Apple bringt Mac OS X Lion, stellt Thunderbolt-Display vor und aktualisiert Mac mini und MacBook Air

Das lange erwartete Mac OS X Lion ist ab sofort über den App Store verfügbar. Es soll über 250 neue Funktionen – u.a. neue Multi-Touch-Gesten, systemweite Unterstützung für Vollbild-Apps, Mission Control, Mac App Store, Launchpad und eine komplett überarbeitete Mail App sowie Resume, Auto Save, Versions und AirDrop – bieten. Das ungefähr vier GByte große Betriebssystem-Update kostet im Download 23,99 Euro. Ab August soll ein USB-Stick mit Lion für 59 Euro angeboten werden. Wer nach dem 6. Juni 2011 einen Mac oder ein MacBook gekauft hat, bekommt das Upgrade kostenlos.

Gleichzeitig hat Apple ein 27-zölliges, dünnes und aus Aluminium und Glas gefertigtes 16:9-Display angekündigt, das von jedem Thunderbolt-fähigen Mac angesteuert werden kann. Es integriert laut Hersteller eine FaceTime-Kamera, hochwertiges Audio sowie Gigabit-Ethernet-, FireWire-800-, drei USB-2.0- und Thunderbolt-Anschlüsse. Das laut Apple weltweit erste Thunderbolt-Display basiert auf IPS-Technologie, hat Blickwinkel von 178° und bietet neben einem 2.1-Soundsystem und einem Umgebungslichtsensor auch eine MagSafe-Schnittstelle zum Aufladen von MacBooks. Das Thunderbolt-Display soll innerhalb der nächsten 60 Tage für 999 Euro in den Handel kommen.

Gleichzeitig hat Apple auch beim Mac mini und dem MacBook Air Hand angelegt.

Der neue Mac mini misst 19,5 x 19,5 x 3,5 cm und kommt nun mit Intels neuesten Core-Prozessoren (Core i5 und Core i7), neuer dedizierter Grafik (Radeon HD 6630M), Thunderbolt-Technik und Mac OS X Lion. Er soll bis zu doppelt so viel Rechen- und Grafikleistung bieten wie der Vorgänger. Er hat kein optisches Laufwerk mehr, kann aber mit bis zu acht GByte Arbeitsspeicher und Festplatte oder SSDs bestückt werden. Er ist ab heute zu Preisen ab 599 Euro bestellbar und soll ab morgen in den Stores stehen.

Das neue MacBook Air wurde ganz ähnlich aktualisiert: Auch hier gibt es neue Intel-Core-Prozessoren, Thunderbolt und Mac OS X Lion sowie eine hintergrundbeleuchte Tastatur. Die 11- und 13-zölligen Modelle sollen dank der neuen Prozessoren doppelt so schnell wie die alten sein, verfügen über Intels Prozessorgrafik HD 3000 und können mit bis zu vier GByte RAM bestückt werden. Die neue hintergrundbeleuchtete Tastatur passt ihre Helligkeit dank eines Umgebungslichtsensors automatisch den herrschenden Lichtverhältnissen an. Das neue MacBook Air kann ebenfalls ab sofort zu Preisen ab 949 Euro online bestellt werden und soll ab dem 21. Juli in den Stores zu finden sein.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
6 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • lionheart2000de@guest
    Ein Display ohne vernüftige Anschlüsse wie HDMI oder DVI mit glänzendem und daher nicht ergonomisch nutzbarem Panel zum dreifachen Preis eines Konkurrenzprodukts - typisch Apple, völlig abgehoben und praxisfremd. Genauso wie ein Mac Mini ohne Laufwerk für die auch heute noch üblichen und meistverwendeten Medien CD und DVD...ich hoffe inständig das Apple nach dem Fortgang von Steve Jobs endlich wieder in der Versenkung verschwindet.
    0
  • joka388
    So schreibt und denkt nur wer, der noch nie ein Apple Produkt aus der Nähe gesehen, geschweige denn damit gearbeitet hat.
    0
  • bluray
    Na da hat sich ja ein kleiner Forentroll eingeschlichen? Wir posten dann gleich mal ein und dasselbe mit zwei verschiedenen Nicknames?
    Dein Posting kann man nicht wirklich ernstnehmen!

