Der Mensch ist so berechenbar - dank Handy
Menschen halten sich gern für dynamische und unberechenbare Wesen. Dass das zumindest was den Aufenthaltsort betrifft nicht stimmt, zeigt eine neue Studie: Mit 93-prozentiger Wahrscheinlichkeit lässt sich dank Handy vorhersagen, wo ein Mensch sein wird.
Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die Wissenschaftler vergangene Woche in der wissenschaftlichen Fachzeitrschrift Science veröffentlichten. Unter Zuhilfenahme von Daten, die von Mobilfunkbetreibern in den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt wurden, ließen sich Bewegungsprofile erarbeiten, die mit 93-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhersagen konnten, wo eine bestimmte Person (bzw. eigentlich ihr Mobiltelefon) zu einer bestimmten Zeit sein würde. Handy-Ortung an sich ist nichts Neues und geistert in mehr oder weniger glaubwürdiger Form ja auch schon länger durch die Medien (und schlechte Cop-Shows). Die Vorhersage und deren Genauigkeit überraschen dennoch.
Was auf den ersten Blick aufgrund der vielen Möglichkeiten verblüffend wirkt, lässt sich relativ einfach erklären, wenn man einige simple Faktoren berücksichtigt. Einerseits haben die meisten Menschen durch Arbeit, Studium, Schule, etc. einen vergleichsweise rigiden Tagesablauf, andererseits bewegte sich ein Großteil der Personen, deren Daten genutzt wurden, in einem relativ kleinen Radius von maximal sechs Meilen. Doch auch bei Vielfliegern und Jet-Settern gelang die Vorhersage weit besser, als man vermuten würde. Als "Messpunkte" dienten dabei die Verbindungsinformationen der Mobiltelefone mit einem der Funkmasten: Wann und wo wurde ein Anruf getätigt, wie oft von derselben Stelle aus zur gleichen Zeit an verschiedenen Tagen, etc.
In Zeiten, in denen man (nicht immer ganz unbegründet) die ständige Überwachung durch die Technik fürchtet, mag der erste Gedanke Richtung Bespitzelung gehen. Es gibt aber auch durchaus weniger dunkle Anwendungsgebiete für solche Daten und Auswertungen. So könnten solche Studien in Zukunft bei der Stadtplanung helfen (z.B. Straßenbau und ÖPNV), für die Planung beim Ausbau von Mobilfunknetzen und sogar bei der Entwicklung von Verbreitungsmodellen bei Epidemien.
Notgedrungen ist die obige Darstellung eine starke Vereinfachung der Methodik. Ein wenig detaillierter geht Ars Technica (Englisch) auf die Untersuchung ein. Wer sich den vollen (wissenschftlichen) Text zu Gemüte führen will, kann ihn kostenpflichtig in englischer Sprache hier nachlesen.
- Iloux one: Design-PC mit 24 Karat Gold für 6000 €
- Cougar: Netzteile auf der CeBIT zu gewinnen
- SanDisk: Neue SSDs mit 10 Jahren Garantie
- Retro-Joystick: Competition Pro Revival
- Safe Card Pro: USB-Stick im Kreditkartenformat
- Ab 13. März kein YouTube mehr für IE6
- GPU-Recycling für OEMs bei Nvidia
- SoftMaker Office 2010 als Beta für Linux
- Thermaltake: Kleine Netzteile für HTPCs
- Business multimedial: Toshiba Satellite Pro L550-17E
- Radeon 5830 mit leisem Kühler von HIS
- Schnäppchencheck: Packard Bell iPower I 9810GE
- Chieftec bringt USB 3.0 Festplatten-Gehäuse
- Neuer Medien-Server von ZyXEL
- Playon!DVR HD: Weltweit programmierbarer Videorekorder
- Shuttle mit schlankem ION-2-Nettop
- Atom N470 - Intel dreht an der Taktschraube
- Nvidia Ion 2: Bessere Grafik für Billig-PCs
- navi furs handy
- quick slide show 2.33
- athlon 64 x2 im detail
- der athlon bei 800 mhz
- amds fab 30 in dresden
- sandra cpu, multimedia
- sandra memory, everest
- benchmark-einstellungen
- los geht's...
