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BKA geht gegen Hacker-Ring vor

von - quelle: Tom's Hardware DE

Einen Ring mutmaßlicher Hacker hat das Bundeskriminalamt nach eigenen Angaben gesprengt. Nach Razzien in Deutschland und Österreich wurden vier Personen festgenommen.

Mitglieder und Verantwortliche eines Internet-Forums bekamen gestern unangenehmen Besuch von der Polizei: 200 Beamte durchsuchten am gestrigen Dienstag über 46 Wohnungen in Deutschland und Österreich. Insgesamt vier Personen wurden festgenommen.

Wie das Bundeskriminalamt mitteilt, sollen die Beschuldigten im Alter zwischen 15 und 26 Jahren Mitglieder eines Forums sein, das als Plattform für den Handel mit Kreditkarten-, Kontodaten und Anleitungen für Dokumentenfälschungen gedient hat. Der Admin des Forums »Elite Crew« soll ein Botnet von über 100.000 Rechnern aufgebaut haben, er wurde in Österreich verhaftet.

Nach den über ein Jahr dauernden Ermittlungen ist dem BKA »erstmalig ein bedeutsamer Schlag gegen die deutschsprachige kriminelle 'Underground Economy' gelungen«, so Jörg Ziercke, der Präsident des Bundeskriminalamts. Er geht davon aus, dass die sichergestellten Rechner und Daten Hinweise auf weitere Straftäter geben werden. »Wir beobachten, dass sich diese Art von Cybercrime-Straftaten zu einem lukrativen und vermeintlich sicheren Geschäft für Straftäter entwickeln«. Der Einsatz von Trojanern und die illegale Nutzung von Kreditkartendaten sei so einfach wie nie zuvor. Die vermeintliche Anonymität im Internet böte keinen Schutz vor Strafverfolgung. »Das Internet ist kein verfolgungsfreier Raum«, so Ziercke.

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anonymous 25/11/2009 19:53
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-4+

"ein Botnet von über 100.000 Rechnern"
Das es immernoch Leute ohne Firewall und Virenschutz gibt :D

Ansonsten klasse, Handel mit Bankdaten ist ziemlich mies.

puppe 25/11/2009 20:11
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anonymous 25/11/2009 20:40
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-1+

Ich habe ein bischen über die Szene gelesen, auch in underground-Boards. Die Leute brauchen nichtmal Trojaner. Viele Internetuser sind so fahrlässig, direkt ihre Kreditkartendaten über nicht-https sites einzutragen. Da diese Seiten dann oftmals die Daten weiterleiten, merken es die User nicht mal. Die Bestellung bei Amazon wurde ja bezahlt und kam an... Die USER sind zu unvorsichtig! Kriminelle wird es immer geben!

balkontroll 25/11/2009 21:40
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--3+

Die Dummheit feiert wieder Triumphe. All die Dämelklaase, die bei der Suche nach einem Rezept für Bratkartoffeln ihren Namen, Anschrift und Bankverbindung angeben, gehören einfach abgezockt und ausgenommen. Diese doofen Penner sollte man nackt durchs Dorf treiben und auf dem Marktplatz auspeitschen.

FormatC 25/11/2009 22:05
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-8+

Frage der Kassiererin heute im DM-Markt an mich (wie immer): "Haben Sie eine Payback-Karte?"
Meine Standardantwort (aber nur in Fällen einer jungen ansehnlichen Bandschubse): "Geben Sie mir Ihre Telefonnummer und Adresse?"

Wie immer erstauntes Glotzen, bis irgendwann der Groschen fällt. Kurzum, selbst schuld, wer sich öffentlich mit seinen Daten prostituiert.

anonymous 26/11/2009 02:20
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-0+

Ne manche Aussagen sind nicht ganz richtig die im Internet gemacht werden.

Speedtest hat vor 1-2 Jahren öfters Scriptzbase mit DDos attackiert. Der damalige Hoster Dateiload hat dann bei dem FBI und dem Cybercrime des öfteren Anzeige erstattet. Dann war Gomopa zu Dateiload gegangen und hatte Zeitgleich einen kritischen Bericht Internetmafia veröffentlicht. Weitere massive DDos folgten und jeder kann sich denken, das daß kein US Hoster auf sich sitzen läßt und eng mit denen zusammenarbeitet. Mittlerweile wurde wohl auch massiv aufgerüstet seitens des Hosters so das DDos ziemlich Sinnlos war und auch Gomopa weiter Online blieb.

Unter anderem wurde vor einigen Wochen im Forum von Dateiload was zu den Attacken seitens der Crew geschrieben " In ein paar Tagen folgt eine kleine Überraschung" und so ist es ja auch gekommen.

