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Das in diesem Artikel aufgezeigte Anwendungsgebiet für DeltaCopy ist nur ein kleiner Umriss dessen, welche Möglichkeiten sich mit DeltaCopy respektive rsync ergeben. Nicht nur die Sicherung von Dateien und das Erstellen inkrementeller Backups sind damit möglich. So lassen sich mit rsync zum Beispiel im gewerblichen Umfeld auch Daten von Außenstellen über langsame Internetverbindungen abgleichen.

Denn der von rsync verwendete Algorithmus zur Übertragung der geänderten Daten arbeitet schnell und zuverlässig. Dadurch lässt sich bei der Übertragung von Dateien über eine Breitbandverbindung Datenvolumen einsparen. Im lokalen Netzwerk kann rsync den Zeitaufwand einer Datensicherung minimieren. Darüber hinaus ist rsync im Gegensatz zu vielen professionellen Backup-Programmen kostenlos erhältlich - was insbesondere für Privatanwender die Möglichkeit eröffnet, einfach und schnell professionelle Backups zu erstellen.

Auch die immer weitere Verbreitung von rsync-Servern in NAS-Geräten machen das Programm für Anwender interessant, die regelmäßig in einer vertretbaren Zeitspanne eine Sicherung ihrer wichtigen Daten durchführen möchten. Für Anwender von Windows-Betriebssystemen ist DeltaCopy eine gelungene grafische Oberfläche, die die Bedienung des Kommandozeilenprogramms rsync vereinfacht.

Sowohl der DeltaCopy-Server wie auch der DeltaCopy-Client sind einfach zu bedienen. Darüber hinaus kann der DeltaCopy-Client auch auf mobilen Datenträgern eingesetzt werden. Weiterhin können Backup-Vorgänge nicht nur komprimiert übertragen, sondern auch per SSH-Verschlüsselung sicher übertragen werden. Eine komplette Übersicht der Kommandozeilen-Optionen liefert die rsync-Dokumentation.

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Launebaer 13/11/2008 19:34
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--3+

kann ich mit dem Programm auch von allen Computern in meinem Netzwerk auf einige Datenträger saven, mit unterschiedlichen Benutzern, verschiedenen Dateien aber evtl gleich-benannten ordnern?

also z.b. von 5 Comps eigene Dateien und das alles automatisiert und so ?

chst 13/11/2008 19:53
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-0+

Wenn ich das richtig sehe, installierst Du auf Deinen Computern den Client.

Mit dem Client kannst Du später die Backups wiederherstellen, diese rufts DU dann vom Backupserver ab.

Heißt für Dich:
Ein Backuprechner einrichten mit Backupserver-Software,
der die Profile Benutzernamen/Passwörter der anderen Rechner hat.

Der kopiert sich dann mit den verschiedenen Profilen die Dateien von den Rechnern. Das entsprechende zugehörige Backupverzeichnis auf dem Server kannst Du einstellen.

Und dann geht auch das was Du willst.... und so... ;)

PS: Wir sind nicht auf dem Rummel, also denk mal drüber nach wie Du schreibst, ist nur ein Hinweis für Deine berufliche Laufbahn.

Launebaer 13/11/2008 20:25
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-0+

normalerweise schreib ich auch anders, so schlecht bin ich in deutsch nicht, nur wenn ich die Texte hier halt halb blind schreibe und nebenbei ich noch eigentlich was anderes mache, dann kommt meist das Korrekturlesen zu kurz =)

desweiteren müsste es also dann möglich sein, das Backup auch nach z.b. einer Neuinstallation automatisch einspielen zu lassen? legt er dann auch direkt wieder die Ordner an? ich bin das Sichern nämlich wirklich Leid und würde am liebsten nach einer Neuinstallation nur das Programm installieren, das Backup laden von den wichtigen Dateien und dann hat man die Arbeit nicht mehr, Profile o.ä. immer wieder in bestimmte Verzeichnisse zu kopieren sondern hat das ganze im größeren Maße automatisch

