Einrichten der Zielverzeichnisse
Schreibschutz für virtuelle Verzeichnisse
Im folgenden Schritt müssen wir noch virtuelle Verzeichnisse einrichten. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit für verschiedene Benutzer unterschiedliche Verzeichnisse zu definieren, in denen die Datensicherung gespeichert werden soll.
Ebenso denkbar ist es, getrennte Ziel-Verzeichnisse zum Beispiel für Videos, Bilder und Office-Dokumente einzurichten um diese Daten auf unterschiedlichen Datenträgern zu speichern. Darüber hinaus können wir ein virtuelles Verzeichnis mit einem Schreibschutz versehen. Dies macht zum Beispiel dann Sinn, wenn mehrere Benutzer auf den gleichen Datenbestand Zugriff haben sollen, Änderungen der Daten aber nur Zentral auf dem Computer gemacht werden dürfen auf dem die Daten gespeichert sind.
Wohin mit der Datensicherung?
Für unser Beispiel haben wir auf einer externen Festplatte mit dem Laufwerksbuchstaben "L" das Verzeichnis "BackupFolder" erstellt in das wir unsere Daten des lokalen Computers sichern möchten. Weiterhin schützen wird den Zugriff auf das virtuelle rsync-Verzeichnis durch Vergabe eines Benutzernamen und Passworts (siehe Screenshot)
Die Server-Konfiguration ist damit erledigt. Selbstverständlich ist das Verfahren auch umgekehrt anwendbar. Wollen Sie die Daten eines externen Datenträgers auf Ihrem lokalen Computer sichern, so erstellen Sie einfach ein virtuelles Verzeichnis, welches auf einen Ordner auf der lokalen Festplatte verweist. Die weiteren Einstellungen sowie die eigentliche Datensicherung erfolgt anhand des DeltaCopy-Clients.
Konfiguration des Backup-Clients
Haben Sie den Server nach Ihren Wünschen Eingerichtet steht die Konfiguration des Backup-Clients an. Starten Sie hierzu über das Startmenü -> Alle Programme -> DeltaCopy das Programm "DeltaCopy Client". Legen Sie mit einem Doppelklick auf den Eintrag "
Zeitgesteuerte Datensicherung
Eine weitere interessante Möglichkeit von DeltaCopy ist die zeitgesteuerte Sicherung von Daten. Sollten Sie dies wünschen belassen Sie das Häkchen im Feld "Assign to scheduler". Haben Sie alle Angaben gemacht, fügen Sie das Profil mit einem Klick auf "Add Profile" dem Delta-Copy Client hinzu. Wünschen sie eine zeitgesteuerte Datensicherung, so können Sie nun über den Button "Modify Schedule" im DeltaCopy Client Fenster angeben, zu welchem Zeitpunkt Ihre Daten automatisch gesichert werden sollen. Hierzu greift DeltaCopy auf die in Windows integrierte Aufgabenverwaltung zurück.
Welche Daten sollen gesichert werden?
Nun müssen wir noch definieren, welche Daten überhaupt gesichert werden sollen. Dies können sowohl ganze Verzeichnisse wie auch einzelne Dateien sein. Wähle Sie diese über die Buttons "Add Folder" beziehungsweise "Add Files" aus.
Weiterhin müssen wir noch über den Reiter "Authentication" den Benutzernamen und das Passwort angeben, welches wir bereits bei der Konfiguration des Servers verwendet haben um den Zugriff zum virtuellen Verzeichnis zu kontrollieren. Weiterhin ist es sinnvoll, im Karteireiter "Options" den Haken vor "Compress files during transfer" zu entfernen. In dieser Konstellation bringt diese Option keine Vorteile. Sollte ein Backup-Vorgang über eine Internet-Verbindung durchgeführt werden, kann diese Option die zu übertragende Datenmenge reduzieren und damit Zeit sparend sein.
Datensicherung starten
Wurde alle Angaben gemacht, kann nun der erste Backup-Vorgang manuell gestartet werden. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Profil und wählen Sie den Menüpunkt "Run now..." aus dem Kontextmenü aus. Nun werden alle von Ihnen definierten Ordner und Dateien auf die externe Festplatte in das Verzeichnis "L:\BackupFiles" kopiert. In unserem Beispiel sind dies die Ordner "D:\Pictures", "E:\Videos" sowie die Datei "test.rar".
Für unseren Test haben wir nach dem manuellen Backup-Vorgang der 22,3 MB großen Datei test.rar eine 3,6 MB große Datei hinzugefügt. Danach haben wir nochmals einen manuellen Backup-Vorgang gestartet. Übertragen wurde nur die Differenz zwischen der geänderten RAR-Datei und unserem vorhandenen Backup wodurch der Backup-Vorgang nur etwa 4 Sekunden dauerte. Ebenso zuverlässig und schnell funktionierte DeltaCopy mit mehreren Office-Dokumenten sowie einer etwa 1,6 Gigabyte großen Outlook-Datendatei.
