Intelligente Datensicherung mit rsync und DeltaCopy
Inhaltsverzeichnis
- 1. Backup auf DVD, Flash-Speicher, Bandlaufwerk oder Festplatte?
- 2. rsync: Alternative zur klassischen Datensicherung
Die Sicherung von Daten hat schon so manchen Computernutzer fast zur Verzweiflung getrieben. Anwender können nicht nur unter einer Vielzahl von Sicherungsmedien wie zum Beispiel DVD-R, Flash-Speicher, Bandlaufwerke oder externe Festplatten wählen. Auch wie eine Datensicherung angelegt wird kann auf verschiedenste Art und Weise erfolgen.
Die einfachste Möglichkeit, eine Sicherung seiner Daten zu erstellen, geschieht unter Verwendung einer beschreibbaren DVD. Angesichts immer größer werdender Datenmengen kommt oft der Einsatz einer CD-Recordable aus Kapazitätsgründen schon nicht mehr in Frage. Flugs die DVD in den Brenner geschoben, die Daten im bevorzugten Brennprogramm zusammengestellt und schon werden die Daten auf dem Silberling verewigt.
Wahl des Backup-Mediums hängt vom Daten-Volumen ab
Diese Methode geht einfach, schnell und es werden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt. Das wiederherstellen von Daten geschieht ebenso unspektakulär. DVD in das Laufwerk eingelegt und die Daten mittels Drag & Drop im Windows Explorer auf die Festplatte in das dementsprechende Verzeichnis kopieren - fertig. Ebenso schnell lässt sich eine Datensicherung auf USB Flash-Speichermedien oder externe Festplatten realisieren. Wobei die Wahl des Backup-Mediums unter anderem von der Größe der zu sichernden Dateien abhängt.
Sicherung auf Bandlaufwerke
Die Sicherung auf Bandlaufwerke kommt vor allem in Unternehmen zum Einsatz. Für Privatanwender steht diese Lösung oftmals in keinem Kosten-/Nutzenverhältnis. Sie verlangt zum einen spezielle Hardware, zum anderen fallen noch Kosten für die Anschaffung geeigneter Magnetbänder an. Je nach verwendeter Technologie lassen sich auf Bandlaufwerken im Extremfall unter Einsatz einer vollautomatischen Robotersteuerung in sogenannten Automated Tape Libraries (ATL) Datenmengen im Petabyte-Bereich sichern und wieder abrufen.
Dies stellt sicherlich nicht den Regelfall dar. Für den Kauf eines Bandlaufwerks der Marke Tandberg, Modell LTO-2 HH (420LTO) muss mit Kosten in Höhe von etwa 700 Euro kalkuliert werden - Ultra 160 SCSI-Controller sowie passende Bänder nicht mitgerechnet. Gespeichert werden können auf genanntem Laufwerk etwa 200 GB beziehungsweise bis zu 400 GB unter Verwendung von Kompressionsalgorithmen. Setzt man den Anschaffungspreis in Relation zum Speichervolumen kommt man auf für Privatanwender astronomische vier respektive zwei Euro je Gigabyte. Zur Erinnerung: das Preis pro Gigabyte-Verhältnis bei aktuellen Terabyte-Festplatten beträgt momentan 0,09 Euro.
Festplatten als Backup-Medium!
Vor diesem Hintergrund sowie der Tatsache, dass die Datenmengen auch in Privathaushalten immer mehr zunehmen, ist im privaten Umfeld die Verwendung einer Festplatte als Backup-Medium die wohl beste Wahl. Wie auch bei der DVD muss mit einer Festplatte allerdings sorgsam umgegangen werden. Eine verkratze Backup-DVD ist im schlimmsten Fall genauso wenig Wert wie eine Festplatte, die bereits mehreren Stößen ausgesetzt war, was zum Totalausfall führen kann.
Weniger anfällig gegen äußere Einflüsse sind Flash-Speicher. Sind größere Datenmengen zu sichern, ergibt sich hier allerdings ebenfalls ein ungünstiges Preis pro Gigabyte Verhältnis. Dieses liegt bei einem USB-Stick mit 32 GB Kapazität zu einem Preis von etwa 50 Euro in der Größenordnung von 1,56 Euro pro Gigabyte.

kann ich mit dem Programm auch von allen Computern in meinem Netzwerk auf einige Datenträger saven, mit unterschiedlichen Benutzern, verschiedenen Dateien aber evtl gleich-benannten ordnern?
also z.b. von 5 Comps eigene Dateien und das alles automatisiert und so ?
