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[Kurztest] Asus C60M1-I mini-ITX-Mainboard - winziger Kostverächter

[Kurztest] Asus C60M1-I mini-ITX-Mainboard - winziger Kostverächter
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Nicht immer wird man spielen wollen, sondern oft genug wird nur eine kleine und leistungsmäßig passende Plattform gesucht, die preiswert und genügsam in einem ist. Mit der C-60 lötet Asus nun eine Notebook-APU auf ein normales mini-ITX-Mainbaord.

Dass solche Winzlinge vielfältig eingesetzt werden können, ist kein Geheimnis mehr, und oft genug sucht man eine Plattform zwischen einer extrem kleinen Platine (z.B. mit VIA Chip) und einer "normalen"  mini-ITX-Lösung. AMD bietet für Notebooks schon seit geraumer Zeit die C-60 APU (Nachfolger der C-50, aber mit Turbo-Funktion), welche Asus nun fest auf eine kleine mini-ITX-Platine verlötet hat und komplett passiv kühlt.

Uns wird in erster Linie interessieren, wie sich diese sehr sparsame Lösung gegenüber der größeren APU E-350 schlägt und ob diese Platine auch im Industrieeinsatz bestehen kann. Doch zunächst erst einmal die nackten Daten.

Spezifikationen
Mainboard
Mini ITX Form Factor
6.7 inch x 6.7 inch ( 17 cm x 17 cm )
CPU
AMD APU C-60 1.0GHz Dual-Core (1,3 GHz Turbo)
Chipset
AMD FCH A50M (Hudson M1)
6 x SATA 6Gb/s port(s)
Speicher
Herstellerangabe:
2 x DIMM, max. 8GB, DDR3 1066/800 MHz (Non-ECC, Unbuffered Memory), Single Channel
Getestet:
Bis 16 GB (2x 8 GB), 1333 MHz
Grafik
Integrated ATI Radeon™ HD 6290 GPU
Auflösung
1920 x 1200 @ 60 Hz (DVI und RGB)
Slots
1 x PCIe 2.0 x16 (x4 mode)
Ethernet
Realtek® 8111F, 1 x Gigabit LAN Controller(s)
AudioVIA VT1708S 8-Channel High Definition Audio CODEC
USB Ports2 x USB 2.0 port(s) (6 at back panel, black, 6 at mid-board)
Rückseitige I/O Ports1 x PS/2 keyboard/mouse combo port(s)
1 x DVI
1 x D-Sub
1 x LAN (RJ45) port(s)
6 x USB 2.0
3 x Audio jack(s)
Interne I/O Ports3 x USB 2.0 connector(s) support(s) additional 6 USB 2.0 port(s)
6 x SATA 6Gb/s connector(s)
1 x CPU Fan connector(s)
1 x Chassis Fan connector(s)
1 x 24-pin EATX Power connector(s)
1 x 4-pin ATX 12V Power connector(s)
1 x Front panel audio connector(s) (AAFP)
1 x System panel(s)
Zubehör
Handbuch
ATX-Blende
2 x SATA 6Gb/s Kabel
Straßenpreis
ca. 59 Euro (Geizhals-Link)

    

Starten wir also unser kleines Abenteuer und packen den Testkandidaten zunächst aus...

13 Kommentare anzeigen.
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • checkmate , 8. Februar 2013 11:01
    Vielen Dank für die Vorstellung und den Test dieses Nischenproduktes. Eine niedliche Idee, ein ITX-Board mit fest verlöteter 1GHz DualCore-APU. Das keine externe Grafikkarte benutzt werden kann liegt wohl eher an der begrenzten Leistungsfähigkeit der CPU als an der physikalischen x4-Anbindung. Das fehlende HDMI und USB3 begrenzen auch den Gebrauch als HTPC, wo doch das Board-Format und die APU geradezu nach dieser Anwendung schreien. Imho aber als Internetsurf und Office PC, der zuhause 12/5 + 24/2 läuft, geeignet. Klein, sparsam und leistungsfähig (CPU + Grafik) genug. Genau so eine Lösung mit USB3 und WLAN schwebt mir seit geraumer Zeit vor, auch was den Preis betrifft.
  • avaka , 8. Februar 2013 13:06
    USB 3 kann man ja via Steckkarte realisieren, sehe da nicht das Problem.
  • bluray , 8. Februar 2013 13:30
    ASUS sorgt immer irgendwie für den AHA-Effekt, denn bei meinem Mobo waren auch nur 16GB maximal auf 4 Bänke vorgesehen. Da drin stecken nun aber 4x8GB Corsair-DDR3 1866 drin, die sang- und klanglos ihren Dienst verrichten.
    Von daher lädt ASUS immer wieder mal zum Experimentieren ein...
  • Nicht ich , 8. Februar 2013 13:54
    Schade das der Test erst jetzt kommt. Ich hatte mich mal für dieses Mobo interessiert aber leider gab es zu wenig Tests. Das Mobo wird bereits seit einem 3/4 bei Geizhals gelistet und ist auch etwa so lange verfügbar.
  • checkmate , 8. Februar 2013 14:10
    @avaka

