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Intel stellt sparsamen Atom für Server vor

Von - Quelle: Toms IT Pro | B 8 kommentare

Mit sparsamen Atom-CPUs für den Servereinsatz will Intel ARM zuvorkommen

Kompakte Micro-Server entwickeln sich mehr und mehr zum neuen Schlachtfeld zwischen ARM und Intel. Im Oktober letzten Jahres ließ ARM dazu verlauten, dass der kommende ARMv8-Befehlssatz 64-bit groß wird und somit die Prozessoren künftig Arbeitsspeicher von mehr als 3 GB RAM adressieren können. Dies würde sie für den Einsatz in kleinen, energiesparenden Servern qualifizieren.

Allerdings will Intel diesmal nicht wieder einfach so zusehen, wie sich die Konkurrenz-Architektur in einer eigentlichen Intel-Domäne breitmacht. Schon im vergangenen Jahr tauchte ein Intel Atom auch für den Einsatz in solchen Micro-Servern in einer Roadmap auf. Noch in der zweiten Hälfte dieses Jahres soll mit „Centerton“ nun das Angebot rundum die Xeon-x86-Serverchips komplettiert werden.

Centerton ist dabei ein Atom-SoC, dessen zwei CPU-Kerne, die mit 1,6 GHz getaktet sind, einen 64-bit-Befehlssatz nutzen. Das TDP soll 6 W liegen, was nicht einmal ein Drittel des sparsamsten Xeon wäre, der mit immerhin 20 W aufwartet. Centerton soll mit bis zu 8 GB DDR3-1333-Speicher bestückt werden und wurde bereits in einer Dual-Sockel-Lösung mit dementsprechend vier Kernen und 16 GB RAM gezeigt.

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  • Stefan0875 , 17. April 2012 08:41
    Ich suche noch immer nach der idealen und sparsamsten Plattform für ein Eigenbau NAS.
    Könnte Tom's Hardware da nicht mal ein Projekt draus machen?
  • aarfy , 17. April 2012 09:10
    Stefan0875Ich suche noch immer nach der idealen und sparsamsten Plattform für ein Eigenbau NAS.Könnte Tom's Hardware da nicht mal ein Projekt draus machen?


    Das wird daran hapern das es die "ideale" Plattform nicht gibt..

    Die Frage ist doch immer was du "brauchst". SAS, SATA3, RAID Modi? (1/5/50/6/60), Hotwap, USB3.0, GBit Ethernet, Thunderbolt, WLAN..

    Ist halt nicht so einfach ..NAS ist nicht gleich NAS..
  • aarfy , 17. April 2012 09:16
    btw. diese CPU ist wohl eher für Rechenzentren gedacht die den Stromverbrauch senken wollen..

    Die Frage die sich dabei stellt ist halt immer: lieber virtualisieren oder die HW skalieren..
  • Alle 8 Kommentare anzeigen.
  • Oshiyo@1336483272@guest , 17. April 2012 12:26
    aarfyDas wird daran hapern das es die "ideale" Plattform nicht gibt.. Die Frage ist doch immer was du "brauchst". SAS, SATA3, RAID Modi? (1/5/50/6/60), Hotwap, USB3.0, GBit Ethernet, Thunderbolt, WLAN.. Ist halt nicht so einfach ..NAS ist nicht gleich NAS..


    naja... SATA3, RAID 1, Gbit Ethernet, USB 2.0 und so wenig stromverbrauch wie möglich bei einer performance die 1 oder 2 mpeg4 streams zulässt, möglichst klein und die geschichte ist geritzt.
    Die Projektwürdigkeit ist glaube ich gegeben!
  • metal_alf , 17. April 2012 17:26
    Stefan0875Ich suche noch immer nach der idealen und sparsamsten Plattform für ein Eigenbau NAS.Könnte Tom's Hardware da nicht mal ein Projekt draus machen?

    Ich habe mich bereits mit so einem Projekt in die Nesseln gesetzt, lass dir sagen, dass es billiger kommt wenn du einfach auf ein anständiges qNap oder wathever setzt. Sowohl ein HP Micro Server welcher mit einem Low-Volt AMD Prozessor ausgestattet wurde als auch ein Microserver Marke Eigenbau waren Reinfälle! Der HP Server unterstützte nicht die gewünschten RAID Modi und war uuuunglaublich laut für dass er nur Fileserver war (mit dem ganzen rest hatte ich noch nicht Mal begonnen) und der Server Marke Eigenbau war in Planung aber war dann bei licht betrachtet viel teurer!
  • Windows98@guest , 18. April 2012 01:05
    Raid im Home-Server ist mumpiz.

    Raid ist dazu da, die Verfügbarkeit und/oder Geschwindigkeit in den Pro.Bereich zu heben. Beides ist für einen HomeServer nebensächlich, weil die passenden Einzelkomponenten mittlerweile mehr als schnell genug sind. Außerdem fällt mangels entsprechender Lasten eh kaum was aus wenn "eingelaufen" und das System in allen Belangen richtig ausgelegt. Wenn doch, ist es im Home Bereich eher unkritisch wenn die private Videothek, verschiedene Dienste usw. max. mal einige wenige Tage nicht verfügbar sind.

    Raid wird in solchen Fällen eher als Datensicherheits-Alibi missbraucht. Das Versprechen kann Raid mangels entsprechendem Wissen der Nutzer aber eh nicht leisten und ein Backup und/oder Versionierung usw. kann es so oder so nicht ersetzen. Die erhöhte Komplexität tut spätestens im Störfall ihr übriges.
  • bombinho , 19. April 2012 02:42
    Naja, Raid an und fuer sich ist gar nicht so schlecht. Aber das ganze dann an an spezielle Hardware zu binden ist schon ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt und der Datensicherheit aeusserst abtraeglich.
    Da macht die Implementierung eines Software Raids mehr Sinn. Dann lassen sich die Daten wenigstens wieder herstellen auf einem anderen System.
    Probleme bei solchen Projekten bereitet meist das Stromsparen. Einen "HomeServer" 24/7 laufen zu lassen ist das eine, ihn von beliebigen Geraeten wieder aus dem Dornroeschenschlaf zu holen, macht da schon richtig Probleme.
    Und dann ist da noch das kleine Problem, welches OS soll es denn sein? Windows >=7 mit IPv6? Gemischte Windows ueber IPv4? Gemischte OS? Welche Dienste sollen laufen? Ist die Hardware ueberhaupt unterstuetzt?
    Wenn dann das Serverchen am Laufen ist, so ein, zwei Jahre und man dann mal die Konfiguration ueberprueft und feststellt, oh mein Gott ...
    Sowas ist nicht umsonst ein bezahlter Vollzeitjob.
  • Christian Kirchner , 18. Februar 2013 00:31
    @bombinho:
    Was meinst du mit: , so ein, zwei Jahre und man dann mal die Konfiguration ueberprueft und feststellt, oh mein Gott ...

    Raid - auf nem homeserver - nicht notwendig - software raid mit lvm schon eher