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Apple: Heimliches MacBook-Update

von - quelle: Tom's Hardware DE

Nachdem Apple auf der MacWorld San Francisco das MacBook Pro 17 auf den neuesten Stand gebracht hat, wurde nun auch das kleine, weiße MacBook überarbeitet - und zwar klammheimlich.

Auf der MacWorld hat Apple das neue MacBook Pro 17 vorgestellt

Auf der MacWorld San Francisco hatte Apple bereits das MacBook Pro 17, das bislang noch mit alter Technik und bekanntem Design ausgeliefert worden war, auf den aktuellen Stand gebracht (siehe »iTunes ohne DRM«). Innenleben und Aussehen passen nun zum Rest der MacBook Familie. Für Aufsehen und auch Ärger sorgte allerdings die Tatsache, dass der Akku des neuen Modells fest eingebaut und damit nicht austauschbar ist. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass der Akku laut offizieller Pressemitteilung »mit 1.000 Ladevorgängen mehr als die dreifache Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien« haben soll. Außerdem ist nun ein Glare-Type Display Standard. Einen entspiegelten Bildschirm gibt es nur gegen einen Aufpreis von knapp 42 Euro.

Von außen nicht zu erkennen: Im alten Design steckt nun auch die neue Technik mit Nvidia-Chipsatz.Dieser Tage hat Apple aber offenbar ein weiteres Produktupgrade vollzogen, allerdings klammheimlich und ohne großes Aufsehen. Verbessert wurde das kleine, weiße MacBook: Es verfügt nun ebenfalls über den Nvidia-Chipsatz, der bei den anderen MacBook Modellen verbaut ist. Dessen integrierte Nvidia-Grafik 9400 M ist um einiges schneller als der X3100 des Vorgängers. Sie bietet auch volle Hardware-Beschleunigung von HD-Videos.

Darüber hinaus hat Apple dem weißen Einsteigermodell nun endlich auch zeitgemäße 2 GByte Arbeitsspeicher und einen aktuellen Prozessor spendiert. Der ist zwar mit 2 GHz nominell langsamer als das 2,1-GHz-Modell der alten Revision, nutzt aber dafür schon FSB1066. Gegenüber dem Alu-MacBook hat die weiße Variante einen Vorteil: Sie hat noch einen Firewire-400-Anschluss an Bord.

Damit ist endlich auch das kleinste MacBook in der Gegenwart angekommen und bietet zu einem Preis von 949 Euro nun deutlich mehr als sein Vorgänger.

Bilder: Apple

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Denken 22/01/2009 15:10
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-1+

Klammheimlich lol!

Andere Hersteller verbessern ebenfalls am laufenden Band ihre Produkte ohne einen großen Wind darum zu machen.

Bei Apple meint man jedes mal die hätten gerade das Rad neu erfunden. Letztlich macht es Apple eben gerade wie andere auch. Aber selbst das ist eine Nachricht wert.

... banal

anonymous 22/01/2009 16:01
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--2+

"Gegenüber dem Alu-MacBook hat die weiße Variante einen Vorteil: Sie hat noch einen Firewire-400-Anschluss an Bord. "

Wofür braucht man Firewire? Was ist der Vorteil?
Ich sehe das eher als Nachteil, da stattdessen auch ein weiter USB 2.0 (oder 3.0 demnächst) hätte eingebaut werden können. Oder ein eSATA-Anschluss...

benkraft 22/01/2009 16:30
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-1+

MacLover :
... Wofür braucht man Firewire? Was ist der Vorteil?



Ein Vorteil ist es für all diejenigen, die sich in der Vergangenheit Firewire-Peripherie zugelegt haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Camcorder usw handeln - externe Festplatten lassen sich beispielsweise nur im Target Mode starten, wenn es sich um FW Modelle handelt.
Da Apple selbst dieses Interface lange als das Nonplusultra gepriesen hat, war es für einige schon ein harter Schlag, als das neue Alu-MacBook keinen einzigen FW-Anschluss mehr aufwies - denn damit wird die gesamte FW-Peripherie auf ein Mal hinfällig....

