Hardware: Intel gibt bei Atom-CPUs Gas

Der Atom-Prozessor-Familie wurde nicht die Zuwendung zuteil, die Intels Desktop-Prozessoren genossen – aber das soll sich ändern. In seiner Rede auf der Computex skizzierte Intels Vizepräsident Sean Maloney Details zukünftiger Generationen Intel-Atom-basierter Plattformen für Tablets, Netbooks und Smartphones.

Laut Intel sollen die kommenden Innovationen rund um den Atom-Prozessor sogar Moore's Gesetz in den Schatten stellen. In nur drei Jahren soll die Fertigungstechnologie von 32- auf 22- und dann auf 14 nm umgestellt werden. Jeder Schritt von einer Generation zur nächsten soll Verbesserungen in Sachen Transistorstreuverluste, Stromaufnahme und Transistordichte bringen und so leistungsfähigere Smartphones, Tablets und Netbooks mit mehr Features und längerer Akkulaufzeit ermöglichen.

Intel wird diesen Monat den 100-Millionen-Meilenstein im Bereich der Atom-Prozessoren erreichen. Gleichzeitig bereitet der Hersteller die nächste Generation der Plattform vor, die unter dem Codenamen Cedar Trail läuft. Cedar Trail ist der erste Atom-Prozessor für Netbooks, der auf Intels 32-nm-Technologie basiert, und soll ultradünne, lüfterlose Design mit neuen Fähigkeiten ermöglichen.

Dazu zählen beispielsweise Rapid Start für schnelle Resume-Prozesse, Smart Connect für kontinuierliche Updates selbst im Standby-Modus sowie Wireless Display und PC Synch, mit denen Anwender Dokuments, Inhalte und Medien über verschiedene Gerät hinweg kabellos updaten und synchronisieren können.

Zusätzlich soll die neue Plattform Akkulaufzeiten von mehr als 10 Stunden und Standby-Zeiten im Bereich mehrere Wochen ermöglichen. Cedar Trail wird laut Intel "führende Betriebssysteme" wie Microsoft Windows, Google Chrome und MeeGo unterstützen.

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