Ballmer: »Traditionelle Medien sterben aus«
Alle paar Jahre erklärt Microsoft, was sich bei der Mediennutzung in Zukunft verändern wird. Und jedes Mal dauert es nur »ein paar Jahre«, bis traditionelle Medien aussterben – auch bei Steve Ballmers aktuellem Blick in die Glaskugel.
»Wir können zwar darüber diskutieren, wie lange es noch dauern wird. In spätestens zehn Jahren wird der traditionelle Content von Zeitungen aber ausschließlich digital sein. Dann wird es keine klare Trennung mehr zwischen Zeitungen, Magazinen und TV-Programmen geben«, ist von Microsofts CEO Steve Ballmer dieser Tage zu hören. Microsofts Blick in die Glaskugel hat Tradition: Schon Bill Gates prophezeite einst den Niedergang bedruckten Papiers, auch sollten PC-Anwender eigentlich schon längst nur noch mit Tablet-PCs herumlaufen und Notizen dort handschriftlich eingeben.
Auch Ballmer hält mit seinen Zukunftsvisionen nicht hinterm Berg. Auf einer Werber-Veranstaltung in Cannes prophezeit er das Ende der traditionellen Medien, allen voran der Zeitungen: Insbesondere die Zeitungsverlage haben es seiner Meinung nach versäumt, die Chancen digitaler Medien zu nutzen. Als Zugpferd seiner Argumentation dienen einerseits die derzeitige Wirtschaftskrise, andererseits aber auch die Probleme, mit denen sich der Anzeigenmarkt vor allem bei Print-Medien schon seit zwei Jahren herumschlagen muss: »Ich denke, wir haben es nicht mit einer Rezession, sondern mit einem Reset zu tun«, so Ballmer. Medienunternehmen, die unter dem Einbruch im Anzeigen-Business stöhnen, bräuchten gar nicht damit rechnen, dass ihre Einnahmen jemals wieder den Stand von vor einem oder zwei Jahren erreichen könnten. »Die Umsätze wandern zunehmend in den digitalen Sektor ab. Traditionelle Rundfunkbetriebe und Printmedien müssen ihre Geschäftsmodelle basierend auf der Tatsache entwickeln, dass sie künftig nur mehr einen kleineren Teil des Werbekuchens abbekommen«, erklärt der Microsoft-Chef. »Kennen Sie einen Herausgeber mit einem werbefinanzierten oder gebührenpflichtigen Businessmodell, der richtig viel Geld gemacht hat?«, fragt Ballmer – und beantwortet sie in seiner Rede in Cannes gleich selbst: »Nein«.
Bild: The Guardian
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Ist das nicht der Type der sich halb tot gelacht hat, das Appels MacBook Air kein eingebautes DVD Laufwerk hat ?
und 640kByte Arbeitsspeicher sind genug ...
es ist unbestritten, dass die Medienlandschaft sich weiter verändern wird aber vom Aussterben zu sprechen hat nach meinem Geschmack etwas zu absolutes und beinhaltet Veränderungsunwillen bzw. -unfähigkeit ...
Ist das nicht der Type der sich halb tot gelacht hat, das Appels MacBook Air kein eingebautes DVD Laufwerk hat ?
Ich lach mich heut noch über Mac-Käufer tot. *g*
es mag richtig sein das Apple die Leistungsfähigsten Notebooks für den Multimediabereich anbietet (Leistung : Akkudauer : Nutzerfreundlichkeit) jedoch zu welchen, im wahrsten Sinne des Wortes, "Preis"?

Wer sich einen Mac kauft kauft leider zuviel "Understatement" mit, was auch Alienware mal eine rosige Zeit beschert hat. Jedoch hielt das meist nicht so lang an.
Aber ich seh es genauso. Es ist richtig das das Internet und die neuen Digitalen Medien DAS Medium überhaupt ist. Es beherrscht den neuen Markt und wird ihn weiter vorran bringen. Ich seh zuversichtlich in die Zukunft mit mehr Content im Internet, und weniger aus der Zeitung.
Aber um Himmels willen, das Buch bleibt bitte
Ich will weiter hin meine spiele auf scheibchen kaufen und nicht für dinge die ich net anfassen kannn !!!
developersdevelopersdevelopersdevelopers..*keuch*..
..developersdevelopersdevelopers..*schwitz*...developersdevelopers
son typen nimmt doch niemand ernst
Aber um Himmels willen, das Buch bleibt bitte
Ich kann mir nicht vorstellen dass gedruckte Bücher jemals aussterben werden. Ich lese 1000 Mal lieber ein echtes Buch als ein Ebook, ganz einfach weil ich es angenehmer finde. Und mehr Stil hat es auch! :-)