Asus kombiniert den GPU-Umschalter Optimus mit einer Nvidia GT 325M. Erfahren Sie, warum die Akkulaufzeit dennoch nicht in die Höhe schnellt. Am Intel Core i5-430M liegt es nicht, denn der befeuert den 16-Zoller mit moderater Energieaufnahme.
Zur CeBIT 2010 brachte Nvidia seine Optimus-Technik offiziell auf den Markt. Sie verbessert Systeme mit Hybrid-Grafik, denn lästige Unterbrechungen und schwarze Screens beim Umschalten entfallen. Asus zeigte sich als erster auf Nvidias Seite und stellt nun auch die ersten Optimus-Seriengeräte in den Markt. Das N61JV-JX007V ist ein 16-Zoll Multimedia-Notebook (ab 799 Euro), welches zwischen der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics und der dedizierten Nvidia GT 325M umschaltet. Damit haben User einerseits ein bisschen Leistung, um zu spielen (GT 325M) und andererseits stromsparende Komponenten (Intel HD), um möglichst lange mit dem Akku unterwegs zu sein. So lautet die Theorie. Unser Test zeigt, dass es anders kommen kann.
Gummiert und mit Alu im Blickfeld
Die 16-Zoll Base Unit ist angemessen stabil, aber für den dauerhaften Transport nicht geeignet. Zwei Hände können selbige geringfügig verwinden. Die leicht gummierte Handauflage ist griffig, sehr fest und lässt sich nirgends eindellen. Gleiches gilt aber nicht für die Tastatur. Mittig gibt sie geringfügig nach. Gleiches am Deckel, seine Fläche ist etwas instabil. Die Gelenke des Displays sind gerade so stramm angezogen, dass zum Öffnen nur eine Hand benötigt wird. Der maximale Aufklappwinkel beträgt zirka 130 Grad.
Für den stetigen Transport eignet sich das N61JV-JX007V auf Grund seines schwarz-bräunlich glänzenden Deckels nicht. Die Fläche sammelt Fingerabdrücke und schnell werden es auch Kratzer sein. Ein ähnlicher Staubfänger ist die schwarze Displayrahmung, die Schmutzpartikel gut sichtbar aufträgt.
Das Chassis besteht aus einfachem Kunststoff, der aber relativ glatt ist. Unter zwei Klappen befinden sich Festplatte, Arbeitsspeicher und WLAN-Modul. Selbst der Core i5 Prozessor ist gesteckt und könnte nach Entfernung der Heatpipe getauscht werden.
Die Optik des Arbeitsbereiches bestimmt eine gelöcherte Aluminium-Leiste, unter der sich die Lautsprecher befinden. Die Leiste liegt sehr fest auf und integriert einige Tasten mit Zusatzfunktionen, sowie den Power-On Schalter. Letzterer hat Leuchtkompetenz.

Fakt ist, Asus hat den Akku total versemmelt und die GT 325M ist keine Gamerkarte (und war es als GT 230M auch noch nie). Das Notebook wäre in jedem Fall ein Fehlkauf.
Für den Begriff "Holz-Standard" musste ich erstmal das große Orakel mit dem G zu rate ziehen, kann mir aber auch danach noch nicht erklären ob es nun offiziell für besondere Langlebigkeit (Eiche), edles Design (Kirsche) oder Unzerstörbarkeit (Bangkirai) stehen soll.
Persönliche Anrede in Reviews, so wie hier im Untertitel, finde ich übrigens unangemessen. Hinterlässt bei mir sofort den Eindruck in einer Verkaufsveranstaltung gelandet zu sein. Da mir das in letzter Zeit vermehrt auffällt wollte ich das einfach mal loswerden.
Abgesehn von ein paar zu vernachlässigenden Kleinigkeiten ein wirklich guter Artikel.
Eigentlich finde ich die Auflösung so OK. Ich hasse es, wenn man so ein "kleines" Display mit Full-HD ansteuert, da erkennt man so gut wie gar nichts, weil der Text so klein ist. Also ich erkenne dann schlecht etwas. Andere haben vielleicht schärfere Augen.
Wie dem auch sei, "entspiegelt" heißt nicht, dass es "matt" ist. Es ist und bleibt eine glatte Oberfläche, die speziell beschichtet/behandelt wurde und eben nicht so stark spiegelt.
@Hinagiku
Mit Holz-Standard wird wohl der Unterschied zwischen Holzbank und Relaxsofa gemeint sein
Ideal für Billigheimer mit gut trainiertem Sitzfleisch und ohne Ansprüche
Für einen vergleichbaren Preis gibts ein Sony mit 5650 und i5 520 (2,93 GHz)
http://tinyurl.com/34etu2a und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da die Akkulaufzeit bedeutend schwächer wäre. Dafür bekäme man dann aber auch eine wertigeres, schnelleres Produkt im optisch besseren Design.
Wem es um Akkulaufzeit allein geht, wäre jedoch bei beiden Geräten schlecht beraten, dem sei Acers Timeline Serie ans Herz gelegt.