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Acer Aspire One 521: AMD-Netbook schlägt Intel Atom

Acer Aspire One 521: AMD-Netbook schlägt Intel Atom
Von , Sebastian Jentsch

Der AMD basierte 10-Zoller hat mehr auf dem Kasten als die atomare Konkurrenz. Vor allem der Performance-Schub könnte Netbook-User erlösen, die von ihrem lahmen Atom-Begleiter genervt sind. Selbst die Akkulaufzeit kann überzeugen.


Wohl kaum eine Geräteklasse wurde in so großen Stückzahlen verkauft, wie Netbooks in den vergangenen drei Jahren. Die Intel Atom Prozessoren der ersten (N270, N280, Z520) und der zweiten Generation (N450) dominieren den Markt. Chiphersteller AMD konnte trotz der Versuche einiger OEM-Hersteller kein Land gewinnen. Die Hersteller und auch die Kunden hatten für die Bevorzugung des Intel Atom gute Gründe. Die stromsparende Single-Core CPU war und ist leistungsschwach, bietet aber außerordentlich hohe Laufzeiten von durchschnittlich sechs und maximal elf Stunden. AMDs Gegenstücke wie Sempron Mobile oder Athlon Neo waren zwar leistungsfähiger, verbrauchten aber deutlich mehr Energie.

Jetzt soll alles anders werden, denn AMD hat es mit den Nile und Danube Plattformen endlich geschafft die veraltete K8-Architektur an den Nagel zu hängen. Die erst im April 2010 Offiziell vorgestellten mobilen Phenom und Athlon II Neo CPUs sind jetzt sparsamer. Werden die Karten im Mobilsektor neu gemischt? Wir sehen uns den Athlon II Neo K125 (1.7 GHz) an, der im Acer Aspire One 521 steckt (Nile-Plattform). Zum Preis von 329 Euro gibt es den 10,1-Zoller deutlich günstiger als Subnotebooks und nur geringfügig teurer als Atom-Netbooks. Ob der Acer AMD-Mini endlich gute Laufzeiten bringt, das erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Es gibt 19 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 1
    bluray , 28. Juli 2010 10:28
    Totgesagte leben länger! Das beweist dieser Test eindrücklich. Auch wenn der AMD sich mehr Leistungsaufnahme gönnt, so bietet er eine schöne Performanz. Man soll ja mit dem Netbook auch nicht gamen können, sondern lediglich bissl surfen, Office und mails lesen. Zu Gute halten muss man aber, dass dank der Grafikperformanz sicher auch HD-Material vernünftig wiedergegeben werden kann. Dank eines HDMI-Anschlusses kann man also sein Netbook einpacken, mit einem externen Speicher, auf dem sich HD-Material befindet und ran an den Fernseher.

    Da das die erste AMD-basierte Netbook-Plattform ist und andere Hersteller noch keine solchen Geräte im Portfolio hat, bleibt abzuwarten, was uns die nächste Zeit erreicht. Fakt ist, AMD hat hier ein goldiges Händchen bewiesen und dürfte Intel ein klein wenig Kopfschmerzen bereiten!
  • 0
    anonymous@guest , 2. August 2010 09:40
    also irgendwas stimmt doch bei den laufzeiten nicht.
    Im Idle läuft der weniger lang wie beim DVD Playback?? Das kann doch garnicht sein.
  • 0
    noskill , 2. August 2010 06:40
    @Voytech

    Das ist die abgespeckte HD4200, welche weniger Strom verbraucht, aber eben auch langsamer ist.
    Mit Ion lässt sich eher die HD4250 vergleichen.
    Zwar verbraucht die HD4200 wesentlich weniger als Ion ist aber doch etwas langsamer. Allerdings fällt der Unterschied dann wiederum nicht so groß aus, weil der AMD Neo das wieder reinholt (ein Atom ist halt nicht zum Spielen geeignet).
    Das wirkliche Gegenstück zu Ion wäre aber die HD4330 und HD4350, die dann wiederum erheblich schneller als Ion ist.