- maya 6.5 (applikation)
- benchmarks viewperf i
- 4x fsaa + 8x anisotrop
- unreal tournament 2003
- lost planet directx 9
- preise und mitbewerber
- ati radeon x1900xt 256
- unreal tournament 2004 - 4x aa/8x af
- menu und einstellungen
- splinter cell: min fps
- die karte im uberblick



Ist nur die Frage in wie weit die Daten auch im Positivenbreich eingesetzt werden, so wie Stadtplanung.
Ich könnte mir gut vorstellen das damit im Endeffekt mehr unfung getrieben wird und man somit noch mehr durchleuchtet wird, damit kann das Kaufverhalten der Menschen ja noch besser analysiert werden und dann können die Maketingleute einen noch mehr an der Nase herrumführen.
Zum Glueck habe ich mein Handy vor ueber einem Jahr endgueltig abgeschafft. Geht ganz gut ohne...
Nicht schlecht
ich glaub das könnte ich nicht ^^
Manchmal denkt man schon, das man es jetzt haette brauchen koennen. Aber so denkt ein ehemaliger Suchti auch immer. Ich habe nie viel von den Teilen gehalten. Und da die Provider eher abzocken als das sie vernuenftige Tarife etc. aushandeln, habe ich echt kein Problem damit, auf diesen Muell zu verzichten.
gibts solche verfahren nicht schon immer??? und ist das nicht einfach nur der groß angelegte beweis dass sie funktionieren???
genau das ist ein Typisches Suchverhalten
Ich muss sagen das ich mit dem Tarif zufrieden bin und kaum noch mein Festnetz nutze, nur bei der Telekom bekommt man keine Internet-Flat mit T-Home ohne Festnetzflat, bzw. ganz ohne Telefon.
Für mich heißt das nur eins: wenn ich mal wieder auf der Flucht bin, lass ich mein Handy lieber zuhause
hehe
kommt das öfter vor? ^^
Spätestens wenn ich mir 'ne Fermi klaue...
Find ich toll, als Geograph könnte man damit echt ne Menge machen. Man müsste nicht permanent Verkehrszählungen im Winter machen und sich dabei den Arsch abfrieren, sondern bekommt die Daten schön bequem gleich in den Computer... herrlich
Wenn die Sache mit dem Datenschutz nicht wär....
Mit Handy ist man deutlich spontaner, verpasst selten eine gute Party und hat immer ein offenes Ohr für seine besten Freunde. Wie oft ich andere verpasst hätte, wenns kein cell gäbe. Wenn Kontakt mit anderen Menschen Sucht ist, bin ich ein Suchti. Und das schönste: Man kann es einfach ausschalten, wenns stört. Man kann auch abends um 7 ins Bett gehen, weil die Sonne untergeht und man ja nicht Lampensüchtig sein möchte.
Und sollte es ein Killer auf mich abgesehen haben, so wird er mich um 5 Uhr morgensmit 99% Sicherheit in meinem Bett finden, bevor er Wochenlang Handykoordinaten mit einer 93%igen Sicherheit studiert. Viel Lärm um nichts!
@Desolator:
Na dann hoff ich mal, dass die Fermi schneller wird, als Du auf der Flucht. ;-)
ich find das immer lustig wenn die leute sagen dass sie mittels dem handy verfolgt werden können^^
- wo doch die mehrzahl bei myspace und co. ihre eigene und (richtige) wohnandresse öffentlich machen und auch ihren tagesablauf in blogs schreiben...
@lukas003hund
und wie ist es den mit denen die das nicht machen ?
Also ich hab keine lust das mir jemand beim telefonieren zuhöhrt, das ist privatsache!
Ich geh ja sogar ausm Raum wenn ich telefoniere und Besuch habe, es gibt auch dinge die nicht jeder hören darf/sollte!
z.b. im Zug telefonieren, es gibt nichts was ich mehr hasse!
Das meine SMS irgendwo abgespeichert liegen passt mir auch so garnicht in Kram, aber was soll man dagegen machen...