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Archos 70 Internet Tablet: Ausstattung und Verarbeitung

Der Einstieg in die Tablet-Welt: Was taugen günstige Pads?
Von , Patrick Afschar

Viele, die das iPad gesehen haben, sind schnell von Tablets fasziniert. Nicht jeder hat aber das Geld für eines der Vorzeigegeräte mit angebissenem Apfel. Wir fühlen fünf Modellen bis 300 € auf den Zahn und sagen, ob sie Schnäppchen oder Ramschware sind.

Archos 70 Internet TabletArchos 70 Internet Tablet

Am Archos 70 IT sind uns als erstes das mit 430 Gramm für ein 7-Zoll-Gerät vergleichsweise hohe Gewicht und ein leichtes Vibrieren des Tablets im Betrieb aufgefallen. Beides ist der verbauten 250-GB-Festplatte geschuldet. Die Vibrationen treten allerdings nur auf, wenn das Pad die Festplatte aus dem Ruhemodus erweckt, um Daten lesen oder schreiben zu können. Hierbei treten auch meist kurze Momente auf, in denen das Pad nicht reagiert. Im Vergleich zu Flashspeicher geht eine Festplatte auch zu Lasten der Akku-Laufzeit, aber dazu später mehr. Insgesamt überwiegen aus unserer Sicht jedoch die Vorteile der Festplatte, in erster Linie natürlich die sehr üppige Speicherkapazität. So steht auch dem Einsatz als mobiler Datenhafen nichts im Weg.

Ausstattung und Verarbeitung
Die Anfassqualität des Archos 70 IT ist hoch. Dafür sorgt vor allem die angenehme Materialauswahl der glatten Oberflächen. Lediglich das Klappern des Power-Tasters und der Lautstärkewippe nervte auf Dauer. Das kapazitive Display ist von einer Art Chromrahmen umgeben, der dem Gerät eine edle Note verleiht. Allerdings nur, solange er nicht über und über mit Fingerabdrücken versehen ist. Die zieht er nämlich an wie das Licht die Mücken und sieht schnell sehr unsauber aus. Das gilt auch für das Display selbst. Regelmäßiges Säubern ist also Pflicht, erst recht bei Einsatz unter freiem Himmel.

Für ein Einsteigergerät stattet der französische Hersteller das Archos 70 IT großzügig aus. Neben der 250 GB großen Festplatte spendiert Archos den Kunden einen Mini-HDMI-Ausgang, eine VGA-Webcam auf der Vorderseite, einen Micro-USB- und einen Kopfhörerstecker sowie ein Mikrofon. Auf einen Micro-SD-Slot wurde hingegen verzichtet. Ein solcher findet sich nur an den Modellen des Archos 70 IT, die mit Flash-Speicher statt Festplatte bestückt sind. Als einziger Vertreter des Testfeldes integriert Archos auch den schnellen 802.11n-WLAN-Standard. Sehr nützlich ist der in die Gehäuserückseite integrierte Geräteständer, mit dem sich das Tablet bequem im Querformat aufstellen lässt – ideal zum Videoschauen. Zu beiden Seiten des Displays hat Archos Lautsprecher integriert. Das kapazitive TFT-Display misst in der Diagonale 7 Zoll und löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Der spiegelnde Bildschirm beherrscht Multitouch-Gesten – keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse. 256 MB stehen an Arbeitsspeicher zur Verfügung. Beim Betriebssystem setzt Archos mit Android 2.2 Froyo zwar nicht auf die allerneueste Version, aber ist dennoch recht aktuell. Mit Android 3 war in dieser Preisklasse von vornherein nicht zu rechnen.

Der Lieferumfang des Archos 70 IT fällt durchschnittlich aus, auch wenn alles Nötige vorhanden ist. Dazu zählen ein Steckernetzteil mit drei Länderadaptern, ein USB-Kabel, ein Kopfhörer sowie eine gedruckte Kurzanleitung. Außerdem findet sich ein 10-Euro-Gutschein für den Musik-Store emusic.com im Paket.

3 Kommentare anzeigen.
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  • xxl-et , 1. Mai 2011 21:55
    Finde es super, dass sich THG auch den "neuen Medien" offen zeigt. Bin auf Teil II gespannt, aber es würde nicht schaden, noch einen Tick damit zu warten. Ipad2 vs. Wetab und Folio100 wäre alles andere als spannend. Acers W500, Asus Eeepad transformer, Samsung 10.1/8.9 und Xoom wären sicher eine spannendere Gegenüberstellung. Bin gespannt, was ihr so auftreibt.
  • benkraft , 2. Mai 2011 09:43
    Die Serie ist auf insgesamt drei Teile angelegt. WeTab und Folio werden nicht dabei sein, aber einige andere Kandidaten.
    Als nächstes kommt die "Mittelklasse", Teil III beschäftigt sich mit dem High-End.
    Außerdem wollen wir uns noch Win7-Tablets sowie "Sondermodelle" wie Transformer und Slider anschauen.
    Für Wünsche sind wir natürlich auch offen, sofern wir das Testgerät bekommen können. Also bitte nachfragen! :) 
  • ToXic , 23. Mai 2011 11:25
    Fand den Artikel auch echt super... gerade da mich diese Geräte sehr interessieren...

    besonderes Augenmerk lege ich persönlich auf die kleineren Vertreter, wie GalaxyTab, GalaxyTab 8.9 (wahrscheinlich noch zu neu oder?), HTC Flyer, Blackberry Playbook.

    Werden diese Geräte in den Test mit einbezogen?
    Gibts evtl. schon nen Termin für den zweiten Teil? Bin doch so neugierig ;)