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Asrock & Phenom: Aus 3-Kern wird 4-Kern

von - quelle: Tom's Hardware DE

Manchmal geschehen Wunder. Auch Jesus soll von den Toten wiederauferstanden sein. Ganz so biblisch nimmt es ASRock nicht, sondern sieht die Lage eher pragmatisch und stellt sich die Frage: Könnte es sein, dass AMD nur zum Zweck der Produktdiversifizierung einen 4-Kern-Prozessor künstlich auf 3-Kerne kastriert? Dass dies der Fall sein könnte, zeigt die Utility "ASRock UCC". Auf dem CeBIT-Stand zeigt der Hersteller eindrucksvoll, wie man aus einem 3-Kern Phenom II X3 720 den vierten stillgelegten Kern reanimiert. UCC steht dabei für "Unlock CPU Core".

CPU-Z meldet einen 3-Kern-Phenom, während der Task Manager 4 Kerne zeigtASRock 890GX Extreme 3

Das Verfahren wurde bereits vor geraumer Zeit von einem User entdeckt. Doch AMD meinte, dies mit Einführung der neuen Southbridge SB850 hardwaretechnisch unterbinden zu müssen. ASRock hat aber einen Umweg gefunden, um die AMD-CPU in den Debug-Modus zu versetzen und so den vierten Kern zu aktivieren. Auf einigen neuen ASRock-Motherboards, beispielsweise dem 890GX Extreme 3, findet man einen kleinen ASIC, der die entsprechenden Hack-Signale an den Prozessor sendet.

Letzendlich ist das UCC-Verfahren ein weiteres Mittel zum Tuning - genauso wie das Übertakten. Der User kann sich bei bestimmten Applikationen und Spielen auf eine höhere Performance freuen - bei geringeren Anschaffungskosten für die AMD-CPU.

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FormatC 03/03/2010 16:14
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-8+

Rockstable oder nur ASRock-stable?

Uwe 03/03/2010 16:23
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-0+

Nanana, höre ich da einen süffisanten Unterton, FormatC? Am Stand liefen alle vier Kerne unter Prime95 im Dauertest. Soll aber nicht heißen, dass es bei allen CPUs im Zusammenspiel mit ASRock-Motherboards so funktionieren muss. Das darf der Anwender selbst austesten.

bluray 03/03/2010 16:27
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-0+

Es ist wie mit den Grafikkarten. Ich kann mich noch erinnern, dass die 6er Geforces mit GS statt GT einfach ein paar Shader deaktiviert hatten, die man aber mit dem RivaTuner unlocken konte... Hatte man Glück stieg die Performanz signifikant an und man brauchte nichts zu befürchten. Im schlimmsten Fall zeichneten sich einfach Irrpixel oder Grafikfehler ab und man wusste, dass man die zuvor aktivierten Shader wieder deaktivieren musste.

Auf der einen Seite verständlich, dass AMD das unterbinden will, weil Verlust durch weniger Absatz der teuren Modelle, auf der anderen Seite eher unverständlich, denn die teureren Modelle haben nur wenige Euronen Preisunterschied.

Zumal das Risiko ja beim Kunden liegt: vierter kern trotz möglicher Probleme aktiviert und der Rechner kackt permanent ab: Entweder deaktivieren oder mit den Abstürzen leben.

Bleibt abzuwarten, ob AMD auch so klagefreundlich ist ASRock wegen der mutwilligen Umgehung der Locks das Aufschalten trotzdem aktiviert.

Es wird oft geunkt, dass ASRock das Synonym für "bei ASUS weggeschmissen" heisst, aber in letzter Zeit konnten diese Günstigsparten-Boards sich durch eine gewisse Stabilität von anderen Billigbrettern deutlich abheben.

FormatC 03/03/2010 16:35
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-1+

Zitat :Nanana, höre ich da einen süffisanten Unterton, FormatC?
Nö. Es war eine ernstgemeinte Frage eines of genug ge-/enttäuschten Verbrauchers :D

Desolator 03/03/2010 16:38
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-0+

Hat es nicht einen Grund warum die X3 einen Kern abgeklemmt bekommen haben? Ich dachte immer, das hätte AMD gemacht weil der als X4 nicht getaugt hätte, aber als X3 noch verkauft werden konnte. Sozusagen "Recycling".

klomax 03/03/2010 16:42
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-0+

bluray :
Es wird oft geunkt, dass ASRock das Synonym für "bei ASUS weggeschmissen" heisst, aber in letzter Zeit konnten diese Günstigsparten-Boards sich durch eine gewisse Stabilität von anderen Billigbrettern deutlich abheben.