    1. Das Display mag zwar eine Glasfront haben, aber wenn Du Dich mal umsehen würdest, würdest Du auch feststellen, dass rund 80% der ganzen Grafikdesigner alle mit Apple und diesem Display arbeiten! Zweitens: Der Preis mag in erster Linie zwar abgehoben erscheinen, aber wenn Du Dir mal die Displaygüte ansiehst, wirst Du feststellen, dass andere Hersteller für ähnliche Qualität auch entsprechend Geld verlangen.

    2. Apple ist kein karitativer Verein. Die Produkte zielen auf ein bestimmtes Publikum ab! Ich selbst habe zwar einen PC, aber ein Apple iPhone 4, welches recht hervorragend als PDA funktioniert. Das Gerät ist mir bisher kein einziges Mal abgeschmiert! Es funktioniert einfach, auch wenn man seitens Apple eingeschränkt wird! Ein iPhone 4 kostet zwar aber man kauft i.d.R. genau EINMAL!

    3. Es gibt auch Alternativen. Seh Dich um und entscheide, wo Du welches Produkt einsetzt, das Deinen Anforderungen gerecht wird. Dass man nicht alles von Apple kaufen muss, leuchtet ein. Man kann entweder auf Design und wertige Verarbeitung Wert legen und alles von Apple kaufen (was auch dazu führt, dass die Kompatibilität der Geräte untereinander gewährleistet ist!), oder man stellt sich sein Dreamteam zusammen und schaut, dass man die Kommunikation aller Geräte untereinander herstellt (was durchaus möglich ist)!

    Von Grund auf Apple schlechtzureden, weil sie ja ach so teuer sind, halte ich für Nonsens! Es sind nun mal keine Aldigeräte! Ausserdem ist Apple mit den Preisen nicht arg überzogen. Sieht man sich beispielsweise ein Samsung U900 und ein Apple MacBook Air an, so sind diese (hier in der Schweiz zumindest) preislich relativ nah beieinander!

    Dass Apple seine Hardware abspeckt (bspw. das Weglassen von optischen Medienlaufwerken), mag zwar verwerflich sein, aber andererseits wird heutzutage das OS auch übers Netz ausgeliefert (und in Zeiten, wo nahezu JEDER eine DSL-Leitung mit 6MBit/s und mehr hat), was Sinn macht. Wer nur eine schwache INet-Leitung hat, kann auch in den AppleStore fahren und sich dort das OS-Update ziehen!

    Die Kastration, dass man eben nicht alles auf dem OS anstellen kann, ist damit begründet, dass Apple einfach ein stabiles und sicheres OS präsentieren möchte. Mit Bootcamp hat Apple aber auch den Weg geschaffen, alternativ ein Windows oder Linux auf die Geräte zu zaubern. Jeder, wie er es mag!

    Apple hat viele Facetten, durchaus klar, aber im Grossen und Ganzen sind die geräte und die Software ziemlich gut durchdacht und solide. Etwas, womit Microsoft auch heute noch kämpft! (Aber Microsoft wird auch besser, was ich als überzeugter Win7-Anwender sagen kann! - Da waren WinME und Vista echt das Grauen im OS-Teich!)

    Das Einzige, was ich Apple ankreide, sind die echt unverschämten Preise bei HW-Upgrades (gerade für meinen Chef geschaut, was 2x2GB DDR2-667 SO-DIMM für sein MacBook (Early 2008) kosten... Apple: 240 CHF, Über Online-Handel 58 CHF (!!!)

    Und NEIN, ich bin KEIN Apple-Jünger! Ich schaue aber gern auch mal über den Tellerrand, daher: PC, Android Tablet, iPhone 4 - also aus jedem Lager etwas und alles hat seine Daseinsberechtigung!

    P.S.: Das neue Apple MacBook Air 13" mit Thunderbolt und Core i7 ist mal echt sexy! Mit 1700 CHF zwar schon etwas teurer, aber kommt immerhin auch mit einer 256GB SSD daher!
    1