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Neuer Supercomputer bei Audi: 320 Quad-Core-Xeons

von - quelle: Tom's Hardware

Mit einem Stromkonsum von durchschnittlich 270 Watt pro Rechner will Audi im Bereich Crash-Simulation die technische Vorreiterschaft übernehmen. Und das vor allem in punkto Energieeffizienz, denn die 320 im Cluster-Verbund arbeitenden HP-Rechner aus der Serie ProLiant BL460c sollen mit 86.000 Watt auskommen. Eine Einheit des HP ProLiant kann maximal mit zwei Quad-Core-Xeon Prozessoren bestückt werden und kostet mindestens 2500 Dollar, so dass allein die Hardware-Ausstattung bei Audi mindestens 800.000 Euro kosten dürfte. Audi spricht selbst vom "schnellsten Computer der Automobilindustrie – und einem der 150 schnellsten weltweit." Der Hintergrund für diesen immensen Aufwand sind die sich verkürzenden Modellzyklen und auch der in der Automobilindustrie wachsende Kostendruck bei der Entwicklung.

Ein neues Fahrzeug durchläuft in der 48-monatigen Entwicklungsphase rund 1.000 Simulationen pro Woche. Bevor der erste Prototyp gebaut wird, hat das virtuelle Auto viele Simulationen absolviert. Diese berechnen zu lassen, kann in Abhängigkeit von der Komplexität der Kollosion, von 30 Minuten bis zu einer Woche dauern.

Bei Audi ist seit 2007 die Software MD Nastran von MSC Software weltweit im Einsatz, um Crash-Simulationen zu berechnen. Deutlich weniger Rechenleistung bietet der Supercomputer im Eigenbau von Peter Heiss mit seinen 150 GFlops, spielt jedoch preislich auch in einer ganz anderen Liga.

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Weltenspinner 22/04/2008 01:05
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Wären Opterons und Xeons die bessere Wahl für CAD/CAE, oder interessiert Audi andere Extras/Garantien?

hoFFy 22/04/2008 09:11
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"Deutlich weniger Rechenleistung bietet der Supercomputer im Eigenbau von Peter Heiss mit seinen 150 GFlops, spielt jedoch preislich auch in einer ganz anderen Liga."

Wayne?

uhuebner 22/04/2008 09:49
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Oh Mann, ich hab die ganze Zeit Aldi statt Audi gelesen. Hat mein Weltbild ganz schön durcheinander gewirbelt *kopfkratz*

jehaa 22/04/2008 11:13
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nich schlimm auch die discounter beginnen langsam mit aufwedigen simulationen bezüglich preis und kundenverhalten

Weltenspinner 22/04/2008 11:43
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Ja klar! ^^
"Demnächst bei Aldi! Reichen ihnen die 4 Kerne der Mediamarkt-Rechner nicht? Dann bekommen sie von uns fast 1000 (kleingedruckt: 960) CPU-Kerne in einem Rechner für sagenhafte 9'999EUR!!! Damit läuft die Rechtschreibprüfung unter Vista endlich ohne Verzögerung!"

Nochmal die Frage: Rechnen Opterons und Xeons effektiver an CAD/CAE, oder interessierte Audi nur der Service und die Garantie, die den Server-CPUs gegeben sind?

baizer 22/04/2008 14:11
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@ Weltenspinner: Die Plattform der Server ist für den professionellen Einsatz nötig (FB/ECC-Dimms usw) + sie sind Multi-CPU fähig, schneller als ein Core 2 Quad rechnet ein Xeon nicht.

IlDuce88 22/04/2008 16:38
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Moment... wenn Audi 24/7 in der Woche diese Tests durchlaufen lässt.
Dann wären das (wenn es wirklich 1000 Simulationen pro Woche sind) alle 11 Minuten ein Test. Davon wird jeder min. 30 Minuten berechnet - im besten Fall.
Also muss Audi ein paar von diesen Maschinchen haben, dass das ganze hinhaut ;)

HarriHunger 22/04/2008 20:58
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Na ja, so ist das halt wenn man Statistiken bemüht. Diese ominöse 1000 kann durchaus hinkommen, aber nicht auf dieser "einen" Maschine. Ich mache auch jeden Tag 4 bis 5 Simulationen. Allerdings reicht mir da ein ganz normaler Office-Rechner. Die machen ja nicht nur Crash-Simulationen, auch wenn das hier fast so rüber kommt. Es wird ja alles mögliche in Variation von Parametern simuliert um Zeit und Prototypen (im speziellen Fall auch mal eine Schraube oder Softwarefunktionen) zu sparen. Also diese Simulationen sind verteilt auf viele Abteilungen und viele Office-PC's. Diese hier vorgestellte Maschine übernimmt dann nur wirklich komplexe Sachen.
Schon die Logistik, diese Maschine tausenden Anwendern sinnvoll verfügbar zu machen wäre viel zu aufwendig.

Gruß

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