Stimmt, diese ASRock-Phobie kann ich auch nicht immer nachvollziehen. Dieser schlechte Ruf kommt mir manchmal eher wie eine Legendenstrickung der Überväter des ITs vor. :) (Okay, okay, ehre Deine Väter vom Format eines C's :D *hüstel*)

Eigentlich wollte ich ein nicht zu billiges ASRock für meine Config, weil da alles dabei gewesen wäre, und das auch noch mit Test und Siegel (ironischer Weise von den Gralshütern von THW selbst:D). - Nun habe ich aber gesagt: Wegen 10 Euro mache ich mir nicht ins Hemd, verzichte auf 3x Crossfire und Sideport RAM und nehme das Gigabyte. - Habe stundenlang über den Brettern von MSI, ASUS, ASRock und Gigabyte gebrütet.

RSchulz 03/03/2010 17:05
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-0+

Naja zu Asrock selbst sage ich mal nichts... :D Dennoch halte ich es für durchaus möglich, dass lediglich ein Kern deaktiviert wird, um den Markt an dieser Stelle zu halten. Ich denke auch, dass eine geringere Abwärme auf Grund der deaktivierten CPU entsteht, was wiederum den Übertaktungsspielraum nach oben drückt. Die 5-10€ Unterschied zwischen 3Kern und 4Kern sind jedoch eh fragwürdig... Ich pers. würde mir wegen einer derartigen Funktion aufjedenfall kein AsRock anschaffen. AsRock sind gute Boards für den Mainstreambereich im unteren Preissegment. Da sollten sie auch bleiben. Schließlich würde man in einem Betrieb mit z.B. 2000 Arbeitnehmern bestimmt keinen Office-PC mit einem 300€ teuren HighEnd-MB von Asus bauen oder bestellen.

FormatC 03/03/2010 17:20
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-0+

Zitat :AsRock sind gute Boards für den Mainstreambereich im unteren Preissegment. Da sollten sie auch bleiben.
Das waren sie mal. Mit all den kleinen Macken, die Auslöser für die Phobie so manch Geschädigter sein dürften. Das bleibt dann irgendwie haften wie ein oller Kaugummi am Stiefelabsatz. Mittlerweile sind diese Produkte oftmals teurer als die Pendants von Gigabyte & Co. Und das stimmt mich dann schon nachdenklich.

Momantan ist es so, dass ASRock eigentlich nicht mehr das kleine ungeliebte Hinterhof-Balg von Asus ist. Im Gegenteil, Asus lässt seine Bretter mittlerweile nur noch "fremd"bauen. Ratet mal wo... [:formatc]

holgiheftig 03/03/2010 17:29
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-0+

Naja, das aktivieren des vierten Kerns ist doch eigentlich ein alter hut, man braucht nur das richtige Board und glück bei der CPU.
Allerdings sind mittlerweile die 4 Kern Phenom II Extreme Edition so billig geworden, dass ich diese schon als Minimum ansehe.

anonymous 03/03/2010 17:44
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-1+

Asus und AsRock (naja, welch Überraschung...) haben das Beide. Asus nennt es noch "dreister" einfach gleich Core_Unlocker, wie bei Anand zu lesen ist.
http://anandtech.com/cpuchipsets/s [...] i=3755&p=4

Nun ja, dass es X3 und auch X2 (Phenom X2 550/555 sind z.B. beschnittene X4) gibt hat schon auch (nicht nur) den Grund, dass es teildefekte X4 aus der Produktion gibt oder auch X4 bei denen ein Kern den Takt bei StockVoltage nicht stabil mitmacht. Mit der Zeit und Verbesserungen des Prozesses werden aber die Ausbeuten auf den Wafern immer besser und Fehler immer weniger, so dass es immer weniger defekte Kerne gibt und AMD voll funktionierende X4 nachschmeißt um die Nachfrage zu bedienen. Man hört, dass es z.B. bei Phenom X2 mit bis zu 90% Wahrscheinlichkeit gelingt, daraus einen einwandfreien X3 oder X4 zu machen. Preis/Leistungs-mäßig ist sowas dann natürlich der Kracher.
Auch wenn es gelingt Kerne freizuschalten, ist unbedingt!!! auf Stabilität (Prime95 o.ä.) zu testen.

Btw. hatte ich bisher sowohl mit Asus als auch mit Asrock durchwegs nur positive Erfahrungen.

anonymous 03/03/2010 17:47
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-1+

Hatte noch nie ein Asrock Board (mittlerweile das 4. verschiedene) welches fehlerfreien USB Betrieb ermöglicht hat. An kein einziges Board konnte man eine externe Festplatte anschließen ohne dass die Kiste rumgesponnen hat (zu wenig Power, Spontanabstürze beim Anschluß, etc.). 1066er Speicherriegel mit 1066 betreiben=Fehlanzeige=Abstürze. Für meinen Gebrauch stecke ich immer noch eine USB Steckkarte rein und klemme die Festplatten daran. Verkaufen würde ich dagegen keinem diese makelbehafteten Bretter.

anonymous 03/03/2010 18:25
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-1+

Naja zugegebenermaßen zicken da viele Boards beim Beliefern von externen mit Strom, dafür ist aber einfach schon der USB-Standard nicht ausgelegt. Standardgemäße 500mA max. bei 5V sind halt grade mal 2,5Watt. Ich würde gar nicht versuchen eine Externe über USB mit Strom zu versorgen, sondern nur über eine eigene Versorgung, bzw. über die Zusammenlegung mehrerer Anschlüsse (Y-Adapter für USB), dies (google ;) ) zu kaufen gibt.