Wenn ich das richtig sehe, installierst Du auf Deinen Computern den Client.
Mit dem Client kannst Du später die Backups wiederherstellen, diese rufts DU dann vom Backupserver ab.
Heißt für Dich:
Ein Backuprechner einrichten mit Backupserver-Software,
der die Profile Benutzernamen/Passwörter der anderen Rechner hat.
Der kopiert sich dann mit den verschiedenen Profilen die Dateien von den Rechnern. Das entsprechende zugehörige Backupverzeichnis auf dem Server kannst Du einstellen.
Und dann geht auch das was Du willst.... und so...
PS: Wir sind nicht auf dem Rummel, also denk mal drüber nach wie Du schreibst, ist nur ein Hinweis für Deine berufliche Laufbahn.
normalerweise schreib ich auch anders, so schlecht bin ich in deutsch nicht, nur wenn ich die Texte hier halt halb blind schreibe und nebenbei ich noch eigentlich was anderes mache, dann kommt meist das Korrekturlesen zu kurz =)
desweiteren müsste es also dann möglich sein, das Backup auch nach z.b. einer Neuinstallation automatisch einspielen zu lassen? legt er dann auch direkt wieder die Ordner an? ich bin das Sichern nämlich wirklich Leid und würde am liebsten nach einer Neuinstallation nur das Programm installieren, das Backup laden von den wichtigen Dateien und dann hat man die Arbeit nicht mehr, Profile o.ä. immer wieder in bestimmte Verzeichnisse zu kopieren sondern hat das ganze im größeren Maße automatisch
ich verwende rsync (mit cygwin) schon seit 2 jahren erfolgreich. anstoß war damals ein artikel von CT / heise, wo ein script mitgeliefert wurde, mit welchem man pro backup (täglich) ein komplettes unterverzeichnis der ganzen disk unterhalb des datums-verzeichnisses hat. d.h. zustand der ganzen disk zum tag x. innerhalb eines PCs/Servers brauchte diese multible redundanz aber nicht mehr speicherplatz, da die NTFS hard-links verwendet wurden. übers netzwerk hinweg funkt dies aber leider nicht, sodaß dort wirklich jedesmal der ganze disk speicherplatz pro backup anfällt. weitere limitation ist die von cygwin mitvererbte 256 zeichen maximale pfadtiefe - also vorsicht und zusätzlich hi und da ein windows backup fahren. Kenntjemand eine rsync implementierung, die nicht diese limitation hat?
Hallo!
Zunächst mal zum Wort des Tages: "Outlook-Datendatei".
Ist damit einfach das Postfach gemeint? Eine "Datendatei" ist ein Pleonasmus. Datei = Sammelort für Daten.
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Hat jemand schon richtige Erfahrungen mit dem Tool gesammelt? Also nicht nur "damit sicher ich immer", sondern mehrfach Daten wiederhergestellt aus großen Sicherungen? "Groß" = mehrere GB und tausende von Dateien.
Aus unserem Unternehmen weiß ich z.B. gut, daß man große Datenmengen NICHT mit dem explorer kopiert, sondern dafür ein anderes Tool von Microsoft (robocopy) benutzen sollte, damit auch alles so kopiert wird, wie es sein soll. Ich habe also auch schon selbst gesehen, wie große Datenmengen nach einem "erfolgreichen" Kopiervorgang im Explorer eine veränderte Größe aufwiesen. (Zuletzt habe ich das gesehen, als ich deutlich über 30GB aus vielen tausend Dateien kopierte.)
Seither nutze ich natürlich nur robocopy, wenn ich viele Dateien zu kopieren habe.
Also: Kann jemand bestätigen, daß das alles 100%ig fehlerfrei und verlässlich funktioniert?
Solch ein "Kurztest" mit drei Dateien sagt ja nichts aus, abgesehen davon, daß irgendwelche Dateien hin und her kopiert werden können. Das kann auch der Windows-Explorer, aber den würde ich niemals für eine Datensicherung einsetzen.
Wäre schön, wenn das jemand mit entsprechenden Erfahrungswerten untermauern könnte.
Unter Linux eignet sich ebenfalls das Tool Dirvish. Sehr empfehlenswert!
Outlook-Datendatei ist die offizielle MS Bezeichnung für PST-Dateien =):
[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/2029/outlddlh8.jpg[/IMG]
[IMG]http://img99.imageshack.us/img99/outlddlh8.jpg/1/w553.png[/IMG]
Ich nehm für Backups daheim immer das MS SyncToy. Ist viel einfacher einzurichten, aber dafür gibts halt nur ein differenzielles Backup.
ich glaube ich bleibe erstmal bei Robocopy. Da gibt es auch Befehle zum Abgleich...
