Apple droht in Brasilien der Verlust der iPhone-Marke

Laut Reuters wird erwartet, dass das brasilianische Institute of Intellectual Property die exklusive iPhone-Handelsmarke nächste Woche an das in Brasilien ansässige Elektronikunternehmen Gradiente vergeben wird.

Gradiente hatte die iPhone-Namensrechte bereits im Jahr 2000 beantragt – sieben Jahre vor der Markteinführung von Apples Bestseller. Allerdings hat Gradiente erst vor Kurzem eine Anzahl von Android-basierten Smartphones unter dem "iPhone"-Label auf den MArkt gebracht. Gradiente betonte, dass es die rechtlich verbindlichen Namensrechte bis 2018 gesichert hat.

Im Jahr 2007, nur Monate vor dem Launch des iPhone, fand sich Apple in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Cisco Systems wieder, in der es um die Namensrechte am Begriff "iPhone" in den USA ging. Cisco hatte nach eigener Aussage Apple mehrfach wegen dieses Begriff kontaktiert und griff letztlich sogar auf eine Strohfirma zurück, um die Namensrechte zu erwerben. Schließlich einigten sich beide Firmen im Februar diesen Jahres.

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