    Ok, man kann eine LowProfile USB3 Karte einstecken. Dann hat man aber keinen Platz mehr für eine eventuelle Crossfire (APU+GPU) Konstellation, die einem HDMI und 2 Monitorbetrieb schenken könnten. Würde mich mal interessieren ob dies funktionieren könnte. *auf einen nachträglichen Test schiel*
  • Krampflacher , 8. Februar 2013 14:54
    Was spricht dagegen, die Platine für einen ganz normalen Office-PC zu verwenden? Ich habe sogar in meinem Windows-2003-Server-Server nur die Hälfte an Rechenpower drin, und er funktioniert immer noch einwandfrei (bis aufs Internet wegen des "Flash-Mobs", als des Mobbings mit Flash, aber das kriegt man hier dank der GPU auch noch hin).
  • miwalein , 8. Februar 2013 15:47
    Danke für den Test! Ich plane dieses Board für ein NAS-System auf Linux Basis und dieser Test hat mich in dem nur weiter bestätigt :) 

    Zum Thema Raid:
    Es ist egal ob ein Raid Controller drauf ist oder nicht! Es macht keinen Unterschied ob man dies nutzt oder ein Software Raid Verwendet. Weder in der Performance noch in der Sicherheit. Im Gegenteil, ein Software Raid ist Hardware unabhängig und geht nicht verloren wenn man das Board gegen ein anderes tauscht!. Beide Raid Systeme verwenden die Host CPU zur Verarbeitung der Daten.

    Die einzige wahre RAID Variante ist ein echtes Hardware Raid. Aber diese Controller kosten meist über 300€ mit OpenEnd ;)  Erst bei diesen hat man einen wirklichen Gewinn in der Leistung und Sicherheit da sie komplett autark von der restlichen Hardware arbeiten.
  • wiemi , 8. Februar 2013 17:34
    15-30 Watt Verbrauch mit 16 GB Ram auf eine Cpu mit Virtualisierungserweiterung, genial.
    Aber wieso wird bei solchen Boards immer mit den Onboard Netzwerkkarten gespart.
    Dual-Nic soll eigentlich schon Standard sein.
  • Darkness , 8. Februar 2013 17:48
    Danke für den Test
    Hätte nicht erwartet, dass ein C-60 officetauglich ist.
    Einen Idle Wert von 15W finde ich zu viel, so manches board mit e-350 ist da sparsamer!
    Würde die CPU+GPU Leistung für eine DVB-T/S Karte ausreichen (HD)?
  • amd64 , 11. Februar 2013 16:44
    Folgt eigentlich noch ein umfangreicherer Test mit

    Overclocking/undervolting
    HTPC Tauglichkeit (HD/BlueRay)
    :love:  das wäre echt cool :love: 

    oder evtl. auch
    Durchsatz von ZFS on root mit 6x Platten im Raid 5
    :D 
  • nulldev , 14. Februar 2013 14:29
    X4-Anbindung müßte doch ausreichen, um Multimonitorbetrieb nachzurüsten.
    Hat jemand eine Empfehlung für eine entspr. Karte?
  • Nicht ich , 21. Februar 2013 11:58
    @ nulldev: kommt auf die Anzahl der anzuschließenden Monitore an und ob du sowas wie Eyefinity willst oder nicht, denn Multimonitor geht auch ohne Eyefintiy.

    @ All: meint ihr das Dingens reicht für DVB-S oder DVB-S2?
  • Michalito , 27. Juli 2013 01:25
    Macht ihr auch so einen schönen Test falls mal etwas vergleichbares mit Temash ( AMD A6-1450) herauskommt? Bitte, Bitte...
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