Das Arctic S362 2.1 System
Mit dem S362 verkauft Arctic derzeit sein Topp-Modell eigentlich nicht mehr, sondern verschleudert es regelrecht. Zumindest könnte man dies annehmen, wenn man auf den nunmehr verlangten Preis schaut. Bevor ich das gute Stück jedoch auspacke und unter die Lupe nehme, betrachten wir zunächst die technischen Daten.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Modellbezeichnung | Arctic S362 |
| Subwoofer | ca. 50 Watt Spitzenleistung (Hersteller) ca. 39 Watt Dauertonleistung bei 50 Hz (gemessen) Treiber mit 144 cm Durchmesser, 8 Ohm MDF-Gehäuse Bassreflexöffung rückseitig 306 mm Breite x 380 mm Tiefe x 248 mm Höhe |
| Satelliten | Mittel-Hochtöner ca. 12 Watt pro Kanal (Hersteller) ca. 9 Watt (gemessen, ohne hörbare Verzerrungen) Treiber mit 6 cm Durchmesser Kunststoffgehäuse 110 mm Breite x 266 mm Höhe 118 mm Höhe |
| Gewicht | ca. 10 kg |
| Einzelpreis | ab 39,95 (Geizhals-Link) |
| Bundle mit Arctic Audio Relay | ab 79,95 Euro (Amazon-Aktion) |
Unboxing und erste Eindrücke
Als ich das S362 ausgepackt habe, fielen mir drei Dinge auf: erstens Satelliten, die zwar recht groß wirken (aber in Wahrheit extrem leicht sind), zweitens eine Menge diverser Kabel und drittens dann ein Subwoofer mit wirklich reichlich Gewicht. Gut, irgendwo müssen die angegebenen 10 Kilo ja letztendlich ja auch herkommen, auch wenn es genau genommen nur 9,7 Kilo sind.

Der linke Sputnik besitzt an der Front die Audio-Anschlüsse und folgt damit der Logik, dass Headset- und Kopfhörerkabel auch fast immer links angebracht sind. So gesehen passt das also bestens. Beide Satelliten befinden sich in einem (leider) recht drögen und zudem auch etwas dünnwandigen Kunststoffgehäuse. Für Toto und Harry ideal: die Klavierlackoptik sichert alle Fingerabdrücke auch ohne Instrumentenkoffer für die Ewigkeit.

Rechts sind getrennte Regler für die Bässe, Höhen und die Lautstärke angebracht. Eine LED zeigt den Status an. Der Aus-Schalter befindet sich hinten am Subwoofer, was mir als Nicht-Bodenturner ein wenig sauer aufstößt. Aber er ist da.
Die hohe Position der Satelliten ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber noch nicht mal übel. Immerhin habe ich die zwei Treiber mit 6 cm Durchmesser damit annähernd auf Ohrhöhe. Ob das wiederum wirklich gut ist, muss später der erste Hörtest beweisen. Leicht sind sie ja, aber leider auch etwas kopflastig, wie das Bild zeigt.
Die Gummifüße verhindern das Rutschen relativ zuverlässig. Man muss jedoch mit den schweren und etwas starren Kabel zusehen, dass man die Satelliten wirklich umfallsicher auf dem Tisch unterbekommt. Ich habe sie aus Versehen selber zweimal abgeräumt, als ich beim Anschließen am Subwoofer etwas zu optimistisch an den Kabeln gezerrt hatte. Womit wir beim Anschlus und dem Hörtest angekommen wären. Bitte weiterblättern.