CeBIT: Asus zeigt schicke Sandy-Bridge-Notebooks sowie EeePC mit Fusion
Mit dem neuen Innenleben allein wollte sich Asus offenbar nicht zufrieden geben und steckt seine neuen Modelle K53 (15") und K73 (17") in Gehäuse mit farbigem Alu-Arbeitsfläche oder strukturiertem Muster. Auch ein Fusion Netbook war zu sehen.
Die Modelle der K3-Serie bringen Farbe ins mobile Leben. Im Gegensatz zu vielen Herstellern, die sich auf einen farbigen Deckel beschränken oder den Kunststoff der Arbeitsfläche lackieren, nutzt Asus echtes gebürstetes Aluminium. Das schlägt sich auch positiv in der Verarbeitung nieder, und der subjektive erste Eindruck war sehr hochwertig. Der Käufer kann zwischen verschiedenen Farben wählen. Alternativ stehen auch strukturierte Oberflächen zur Wahl.
Ein schickes Äußeres allein reicht aber nicht, auch die Technik soll stimmen. In dieser Modellreihe gehen Intels Core-CPUs der zweiten Generation zu Werk, auch als Sandy Bridge bekannt, und es stehen alle Varianten von Core i3 über i5 bis hin zum i7 zur Verfügung. Um die Grafikaufgaben kümmert sich ein Optimus-Gespann, dass je nach GPU-Last zwischen der integrierten HD3000-Grafik von Intel und einer GeForce GT 520M bzw. 540M umschaltet. Die Festplattengrößen reichen bis 750 GB, der DDR3-Speicher kann bis zu 8 GB groß ausfallen. Optische Medien liest ein CD/DVD-Combo Brenner, optional soll es auch BD-Laufwerke geben.
Laut Asus sollen die Modelle der K-Serie im Laufe des zweiten Quartals verfügbar werden. Die Einstiegsmodelle werden laut offizieller Preisliste ab 499 Euro kosten. Wir haben uns bereits für ein Testmodell vormerken lassen und warten gespannt.
Außerdem zeigte Asus auch einen EeePC auf Basis von AMDs Brazos-Plattform. Das Modell 1215B besitzt ein 12"-Display mit einer HD-Auflösung von 1366 x 768 und wird entweder mit AMDs C-50 (1 GHz, Dual-Core, Radeon HD 6250) oder E-350 (1,6 GHz, Dual-Core, Radeon HD 6310) ausgestattet. Per VGA oder HDMI lässt sich das Bild auch auf externe Displays ausgeben.
Ab Werk sollen 2 GB DDR3-Speicher verbaut sein, maximal unterstützt das System 4 GB. Die Festplatte fasst in der gezeigten Variante 250 GB. Je nach Konfiguration gibt es neben den USB-2.0-Ports auch noch Anschlüsse der neuen Generation 3.0. Schnelles n-WLAN ist bereits an Bord, Bluetooth ist optional. Card-Reader, Webcam und LAN gehören heute zum guten Ton in diesem Segment. Der Listenpreis soll soll laut Asus unter 400 Euro liegen.
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Die Eee-PCs hören sich ja mal recht interessant an... gerade wenn der Doppelkerner auch etwas Leistung mitbringt, könnte das Bewegung in den Netbooksektor bringen - solang der Preis wirklich nicht über 400€ landet.
Naja, laut Artikel "soll soll" er ja da drunter liegen. ;-)
Wie definierst du "Netbook"? Das ist doch ein 12" Teil, da würde ich er von Subnotebook reden. Für mich ist alles bis einschliesslich 10,1" netbook.
Nix für ungut.
Gute Frage. Intel/Microsoft hatten damals glaube ich nen Deal bezüglich Netbooks: Wenn u.a. nur ein Atom und nicht mehr als 1 GB Ram drin steckt, galt ein Gerät als Netbook und die Hersteller mußten weniger Lizenzgebühren für Win Xp/Win 7 Starter zahlen, bzw. durfen diese installieren - oder so ähnlich. Mittlerweile gibt es viele Geräte, die davon abweichen und auch ein "vollwertiges" Windows drauf haben, die für mich zumindest immmer noch zu den "Netbooks" zählen. Natürlich gibt es einige Überschneidungen mit Subnotebooks, aber auch einige Unterschiede.
Netbooks bieten für meistens eine relativ geringe Rechenleistung (langsamer Prozessor, niedriger FSB, wenig Ram), geringes Gewicht/geringe Abmaße und hohe Laufleistung (die Komponenten sind nicht schnell, aber sparsam) - und sind deutlich günstiger als übliche Subnotebooks.
Auf Grund des Fotos würde ich davon ausgehen, dass das 12" Gerät nicht wirklich größer als die meisten 10.1"er ist, da diese meist einen relativ großen Rahmen um das Display aufweisen. Zwischen der Rechenleistung von Atom/Neo und den ULV-Chips normaler Subnotebooks ist noch eine Menge Luft - die Brazosplattform wird sich wohl dazwischen ansiedeln.
Ich sags mal so, wenn das Ding nur etwas schneller als ein Atom/Neo-Netbook ist und dafür 8+ Stunden läuft, ist es für mich ein Netbook. Wenn es ordentlich flott ist und der Akku nur bis zu 6 Stunden hält, ist es ein verflucht günstiges Subnotebook. ...und wenn es ordentlich schnell ist und ewig rennt, hol ich mir fix von AMD und Asus Aktien ;D
Wäre so ziemlich genau so ein Netbook wie es meine Freundin "sucht". Leider ist das Display Glare, was ein Ausschlusskriterium für uns ist.
solang der Preis wirklich nicht über 400€ landet.Naja, laut Artikel "soll soll" er ja da drunter liegen. ;-)
Ich vermute, dass die "unter 400" sich auf eine Konfiguration mit C-50 APU (1 GHz Dual-Core, Radeon 6250) bezieht. Die E-350 Version dürfte mehr "bei 400" liegen, denke ich. Dabei handelt es sich aber eh um UVP, der Straßenpreis liegt eh darunter...
@ Derpet:
kann ich mir jetzt nicht verkneifen: Wenn deine Freundin sowas sucht, dann ist doch Glare genau das Richtige, oder? ;-) (jaja, die ewigen Vorurteile, ich weiss)
OK, jetzt mal nüchtern und sachlich: Warum gibt es so viele Glare Displays und wenige matte Displays? Jeder mosert über die Glaredisplays. Da müsste man doch erwarten, dass das wenige kaufen und die Herstellen kapieren, dass sie was falsch machen, oder? Aber scheinbar kauft dann doch jeder das, was angeboten wird.
Und warum solls kein Glare sein? Weil man nur im Freien das Laptop benutzt? Wie oft kommt das vor? Also im Sommer muss ich nicht im Biergarten oder wo sitzen und mich damit beschäftigen. Das Leben biete mehr. Und in den dunklen Jahreszeiten ist es eh zu kalt.
Es gibt mehr als das internet....
(So, jetzt erstmal meine emails checken, dann noch die neuesten news der Hardwareszene, danach noch ein paar Vids auf Du-bist-Fernsehen, ach ja, muss noch was bei der Bucht verhökern...)
Life s...s