Ich stimme aber zu: eSATA oder mehr USB (egal ob 2.0 oder 3.0) wären so oder so wünschenswert, zumal es von letzteren an den MacBooks nur 2 gibt!

anonymous 22/01/2009 17:22
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-0+

Toll, jetzt hat das weiße scheinbar die gleichen Voraussetzungen wie das kleine Alu, nur etwas merkwürdig, dass die trotz identischen FSBs unterschiedlichen Speicher nutzen. Dann dürfte ja das weiße doch wieder langsamer sein. Irgendeinen Anspruch muß das Alu-Case von alten Power/Pro-Zeiten wohl doch noch erfüllen.

Zum 17 Zöller sei gesagt, dass derjenige, der sich sowas kauft eh selbst Schuld ist. Zu groß / schwer für den Transport und trotzdem noch zu klein zum anständigen Arbeiten oder hat noch irgendwer was kleineres rumstehen als nen 19"? Wenigstens hat es nicht mehr die gleiche Akkulaufzeit wie die anderen. Da haben die wenigstens den zusätzlichen Platz im Gehäuse sinnvollgenutzt. Dass der Akku nicht austauschbar ist, halte ich für ein gerücjt. Beim iPhone und iPod sagen die das auch, trotzdem kann man den tauschen. Ist halt nur nicht in 1 Minute gemacht.
Solange Apple keine BD-Laufwerke verbaut, brauch man auch keinen Full-HD Laptop, oder wer von euch hat immer ein paar BD-Filme für unterwegs auf der Platte?!

FW ist schon deswegen besser, da bei dieser Schnittstelle die Übertragungsrate wenigstens erfüllt wird und nicht wie bei USB von Gerät zu Gerät schwankt. Und nen USB 3.0 Anschluß zu verbauen ist ja mal richtig sinnvoll, solange es keine iPods mit 3.0 gibt...

benkraft 22/01/2009 17:27
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-1+

iQuit :
... Und nen USB 3.0 Anschluß zu verbauen ist ja mal richtig sinnvoll, solange es keine iPods mit 3.0 gibt...



Nur nebenbei angemerkt: USB 3.0 ist abwärtskompatibel ;) Da kann man dann auch problemlos die "alten" iPods ranhängen.

Und mit einem 17-Zoll Display kann man auch mehr machen als Filme ansehen. Arbeiten, zum Beispiel. Es gibt durchaus Leute, die a) nur am Laptop arbeiten und b) dann eben richtig viel Bildschirmfläche brauchen.
Und wem ein 17-Zoll Notebook dann noch zu klein ist, der kann sich ja gern ein Cinema-Display an den Mini-DisplayPort hängen :D

peraugym 22/01/2009 18:36
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-1+

Ich finde Apple sollte lieber eine Non-Glossy Version für die 15'' MacBook Pros anbieten...

Hannes 23/01/2009 00:03
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-0+

@ benkraft

wo steht denn, dass die neuen MacBooks kein FireWire mehr haben?! das lese ich in letzter zeit recht oft, aber ich habe gerade nochmal genachgesehen, die haben doch alle ein FW 800 anschluss und FW ist abwärtskompatibel, also wo ist das Problem??

benkraft 23/01/2009 11:46
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-0+

Hannes :
@ benkraftwo steht denn, dass die neuen MacBooks kein FireWire mehr haben?! das lese ich in letzter zeit recht oft, aber ich habe gerade nochmal genachgesehen, die haben doch alle ein FW 800 anschluss und FW ist abwärtskompatibel, also wo ist das Problem??



Die neuen MacBooks besitzen keinen Firewire Anschluss, auch keinen FW 800 - den haben die MacBook Pro Modelle (dafür aber nun kein FW 400 mehr). Das lässt sich auch auf der MacBook Produktseite überprüfen. Es stehen "nur" 2 USB 2.0 Anschlüsse zur Verfügung. Die Begründung scheint zu sein, dass das für den Consumerbereich ausreicht. Lange Zeit hatte Apple aber USB stark kritisiert und FW gepusht. Nun ja, die Kehrtwende ist wohl vollzogen...
Wie gesagt, FW 400 gibt es nun wirklich nur noch am weißen Modell.

MaxTheCB 23/01/2009 12:34
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-0+

Wer ein echter Apfel-Fan ist, der nimmt doch auch liebend gerne das ekelhafte weiße *fg*

Hannes 23/01/2009 12:52
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-0+

@benkraft

okay, sorry ich bin immer vom macbook pro ausgegangen, die haben ja fw! okay dann hast du recht^^

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