Kurztest: Mac mini
Inhaltsverzeichnis
- 1. Apple Mac mini - Retrospektive
- 2. Eindrücke & Ausstattung
So hoch wie ein Stapel CDs - und doch ein vollwertiger Rechner. Die neueste Generation von Apples Kleinst-Desktop im Praxistest.
Einleitung
Wer seinen Computer nur für Korrespondenz und die alltäglichen Büroaufgaben sowie das gelegentliche (Web-)Video nutzt, braucht keinen großen lauten Tower. Die derzeitige Technik erlaubt es, selbst im kleinen Format sehr viel Rechenleistung unterzubringen. Nutzt man dazu Notebook-Technik, kann der Rechner auch noch sehr leise und sparsam ausfallen. Lässt man zu guter Letzt noch einen erfahrenen Designer das Äußere entwerfen, hat man am Ende einen schicken, kleinen, leisen und ausreichen leistungsfähigen Desktoprechner. Heißt die Firma, die hinter diesem Rechner steht, Apple, ist das Endergebnis der Mac mini.
Kurzer Rückblick
Unter dem Motto "Bring your own display, keyboard and mouse" führte Apple im Januar 2005 den Mac mini ein. Der enorm kompakte Desktop-Rechner sollte wechselwillige und/oder frustrierte Windows-Nutzer überzeugen, zu Apple überzulaufen. Die Idee dahinter leuchtet ein: Wer bereits einen PC hat, braucht kein Komplettangebot mit Tastatur, Bildschirm und Maus - warum also dafür extra zahlen? So konnte Apple den Mac mini als preiswertesten Mac positionieren. Preiswert bleibt dabei natürlich ein relativer Begriff, denn auch das ursprüngliche Einstiegs-Modell mit selbst damals vergleichsweise langsamem 1,25 GHz G4-Prozessor kostete 489 Euro. Auch die restliche Ausstattung gehörte nicht mal annähernd zum schnellsten, was der damalige Markt zu bieten hatte. Für die alltägliche Büroarbeit oder Korrespondenz reichte die Rechenleistung aus.
Es folgten verschiedene Revisionen, die jedoch alle mehr oder weniger stark hinter den Hoffnungen und Erwartungen der Apple-Gemeinde zurückblieben und Zweifel daran aufkommen ließen, dass es Apple mit dem "Umstiegs-Rechner" wirklich ernst war. Kritikpunkte waren vor allem der kleine Speicherausbau, die magere Grafiklösung und die geringe Taktfrequenz. Immerhin stieg man auf Intel-Technik um, mit der man durch BootCamp auch Windows auf dem Mac laufen lassen konnte.
Erst die aktuelle Revision, die im März 2009 vorgestellt wurde, darf als zeitgemäß gelten: Anstelle des betagten Intel-Grafikchips GMA 950, der im Chipsatz integriert war, sitzt in der aktuellen Version ein GeForce 9400M Chipsatz, die denselben Grafikkern besitzt, wie praktisch alle MacBook-(Pro)-Modelle. Beim Speicherausbau hat Apple 2007 nachgebessert: Auch das kleine Modell bekommt ab Werk 1 GB Arbeitsspeicher - für OS X ist das gerade so ausreichend. Bei der CPU ist man nun immerhin bei der 2-GHz-Marke angelangt - was heute aber auch das untere Ende der Skala markiert. Immerhin lassen sich beide Varianten (gegen Aufpreis) auf 2,26 GHz aufrüsten.
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Wie teuer war den die erste Gen. der Mac mini, hatte ja ne zeitlang damit geliebäugelt, aber für 800€ kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Das ein 1000€ PC lauter und weniger sparsam sein muss denke ich nicht unbedingt und auch bei der Größe kommt man mit etwas skill bei dem Budget sicher auch in die Nähe der Mac Mini. Aber das (P/L) ist bei Apple Produkten sowieso immer der Aufhänger für die Diskussionen ;/ Finde ihn dennoch etwas teuer wenns man sich komplett neu einrichten muss/will und sich dann den imac anschaut.
mfg
Der Ur-mini kostete 489 Euro. Das aktuelle Einstiegsmodell liegt bei 599 Euro. Rüstet man auf 2 GB RAM auf, sind es noch mal 45 Euro mehr. Das geht sogar noch.
Mit der Lautstärke gebe ich dir Recht: Baut man sich ein durchdachtes System zusammen, kann man es durchaus auch leise bekommen. Die Aussage sollte sich eigentlich auch auf ein "System von der Stange" beziehen, denn da schludern die Anbieter oft. Ich ergänze das mal.
Den Stromverbrauch von nur 11 Watt im Leerlauf ist aber glaube ich derzeit konkurrenzlos niedrig, wenn man vom Atom einmal absieht. Der spielt von der Performance her auch in einer ganz anderen Liga.
einfach zu teuer!!! simple as that...
Zitat Artikeltext 1. Seite:
"Auch was die CPUs anbelangt, ist Apple inzwischen in der Gegenwart angekommen und stattet nun endlich auch das kleinere der beiden Modelle mit einem Doppelkern-Prozessor aus ..."
Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!
Zitat Artikeltext 1. Seite:
"Auch was die CPUs anbelangt, ist Apple inzwischen in der Gegenwart angekommen und stattet nun endlich auch das kleinere der beiden Modelle mit einem Doppelkern-Prozessor aus ..."
Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!
Mit 2x 2,26GHz, 4GB RAM und einer 320GB Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute kommt mein Mac mini bei XBench auf 154 Punkte :-)
Und leise ist er, ich möchte ihn nicht mehr missen.
"Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!
Danke für den Hinweis. Wird geändert.
Eine CPU vom verurteilten Monopolisten kommt mir nicht ins Haus.
das problem, welches apple hat, ist dass wenige die produkte wirklich kennen. ich hab mir "damals" das macbook mit c2d gekauft. einfach nur, weil ich es cshön fand, bis dahin war ich von apple nicht undbedingt überzeugt. aber der laptop ist einfach toll! esfunktioniert einfach alles und das immer, zumindeset solange man unter OSX bleibt (dafür ist ein mac ja auch da ...). allen, die gegen apple wettern, sei gesagt, dass man sich an so viel simple funktionalität schnell gewöhnt ... ich hab immer noch nen klassischen PC unterm tisch, selbst gebaut, will ich auch nicht missen. aber das macbook hat schon oft genau dann einfach nur funktioniert, wenn der PC mal wieder streikte ...