Hallo Leute, bei mir funktioniert das irgendwie nicht oder ich habe einen Verständnissproblem. In meinem Backupverzeichnis werden grundsätzlich immer das komplette Verzeichnis kopiert auch bei nur kleinsten Änderungen.
Wo mache ich denn hier was falsch. Woher weiß das Tool denn auch wo wann welche Änderungen gemacht werden. Hier müsste doch eine Art Datenbank laufen die diese Änderungen aufzeichnet, oder? Vorallem können doch die Änderungen nicht über z.B. Jahre hinweg aufgezeichnet werden.
Gruß
Christian
@Bibi5:

Das Tool muß nur das Datum "letzte Änderung" und die Dateigrößen wissen. danach wird die Datei vermutlich binär abgeglichen und die Abweichung gespeichert.
Dafür braucht man keine Datenbank.
Außerdem sollte man auch bei differenziellen Backups "regelmäßig" komplettbackups fahren. Die differenziellen Backups sind sozusagen nur für die schnelle Sicherung zwischendurch, also z.B. für ein Tägliches Backup. Spätestens einmal im Monat sollte dann wieder ein komplettbackup folgen. Ansonsten werden unter Umständen erst 30 unterschiedliche Dateiversionen wiederhergestellt, bevor die letzte Version der Sicherung verfügbar ist. (eMail-Konto, tägliche Nutzung => Es muß JEDE Änderung seit dem letzten Vollständigen Backup nachgezogen werden.)
Also "Jahrelang" differenziell sichern ist unglaublich schlecht.
Wer täglich seine differenzielle Sicherung laufen lässt, der sollte spätestens einmal im Monat ein Komplettbackup fahren. Eventuell auch 1x Monatlich Komplett und jedes WE inkrementell oder differenziell zum letzten Komplettbackup (und nicht zum vorherigen täglichen Backup). So macht man aus 7, 14, 21 oder 28 wiederherzustellenden Einzelpunkten nur noch einen.
Erst nachdenken, was das Backup machen soll, dann es vernünftig einstellen!
Wenn wöchentliche Backups reichen, dann vielleicht lieber immer zum letzten Komplettbackup sichern, so daß nur die vollständige Sicherung und der eine letzte Punkte gebraucht wird. Privat braucht man wohl nur recht selten die Möglichkeit Daten von einem bestimmten Tag wiederherzustellen, daher wäre das dann einfacher und schneller*. (Zudem würde Platz gespart)
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Edit:
"Schneller" wäre es natürlich nur beim Wiederherstellen der Daten im Unglücksfall, das Sichern selbst würde etwas länger brauchen. Bei einem Backup "einmal pro Woche" aber zu verkraften.
Hallo!
fritz.box statt //fritz.box schreibt. Diesen Fehler konnte ich im Server nachvollziehen als ich die Konfigurationsdatei von DeltaCopy mit dem Texteditor bearbeitet hab und als Verzeichner statt des Netzwerklaufwerksbuchstabens den Pfad //fritz.box manuell eingetragen habe. Im Server stand dann entsprechend /
. Nagelt mich nicht fest, kann jetzt auch der backslash gewesen sein. Ich hab bereits eine andere Version von cygwin1.dll runtergeladen und ins Verzeichnis gelegt, sowie rsync upgedatet, alles keine Hilfe.
Weiß Jemand wie es möglich ist mit DeltaCopy auf ein Netzlaufwerk zu syncen? Hab einen USB Stick an der FritzBox als Netzlaufwerk eingebunden und den DeltaCopy Server bereits in allen möglichen Konfigurationen laufen gehabt, es kommt jedes Mal beim Ausführen über den Client die Fehlermeldung ERROR: CHDIR failed. Ansonsten arbeitet das Programm fehlerfrei. Habe schon Stunden gegoogelt, aber keine Hilfe gefunden. Ein Versuch den USB mithilfe der AVM Fernanschlusssoftware einzubinden scheiterte ebenso, erhalte jedes Mal eine Fehlermeldung von wegen ich soll die Firewallkonfiguration checken, obwohl diese ausgeschaltet ist.
Bei DeltaCopy habe ich noch gelesen, dass es beim Adressieren der Netzlaufwerke /
Vielen Dank für Eure Hilfe bereits vorab. Abgesehen von diesem vernichtendem Bug hat das Programm alle Funktionen die ich will!