Das mit dem Ram klingt ganz ehrlich eher nach Problemen des Ram (Erhöh mal die Spannung) und nicht des Mobos, es gibt auch Ram Kompatibilitätslisten auf die ich zugegeben auch nie schaue.

FormatC 03/03/2010 20:23
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-3+

Zitat :MegaHarlem Kühler
Bierkühlung? :na:

Desolator 03/03/2010 20:26
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-0+

Megahalems... Mega Harlem... kühlt sicher beides gut. Das eine die CPU und das andere den Menschen. :)

gscheitmeier 04/03/2010 08:20
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-0+

Nachdem ich mit einigen meiner lezten ASUS Boards auch bitter enttäuscht wurde (Ausfälle von Netzwerkcontroller, USB, Abstürze...) bin ich seit einiger Zeit sehr zufriedener Kunde von Gigabyte (die in der Mitte der 90er allerdings wirklich mies waren). Momentan hab ich mit diesen Brettln keine Probleme. Laufen echt stabil.
Mir selber ist bis jetzt noch kein Phenom X2 oder X3 untergekommen, der sich nicht ohne auch nur dem kleinsten Anzeichen einer Instabilität auch über viele Stunden hinweg und bei zusätzlicher Übertaktung von mind. 200 MHz über Stock freischalten hat lassen.
Im Alltagsbetrieb wird dann trotzdem auf Stock Clock gefahren (aber natürlich mit allen Kernen). Man will ja den Boxed-Kühler nicht unnötig überfordern wenn´s im Sommer dann mal 35 Grad hat...

bigreval 04/03/2010 09:37
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-0+

Asrock... Früher (Sockel 478 LinVDR-PC) hatte ich ein wenig Probleme mit. Heute habe ich in der Firma 4 solcher AMD-Asrock Kisten verbaut nd bin sehr zufrieden damit. Lt. Aussage meines Händlers gibt es Boards, die Identisch sind mit den Asus, also kein Unterschied. Nur die Asus wären übertaktet um in den Bencmarks besser dazustehen, während die Asrocks halt in den vorgegebenen Spezifikationen betrieben würden. Das kann ich so nicht 100%ig nachvollziehen, "höhrensagen" halt...

Aber abgesehen davon, dicke CPU, High-End RAM und Megakühler, da sollte doch dann auch noch der eine oder andere Euro für ein richiges OC Board drinnen sein. Wie FormatC ja schon an anderer Stelle gesagt hat (oder so ähnlich) Ferrari kaufen, aber ´nen 2l Diesel mit nur 6l/10km ist jetzt nicht so wirklich der Brenner...

legdocheinei 04/03/2010 10:17
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-1+

Ich habe mittlerweile das 2. AsRock-Board (785G und P55) und bin mit beiden hochzufrieden. Im Gegensatz zu früher ist die Spannungsversorgung auf gleichem Niveau wie bei den Mitbewerbern und der Support mittels Homepage (Treiber, Anleitungen usw.) ist heutzutage auch auf aktuellem Stand.

Meinen AMD X3 720BE konnte ich zwar mittels ACC auf 4 Kerne freischalten aber dann war das ganze leider nicht mehr "primestable". Also zurück zu 3 Kernen und auf 3,4 GHz übertaktet.

fffcmad 04/03/2010 10:31
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-0+

Prime95 kann ueberhaupt kein Garant dafuer sein, das die freigeschaltete CPU funktioniert. Dafuer braeuchte es entsprechendes Equipment. Gut ist, das die Boards diese Option zur Verfuegung stellen. Ich waere mir aber nie sicher, ob die CPU so laeuft, wie sie soll. Sie fuehrt zwar einen Slebstest aus und bei Prime95 koennte sie 24h ueberleben. Aber bei Program 08/15 gibts dann BSOD...

modena 04/03/2010 11:25
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-0+

Habe auch einige Asrocks in der Firma.

Die Ältesten dürften da inzwischen um die 8 Jahre im Dauereinsatz sein.
Und von den sicher 20 Stck. ist all den Jahren gerade mal ein Board verreckt.