anonymous 13/11/2008 22:45
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--1+

ich verwende rsync (mit cygwin) schon seit 2 jahren erfolgreich. anstoß war damals ein artikel von CT / heise, wo ein script mitgeliefert wurde, mit welchem man pro backup (täglich) ein komplettes unterverzeichnis der ganzen disk unterhalb des datums-verzeichnisses hat. d.h. zustand der ganzen disk zum tag x. innerhalb eines PCs/Servers brauchte diese multible redundanz aber nicht mehr speicherplatz, da die NTFS hard-links verwendet wurden. übers netzwerk hinweg funkt dies aber leider nicht, sodaß dort wirklich jedesmal der ganze disk speicherplatz pro backup anfällt. weitere limitation ist die von cygwin mitvererbte 256 zeichen maximale pfadtiefe - also vorsicht und zusätzlich hi und da ein windows backup fahren. Kenntjemand eine rsync implementierung, die nicht diese limitation hat?

derGhostrider 14/11/2008 13:20
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-0+

Hallo!

Zunächst mal zum Wort des Tages: "Outlook-Datendatei".
Ist damit einfach das Postfach gemeint? Eine "Datendatei" ist ein Pleonasmus. Datei = Sammelort für Daten.

----

Hat jemand schon richtige Erfahrungen mit dem Tool gesammelt? Also nicht nur "damit sicher ich immer", sondern mehrfach Daten wiederhergestellt aus großen Sicherungen? "Groß" = mehrere GB und tausende von Dateien.

Aus unserem Unternehmen weiß ich z.B. gut, daß man große Datenmengen NICHT mit dem explorer kopiert, sondern dafür ein anderes Tool von Microsoft (robocopy) benutzen sollte, damit auch alles so kopiert wird, wie es sein soll. Ich habe also auch schon selbst gesehen, wie große Datenmengen nach einem "erfolgreichen" Kopiervorgang im Explorer eine veränderte Größe aufwiesen. (Zuletzt habe ich das gesehen, als ich deutlich über 30GB aus vielen tausend Dateien kopierte.)
Seither nutze ich natürlich nur robocopy, wenn ich viele Dateien zu kopieren habe.

Also: Kann jemand bestätigen, daß das alles 100%ig fehlerfrei und verlässlich funktioniert?
Solch ein "Kurztest" mit drei Dateien sagt ja nichts aus, abgesehen davon, daß irgendwelche Dateien hin und her kopiert werden können. Das kann auch der Windows-Explorer, aber den würde ich niemals für eine Datensicherung einsetzen.

Wäre schön, wenn das jemand mit entsprechenden Erfahrungswerten untermauern könnte.

anonymous 14/11/2008 13:29
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--1+

Unter Linux eignet sich ebenfalls das Tool Dirvish. Sehr empfehlenswert!

jo-82 14/11/2008 15:03
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--1+

Outlook-Datendatei ist die offizielle MS Bezeichnung für PST-Dateien =):

[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/2029/outlddlh8.jpg[/IMG]
[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/outlddlh8.jpg/1/w553.png[/IMG]
Ich nehm für Backups daheim immer das MS SyncToy. Ist viel einfacher einzurichten, aber dafür gibts halt nur ein differenzielles Backup.

derGhostrider 14/11/2008 16:28
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-1+

ich glaube ich bleibe erstmal bei Robocopy. Da gibt es auch Befehle zum Abgleich...

anonymous 16/11/2008 13:43
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-0+

Hallo Leute, bei mir funktioniert das irgendwie nicht oder ich habe einen Verständnissproblem. In meinem Backupverzeichnis werden grundsätzlich immer das komplette Verzeichnis kopiert auch bei nur kleinsten Änderungen.
Wo mache ich denn hier was falsch. Woher weiß das Tool denn auch wo wann welche Änderungen gemacht werden. Hier müsste doch eine Art Datenbank laufen die diese Änderungen aufzeichnet, oder? Vorallem können doch die Änderungen nicht über z.B. Jahre hinweg aufgezeichnet werden.

