt werden. Im Web war bereits auf HackInTheBox das Foto von einem äußerst flachen, bislang unbekannten Apple-Laptop aufgetaucht. Gegenüber Digitimes soll der Insider einer Zulieferfirma bereits bestätigt haben, dass Apple auf Flash statt Festplatte setzt.
Sicher dürfte sein, dass Apple mit iTunes einen Onlineservice für Kinofilme starten wird. Neue Dienste werden auch auch für das iPhone erwartet. Das Kult-Handy wird übrigens vorerst in China nicht auf den Markt kommen. Wie China Mobile meldet, wurden »die Gespräche mit Apple über das iPhone beendet«, so eine Sprecherin des weltgrößten Mobilfunkproviders. Anscheinend trifft Apples grundsätzliche Beteiligung an den iPhone-Vertragseinnahmen auf wenig Zuspruch: Chinas zweitgrößter Provider, China Unicom, hatte bisher ebenfalls Pläne dementiert, die Einführung des iPhones in China zu unterstützen.
Für die Macworld Expo werden 50.000 Besucher erwartet, 800 Journalisten aus aller Welt stehen vor Ort bereits in den Startlöchern. Wie groß die Spannung ist, macht Michael Gartenberg von Jupiter Research deutlich: »Am kommenden Dienstag beginnt die eigentliche Feiertags-Saison«, so der Marktforscher.
Bild: Hackinthebox.org
Einige von Steve Jobs’ Überraschungen auf vergangenen Macworld Expos:
- 1998 — Schwarze Zahlen
Apple macht erstmals Gewinn seit 1996. Die Nachricht leitete er ein mit »One more thing«, was künftig zu seinem Standard-Spruch für Apple-Überraschungen werden wird
- 1999 — Es wird bunt
Der iMac kommt in den Farben Blaubeere, Erdbeere, Mandarine, Limone und Grapefruit auf den Markt; Apple zeigt grauen PC-Kisten damit die rote Karte
- 2000 — Mac OS X
Jobs wird Apple-Konzernchef. Vorher war er nur Interims-Geschäftsführer; auch Mac OS X wird angekündigt
- 2001 — iTunes startet
Neben neuen iMacs wird iTunes eingeführt; wie stark es den MP3-Markt verändern wird, war noch nicht vorauszusehen
- 2002 — iMac mit TFT
Jobs stellt die »Schreibtischlampe« vor, den iMac mit Flachbildschirm, Schwenkarm und Kugel-Fuß
- 2003 — Notebooks in Groß
Außer dem Webbrowser Safari wird das erste 17-Zoll-Notebook gezeigt
- 2004 — kleine iPods
Der klassische iPod kam bereits im Oktober 2001 auf den Markt, nun zeigt Apple den iPod-mini, der zum meistverkauftesten iPod werden wird
- 2005 — Mac mini
Einen PC auf der Fläche eines optischen Lauwerks, noch dazu ohne Lüfter — das gab es vorher noch nicht. Jobs stellt den Mac mini und mit dem Shuffle einen iPod ohne Display vor
- 2006 — Intel inside
Der erste Mac mit Intel-CPU geht an den Start. Außerdem: Quartals-Rekordabsatz von 14 Millionen iPods. Ein Analyst prägt den Satz »Apple hätte Hundefutter ankündigen können und die Aktie wäre um fünf Prozent gestiegen«
- 2007 — das iPhone
Begeisterungsstürme von Apple-Fanatikern: Endlich kommt das erste Apple-Handy. Zumindest als Prototyp, denn die Markteinführung ließ noch rund ein Jahr auf sich warten
- Deutsches TV bei iTunes
- Microsoft Dynamics wird aufgefrischt
- HighEnd 2008 vorverlegt: HD-Heimkino und Hifi
- Lenovo bringt Consumer-Notebooks
- 2007 war ein Rekordjahr für Musik-Downloads
- Intel nun auch im Fadenkreuz von US-Ermittlern
- Forbes: Nvidia ist Unternehmen des Jahres 2007
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