Das Herstellen von Dateien funktioniert ebenso einfach wie der Sicherungsvorgang. Dazu wählen Sie im DeltaCopy Client einfach das gewünschte Profil mit einem Rechtsklick aus und wählen den Menüpunkt "Restore".






kann ich mit dem Programm auch von allen Computern in meinem Netzwerk auf einige Datenträger saven, mit unterschiedlichen Benutzern, verschiedenen Dateien aber evtl gleich-benannten ordnern?
also z.b. von 5 Comps eigene Dateien und das alles automatisiert und so ?
Wenn ich das richtig sehe, installierst Du auf Deinen Computern den Client.
Mit dem Client kannst Du später die Backups wiederherstellen, diese rufts DU dann vom Backupserver ab.
Heißt für Dich:
Ein Backuprechner einrichten mit Backupserver-Software,
der die Profile Benutzernamen/Passwörter der anderen Rechner hat.
Der kopiert sich dann mit den verschiedenen Profilen die Dateien von den Rechnern. Das entsprechende zugehörige Backupverzeichnis auf dem Server kannst Du einstellen.
Und dann geht auch das was Du willst.... und so...
PS: Wir sind nicht auf dem Rummel, also denk mal drüber nach wie Du schreibst, ist nur ein Hinweis für Deine berufliche Laufbahn.
normalerweise schreib ich auch anders, so schlecht bin ich in deutsch nicht, nur wenn ich die Texte hier halt halb blind schreibe und nebenbei ich noch eigentlich was anderes mache, dann kommt meist das Korrekturlesen zu kurz =)
desweiteren müsste es also dann möglich sein, das Backup auch nach z.b. einer Neuinstallation automatisch einspielen zu lassen? legt er dann auch direkt wieder die Ordner an? ich bin das Sichern nämlich wirklich Leid und würde am liebsten nach einer Neuinstallation nur das Programm installieren, das Backup laden von den wichtigen Dateien und dann hat man die Arbeit nicht mehr, Profile o.ä. immer wieder in bestimmte Verzeichnisse zu kopieren sondern hat das ganze im größeren Maße automatisch
ich verwende rsync (mit cygwin) schon seit 2 jahren erfolgreich. anstoß war damals ein artikel von CT / heise, wo ein script mitgeliefert wurde, mit welchem man pro backup (täglich) ein komplettes unterverzeichnis der ganzen disk unterhalb des datums-verzeichnisses hat. d.h. zustand der ganzen disk zum tag x. innerhalb eines PCs/Servers brauchte diese multible redundanz aber nicht mehr speicherplatz, da die NTFS hard-links verwendet wurden. übers netzwerk hinweg funkt dies aber leider nicht, sodaß dort wirklich jedesmal der ganze disk speicherplatz pro backup anfällt. weitere limitation ist die von cygwin mitvererbte 256 zeichen maximale pfadtiefe - also vorsicht und zusätzlich hi und da ein windows backup fahren. Kenntjemand eine rsync implementierung, die nicht diese limitation hat?
Hallo!
Zunächst mal zum Wort des Tages: "Outlook-Datendatei".
Ist damit einfach das Postfach gemeint? Eine "Datendatei" ist ein Pleonasmus. Datei = Sammelort für Daten.
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Hat jemand schon richtige Erfahrungen mit dem Tool gesammelt? Also nicht nur "damit sicher ich immer", sondern mehrfach Daten wiederhergestellt aus großen Sicherungen? "Groß" = mehrere GB und tausende von Dateien.
Aus unserem Unternehmen weiß ich z.B. gut, daß man große Datenmengen NICHT mit dem explorer kopiert, sondern dafür ein anderes Tool von Microsoft (robocopy) benutzen sollte, damit auch alles so kopiert wird, wie es sein soll. Ich habe also auch schon selbst gesehen, wie große Datenmengen nach einem "erfolgreichen" Kopiervorgang im Explorer eine veränderte Größe aufwiesen. (Zuletzt habe ich das gesehen, als ich deutlich über 30GB aus vielen tausend Dateien kopierte.)
Seither nutze ich natürlich nur robocopy, wenn ich viele Dateien zu kopieren habe.
Also: Kann jemand bestätigen, daß das alles 100%ig fehlerfrei und verlässlich funktioniert?
Solch ein "Kurztest" mit drei Dateien sagt ja nichts aus, abgesehen davon, daß irgendwelche Dateien hin und her kopiert werden können. Das kann auch der Windows-Explorer, aber den würde ich niemals für eine Datensicherung einsetzen.
Wäre schön, wenn das jemand mit entsprechenden Erfahrungswerten untermauern könnte.
Unter Linux eignet sich ebenfalls das Tool Dirvish. Sehr empfehlenswert!
