Kein reibungsloser Betrieb - Hardware im Testfeld
Bei den Vergleichstests kommen sowohl der für den Massenmarkt vorgesehene Athlon 64 3200+ als auch der für Highend-3D-Spiele gedachte Athlon 64 FX-51 zum Einsatz. Um die Skalierung entsprechend darzustellen, haben wir den Athlon 64 FX-51 mit verschiedenen Speichertaktraten untersucht. Zur Erklärung: Am Markt gibt es derzeit keinen Speicher für DDR400 (registered-Version) bzw. DDR333. Damit wird der Athlon 64 FX anfangs sehr rar bleiben. Zum Testzeitpunkt wurde ausschließlich die internationale Presse mit Mustern beliefert. Dazu gehört auch der handverlesene DDR400-Speicher (registered), der im Handel noch nicht erhältlich ist.

DDR400-Module (registered) für Athlon 64 FX

Brandneuer Speicher von Corsair
Einige Worte zu den Platinen der einzelnen Plattformen: Beim Intel P4 kam das brandaktuelle Asus P4C800-E Deluxe mit 875P-Chipsatz um Einsatz. Damit wurden sämtliche P4-Prozessoren getestet. Während der Vorkonditionierungsphase traten einige Probleme im Zusammenspiel mit aggressiven Speichertimings auf. Die ersten Versuche im Zusammenspiel mit zwei Corsair-Modulen (512 MB, DDR433, CL2.0, XMS3500) und Extrem-Timings schlugen fehl - lediglich der Betrieb mit CL2.5-Latenz war möglich. Erst der Betrieb mit vier Modulen und je 256 MB (Corsair XMS 3200, DDR400, CL2) funktionierte einwandfrei bei aggressiven Timings (Turbo-Modi im Bios). Dennoch war eine Einbuße der Speicherperformance zu verzeichnen: Gegenüber der 2-Modul-Lösung brach die Bandbreite von 5.1 GB/s auf 4.95 GB/s ein.
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