Gruß
Christian

derGhostrider 16/11/2008 13:54
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-1+

@Bibi5:
Das Tool muß nur das Datum "letzte Änderung" und die Dateigrößen wissen. danach wird die Datei vermutlich binär abgeglichen und die Abweichung gespeichert.
Dafür braucht man keine Datenbank.

Außerdem sollte man auch bei differenziellen Backups "regelmäßig" komplettbackups fahren. Die differenziellen Backups sind sozusagen nur für die schnelle Sicherung zwischendurch, also z.B. für ein Tägliches Backup. Spätestens einmal im Monat sollte dann wieder ein komplettbackup folgen. Ansonsten werden unter Umständen erst 30 unterschiedliche Dateiversionen wiederhergestellt, bevor die letzte Version der Sicherung verfügbar ist. (eMail-Konto, tägliche Nutzung => Es muß JEDE Änderung seit dem letzten Vollständigen Backup nachgezogen werden.)

Also "Jahrelang" differenziell sichern ist unglaublich schlecht.
Wer täglich seine differenzielle Sicherung laufen lässt, der sollte spätestens einmal im Monat ein Komplettbackup fahren. Eventuell auch 1x Monatlich Komplett und jedes WE inkrementell oder differenziell zum letzten Komplettbackup (und nicht zum vorherigen täglichen Backup). So macht man aus 7, 14, 21 oder 28 wiederherzustellenden Einzelpunkten nur noch einen.

Erst nachdenken, was das Backup machen soll, dann es vernünftig einstellen! :)

Wenn wöchentliche Backups reichen, dann vielleicht lieber immer zum letzten Komplettbackup sichern, so daß nur die vollständige Sicherung und der eine letzte Punkte gebraucht wird. Privat braucht man wohl nur recht selten die Möglichkeit Daten von einem bestimmten Tag wiederherzustellen, daher wäre das dann einfacher und schneller*. (Zudem würde Platz gespart)

----------

Edit:
"Schneller" wäre es natürlich nur beim Wiederherstellen der Daten im Unglücksfall, das Sichern selbst würde etwas länger brauchen. Bei einem Backup "einmal pro Woche" aber zu verkraften.

anonymous 17/12/2008 00:28
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--1+

Hallo!

Weiß Jemand wie es möglich ist mit DeltaCopy auf ein Netzlaufwerk zu syncen? Hab einen USB Stick an der FritzBox als Netzlaufwerk eingebunden und den DeltaCopy Server bereits in allen möglichen Konfigurationen laufen gehabt, es kommt jedes Mal beim Ausführen über den Client die Fehlermeldung ERROR: CHDIR failed. Ansonsten arbeitet das Programm fehlerfrei. Habe schon Stunden gegoogelt, aber keine Hilfe gefunden. Ein Versuch den USB mithilfe der AVM Fernanschlusssoftware einzubinden scheiterte ebenso, erhalte jedes Mal eine Fehlermeldung von wegen ich soll die Firewallkonfiguration checken, obwohl diese ausgeschaltet ist.

Bei DeltaCopy habe ich noch gelesen, dass es beim Adressieren der Netzlaufwerke /:/fritz.box statt //fritz.box schreibt. Diesen Fehler konnte ich im Server nachvollziehen als ich die Konfigurationsdatei von DeltaCopy mit dem Texteditor bearbeitet hab und als Verzeichner statt des Netzwerklaufwerksbuchstabens den Pfad //fritz.box manuell eingetragen habe. Im Server stand dann entsprechend /:/. Nagelt mich nicht fest, kann jetzt auch der backslash gewesen sein. Ich hab bereits eine andere Version von cygwin1.dll runtergeladen und ins Verzeichnis gelegt, sowie rsync upgedatet, alles keine Hilfe.

Vielen Dank für Eure Hilfe bereits vorab. Abgesehen von diesem vernichtendem Bug hat das Programm alle Funktionen die ich will!

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