Outlook-Datendatei ist die offizielle MS Bezeichnung für PST-Dateien =):
[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/2029/outlddlh8.jpg[/IMG]
[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/outlddlh8.jpg/1/w553.png[/IMG]
Ich nehm für Backups daheim immer das MS SyncToy. Ist viel einfacher einzurichten, aber dafür gibts halt nur ein differenzielles Backup.
ich glaube ich bleibe erstmal bei Robocopy. Da gibt es auch Befehle zum Abgleich...
Hallo Leute, bei mir funktioniert das irgendwie nicht oder ich habe einen Verständnissproblem. In meinem Backupverzeichnis werden grundsätzlich immer das komplette Verzeichnis kopiert auch bei nur kleinsten Änderungen.
Wo mache ich denn hier was falsch. Woher weiß das Tool denn auch wo wann welche Änderungen gemacht werden. Hier müsste doch eine Art Datenbank laufen die diese Änderungen aufzeichnet, oder? Vorallem können doch die Änderungen nicht über z.B. Jahre hinweg aufgezeichnet werden.
Gruß
Christian
@Bibi5:

Das Tool muß nur das Datum "letzte Änderung" und die Dateigrößen wissen. danach wird die Datei vermutlich binär abgeglichen und die Abweichung gespeichert.
Dafür braucht man keine Datenbank.
Außerdem sollte man auch bei differenziellen Backups "regelmäßig" komplettbackups fahren. Die differenziellen Backups sind sozusagen nur für die schnelle Sicherung zwischendurch, also z.B. für ein Tägliches Backup. Spätestens einmal im Monat sollte dann wieder ein komplettbackup folgen. Ansonsten werden unter Umständen erst 30 unterschiedliche Dateiversionen wiederhergestellt, bevor die letzte Version der Sicherung verfügbar ist. (eMail-Konto, tägliche Nutzung => Es muß JEDE Änderung seit dem letzten Vollständigen Backup nachgezogen werden.)
Also "Jahrelang" differenziell sichern ist unglaublich schlecht.
Wer täglich seine differenzielle Sicherung laufen lässt, der sollte spätestens einmal im Monat ein Komplettbackup fahren. Eventuell auch 1x Monatlich Komplett und jedes WE inkrementell oder differenziell zum letzten Komplettbackup (und nicht zum vorherigen täglichen Backup). So macht man aus 7, 14, 21 oder 28 wiederherzustellenden Einzelpunkten nur noch einen.
Erst nachdenken, was das Backup machen soll, dann es vernünftig einstellen!
Wenn wöchentliche Backups reichen, dann vielleicht lieber immer zum letzten Komplettbackup sichern, so daß nur die vollständige Sicherung und der eine letzte Punkte gebraucht wird. Privat braucht man wohl nur recht selten die Möglichkeit Daten von einem bestimmten Tag wiederherzustellen, daher wäre das dann einfacher und schneller*. (Zudem würde Platz gespart)
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Edit:
"Schneller" wäre es natürlich nur beim Wiederherstellen der Daten im Unglücksfall, das Sichern selbst würde etwas länger brauchen. Bei einem Backup "einmal pro Woche" aber zu verkraften.
Hallo!
fritz.box statt //fritz.box schreibt. Diesen Fehler konnte ich im Server nachvollziehen als ich die Konfigurationsdatei von DeltaCopy mit dem Texteditor bearbeitet hab und als Verzeichner statt des Netzwerklaufwerksbuchstabens den Pfad //fritz.box manuell eingetragen habe. Im Server stand dann entsprechend /
. Nagelt mich nicht fest, kann jetzt auch der backslash gewesen sein. Ich hab bereits eine andere Version von cygwin1.dll runtergeladen und ins Verzeichnis gelegt, sowie rsync upgedatet, alles keine Hilfe.
Weiß Jemand wie es möglich ist mit DeltaCopy auf ein Netzlaufwerk zu syncen? Hab einen USB Stick an der FritzBox als Netzlaufwerk eingebunden und den DeltaCopy Server bereits in allen möglichen Konfigurationen laufen gehabt, es kommt jedes Mal beim Ausführen über den Client die Fehlermeldung ERROR: CHDIR failed. Ansonsten arbeitet das Programm fehlerfrei. Habe schon Stunden gegoogelt, aber keine Hilfe gefunden. Ein Versuch den USB mithilfe der AVM Fernanschlusssoftware einzubinden scheiterte ebenso, erhalte jedes Mal eine Fehlermeldung von wegen ich soll die Firewallkonfiguration checken, obwohl diese ausgeschaltet ist.
Bei DeltaCopy habe ich noch gelesen, dass es beim Adressieren der Netzlaufwerke /
Vielen Dank für Eure Hilfe bereits vorab. Abgesehen von diesem vernichtendem Bug hat das Programm alle Funktionen die ich will!