Das war vielmehr eine Zusammenarbeit zwischen den US und den Deutschen Behörden und wie man sieht, hat diese ja erfolgreich funktioniert.

Zu 2x4.ru / Wahome sei gesagt, das diese anscheinend nah dran waren wie damals bei McColo das ganze Datencenter vom Backbone zwangsgetrennt zu bekommen D.h. Datencenter ohne Backbone, das wäre das Fatal gewesen und da sind selbst die Russen kooperativ.

bluray 26/11/2009 09:41
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-1+

@FormatC:

Was kommt meistens als Antwort? Deine Frage finde ich mal sehr genial!

anonymous 26/11/2009 09:43
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--1+

Ach so

metal_alf 26/11/2009 10:02
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-0+

FormatC :
Frage der Kassiererin heute im DM-Markt an mich (wie immer): "Haben Sie eine Payback-Karte?"Meine Standardantwort (aber nur in Fällen einer jungen ansehnlichen Bandschubse): "Geben Sie mir Ihre Telefonnummer und Adresse?"Wie immer erstauntes Glotzen, bis irgendwann der Groschen fällt. Kurzum, selbst schuld, wer sich öffentlich mit seinen Daten prostituiert.



Genial!

iopodx 26/11/2009 12:05
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-2+

Kann mich FormatC nur anschließen.

Das ist genauso wie wenn ich im Saturn nach meiner PLZ gefragt werde. Eigentlich sage ich Hundertdreiundzwanzig Fünfundvierzig (denkt mal drüber nach - die meisten merken es nicht!). Wenn die Kassiererin fragt "Verraten Sie mir Ihre PLZ?", reicht oft ein schlichtes Nein um einen sehr, sehr verdutzen Blick zu bekommen.

ToXic 26/11/2009 12:23
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-0+

FormatC hats mal wieder schön auf den Punkt gebracht ;)

Ich werd ständig nach der Deutschland-Card gefragt :D

FormatC 26/11/2009 14:06
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-1+

Zitat :Das ist genauso wie wenn ich im Saturn nach meiner PLZ gefragt werde.

Gib Ihr mit einem strahlenden Lächeln die 07270 (Tschernobyl). :p

jean luc bizarre 26/11/2009 15:02
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-1+

Na ja, die Frage nach der Postleitzahl ist nun wirklich nicht so schlimm. Die Geschäftsstellen wollen ja nur rausfinden wie groß das Einzugsgebiet ihrer Filiale ist. Die Frage ist schon legitim und nicht verwerflich.
Payback und Co. sind da natürlich ein ganz anderes Kaliber. Auch wenn es mich durchaus reizt solche Daten zu besitzen, denn damit kann man mit GIS so wundervolle Karten für die Standortforschung erstellen :-)

f1delity 26/11/2009 15:37
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-0+

Wenn ich so sehe was z.B. Cain alles mitbekommt und die Leute im Klartext übertragen, kein Wunder dass das so einfach ist.

Zitat :»Das Internet ist kein verfolgungsfreier Raum«

Aber ein rechtsfreier Raum oder wie?

FormatC 26/11/2009 15:59
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-0+

Zitat :An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner

Und das gilt auch im Internet. Wo nichts offenbart wird, kann nichts missbraucht werden.

suit 27/11/2009 09:03
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-0+

http://futurezone.orf.at/stories/1632810/ "Vorläufiger Schaden in Österreich bei 23.000 Euro" - wegen 23.000 Euro Schaden wird 1 Jahr ermittelt - bitte, es gibt Leute die wesentlich mehr auf die Seite schaffen.

FormatC 27/11/2009 10:13
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-0+

Wenn man die Gehälter der "hochqualifizierten" Beamten zusammenrechnet, wäre die Summe garantiert um den Faktor 10 höher. Typisches Tontaubenschießen für die anwesende Presse.

anonymous 28/11/2009 01:20
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-0+

ich kenne/kannte sp**d, und glaubt mir, der schaden ist wesentlich höher als die genannte summe

greez

I-HaTeD2 28/11/2009 14:26
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-0+

FormatC :
Wenn man die Gehälter der "hochqualifizierten" Beamten zusammenrechnet, wäre die Summe garantiert um den Faktor 10 höher. Typisches Tontaubenschießen für die anwesende Presse.



Amen ...

Auch wenn ich solchen Datenhandel auch nicht mag, aber oft sind die Leute wirklich selbst schuld auch wenn ein Botnet von 100k Nutzern nicht mal schlecht ist - letztlich muss man aber wissen was genau passiert - viele fungieren ja ähnlich Clout Computing nur eben unfreiwillig.

Hauptsache die unwissenden Opfern sehen weiter auf ihrer Couch die Nachrichten und fühlen sich als Sieger bei solchen Nachrichten und glauben weiterhin ans "funktionierende" System!

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