Ich kann mich nicht über Asrock beklagen....


drno 04/03/2010 11:38
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-0+

Auf Klingon4 ist ASROCK die Standardplatine für alle Warbirds...

legdocheinei 04/03/2010 11:44
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-0+

fffcmad :
Prime95 kann ueberhaupt kein Garant dafuer sein, das die freigeschaltete CPU funktioniert.


es kann aber ein garant dafür sein, daß sie nicht funktioniert.

fffcmad 04/03/2010 11:58
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-0+

Ja. Trotzdem bleibt das Ergebnis das Selbe: Was wirklich mit der CPU ist, weis der Geier. Primestable != stable.

holgiheftig 04/03/2010 12:18
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-0+

Ich halte den Prime-Test für absolut ausreichend. Andere Programme sind nichtmal in der lage die CPU derart auszulasten um Fehler zu verursachen. Selbst wenn eine Cpu fehler macht, so ist das sehr selten mit einem Systemabsturz gleichzusetzen. Nur schlechte Software ohne Auffang-Routinen stürzt bei einem solchen Fehler ab. Somit reicht es aus, wenn die CPU tagelang Prime95 ohne einen Fehler überlebt.

fffcmad 04/03/2010 12:37
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-1+

Das Problem dabei ist, das Prime nicht jede Einheit der CPU nutzt. Auffang-Routinen gibts dafuer nicht. Wenn die CPU Muell ausspuckt, spuckt sie Muell aus. Unter Umstaenden loest sie sogar einen NMI aus, weil sie den Fehler bereits erkennt. Windows macht dann zum Schutz den BSOD auf. Einige Server-Prozessoren wuerden in dem Fall eine Selbstheilung anstreben: Auslagerung der beschaedigten Funktion auf andere Einheiten oder Abschalten der CPU und Wechsel auf eine Andere.

tststs 04/03/2010 12:50
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Oh man wenn ich das lese mit Prime95 nen CPU-Kern verifizieren, lol. Mit Prime95 kannst Du vielleicht die thermische Stabilität des Systems verifizieren (z.B. Im Fall von Übertaktung), aber mehr auch nicht. Denn Prime95 benutzt garantiert nicht alle 3DNow, MMX, SEEx, etc. Einheiten. Einfach aus dem Grund, weil die nicht für wissenschaftliche Arbeiten ausgelegt sind und oftmals nur in einfacher Genauigkeit rechnen. Allerdings nutzen 100-te Programme genau diese Einheiten, sei es zum Video schauen, transkodieren, Bilder drehen, sämtliche Spiele und viele mehr. Wenn man dann 2 Monate mit dem freigeschalteten Kern sorgenfrei unterwegs war und plötzlich knallt es in nem Video oder was auch immer und andere Filme liefen vorher einwandfrei, dann sucht der "gemeine Unlocker" doch garantiert erstmal nach nem anderen Player, Treiber, etc. Dass das Video bei nur 3% Prozlast und voller Grafikkartenunterstützung plötzlich an dem einen Kern strauchelt, ist wenig offensichtlich, war ja alles Primestable ;).
Spätestens wenn durch sowas Daten verloren gehen, dann sollte man überlegen ob es das wert war. Wer unbedingt einen X4 braucht statt einem X3, der hat entweder ne dicke Graka drin oder massiv RAM, oder beides und dann juckt der Aufpreis auch nicht mehr.

Nur so als Hinweis am Rande.
tststs

fffcmad 04/03/2010 12:56
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-0+

Da gebe ich gleich mal + ;)

anonymous 04/03/2010 16:38
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-0+

Bei Gromacs (Folding@Home) solls nen Torture Test für SSE/3DNow geben, der den Rechner noch bissl mehr stresst als Prime. Generell bin ich ein Vertreter der Theorie, wenn Prime mehrere Stunden/Tage unter Volllast in allen 3 Tests keinen Fehler macht, wird kein gewöhnliches Programm den Rechner derart stressen, dass es zu Fehlern kommt. Bis jetzt bin ich damit immer gut gefahren und vor dem Gruselmonster Datenverlust habe ich keine Angst. Man muss nur eine vernünftige Backup-politik betreiben. Ich mein auch wenn Prime kein 100,00%iger Garant für Stabilität ist, hat es sich doch in der Praxis bei zich Tausenden bewährt. Ich finde schon, dass man durchaus davon ausgehen kann, dass ein Rechner der 24h Primestable gelaufen ist auch wirklich stable ist.

fffcmad 04/03/2010 16:46
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Schwachfug: Hier gehts nicht nur um Auslastung, hier geht es um einen moeglichen Defekt. Der kann von der Auslastung unabhaengig auftreten. Und SSE/ 3DNow sind auch nur die halbe Miete.

In der normalen Praxis ist Prime aussagekraeftiger. Denn eine normale CPU wurde vom Hersteller getestet. Und zwar ueber spezielle Schnittstellen, an die du mit Prime oder besser gesagt -Software auf deinem PC- gar nicht herankommst.

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