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Ballmer schwenkt die Windows-7-Fahne

von - quelle: Tom's Hardware DE

Noch im Oktober rührte Steve Ballmer noch kräftig die Werbetrommel für Windows Vista. Nun hat sich die Windows-7-Beta als Erfolg herausgestellt, da schwört der Microsoft-Chef Unternehmen auf das Betriebssystem ein.

Als Windows 7 noch nicht auf der Bildfläche erschienen war, tat Microsoft alles, um auch Unternehmen von Windows Vista zu überzeugen. Doch viele blieben Windows XP treu (siehe »Business: Immer noch keine Lust auf Vista«), selbst US-Schwergewichte wie etwa General Motors oder Intel haben bewusst auf Windows Vista verzichtet (siehe »Weitere Schlappe für Vista«). Sogar eine Art Aufruf der Marktforscher von Gartner, doch bitte die Upgrade-Kette für Microsoft-Betriebssystem einzuhalten, fruchtete nicht (siehe »Gartner empfiehlt Firmen das Update auf Vista«).

Erst im Oktober 2008 war so etwas wie ein Umdenken bei Microsoft zu erkennen: Steve Ballmer erklärte Vista weiterhin als Erfolg, allerdings für Privatanwender: »Die Qualität, die Kompatibilität und insbesondere die Akzeptanz auf dem Endkundenmarkt machen es (Vista) zweifellos zum Erfolg, zumindest in den letzten sechs Monaten«, so der Microsoft-Chef (siehe »Ballmer: Vista ist ohne Zweifel ein Erfolg«).

Nun sind aus Redmond erneut markige Sprüche zu hören: Laut Ballmer sollen Geschäftskunden von Microsoft, die noch mit Windows XP arbeiten, auf Windows 7 umsteigen. Die bisherigen Erfahrungen, die Anwender weltweit mit der Windows-7-Beta gemacht haben sind freilich positiv. Ballmers Begründung für den Sprung von XP auf »7« klingt jedoch mager: »Wenn man heutzutage ein vier bis fünf Jahre altes Betriebssystem einsetzt, werden sich die Angestellten fragen, weshalb der Chef nicht auf das System umsteigt, das sie auch zu Hause nutzen«, so Ballmer. Dass sich viele Endkunden Windows 7 nach Hause holen, ist abzusehen. Welche Vorteile das Betriebssystem im Unternehmenseinsatz bietet, werden die Admins, speziell in großen Unternehmen, aber wohl lieber selbst herausfinden.

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Weltenspinner 09/02/2009 08:29
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-4+

Unser Geschäft hat noch Windows95 auf den Rechnern.
Privat haben wir alle Windows XP. XD

bonito 09/02/2009 08:55
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-4+

Jedes Ding wird in Firmen erst dann durch ein neues ersetzt, wenn das neue Vorteile bringt. Das gilt auch für das OS. XP (welches nunmal am verbreitetsten ist, weil es bislang das beste OS für Unternehmen ist), wird auch erst abgelöst, wenn ein neues OS Vorteile bringt. Die seh ich (für Firmen) bei keinem der neuen Betriebssysteme.

JTRch 09/02/2009 08:59
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-6+

Windows 95? Den IT Angestellten der sowas noch zulässt würde ich fristlos entlassen.

anonymous 09/02/2009 09:15
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-0+

Vorneweg, ich bin generell Pro-MS eingestellt, aber was sie mit Vista verzapft haben, hat mich sehr geärgert. Die Vorteile sind sehr gering, die Nachteile groß und nach so kurzer Zeit Windows 7 zu bringen, vermutlich zum Vollpreis ist extrem schwach. Damit versuchen nur ihre eigenen Fehler wieder zu Geld zu machen, denn Windows 7 ist für mich nur ein Vista mit SP, damit endlich RAM-Management & Co. auf einem Niveau sind das man erwarten können sollte.

Die Argumentation von Ballmer... muss man nix zu sagen, verkaufen wird sichs sicherlich, ob die Firmen zugreifen werden lässt sich bezweifeln. XP läuft gut und stabil, vielleicht wird der niedrigere Hardwarehunger von W7 einige zum Umstieg bewegen, das bleibt jedoch noch abzuwarten.

anonymous 09/02/2009 09:22
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anonymous 09/02/2009 09:30
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Weltenspinner 09/02/2009 09:30
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-3+

Zitat :

Windows 95? Den IT Angestellten der sowas noch zulässt würde ich fristlos entlassen.





Hey, kein Grund mir dafür eine schlechte Wertung zu geben! oO
Wenn es nach mir und meinen Kollegen ginge, sähe das anders aus.
IT Angestellten... *lacht* Als ob sich Cheffchen so jemanden leisten würde. ^^

hoFFy 09/02/2009 09:43
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-1+

JTRch :
Windows 95? Den IT Angestellten der sowas noch zulässt würde ich fristlos entlassen.




Ne ist richtig! Wir haben auf EINEM System sogar noch Windows 3.11 im Einsatz. Aber eben nur, weil der Rechner nur mit einer Software laufen muss, die in der Version nur unter 3.11 lauffähig ist. Wozu dann einen neuen Rechner / neues OS nehmen, nur um dann auch die Software neu kaufen zu müssen? Wozu? Es läuft doch alles seit Jahren ausreichend auf dem System.
Genau so sieht es bei vielen unserer Rechner in der Produktion aus. Dort habe ich auch nur Windows 98, teilweise Windows 2000 installiert. Es reicht doch völlig aus - und ausser unserem ERP-System läuft da ja nichts drauf.
Erst letzte Woche kam wieder eine kleine Lieferung mit Windows 2000 Lizenzen. Warum? Weil wir mehr nicht benötigen! Das ERP-System läuft wunderbar darauf, Thunderbird ebenso, OpenOffice sowieso und dort, wo wir noch MS Office im Einsatz haben, dann auch in Versionen die unter W2K noch laufen. Warum? Weil wir mehr nicht benötigen! Office 2007 bietet sooo viele Funktionen die man im täglichen Leben gar nicht braucht. 97% unserer Anwender haben sicher nicht einmal geschaut, welche Funktionen ihre jeweilige Office Version noch bietet ausser jenen, die sie jeden Tag einsetzen. Weil es einfach ausreicht zum normalen Arbeiten!

FormatC 09/02/2009 09:48
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-4+

Hört sich fast an wie Bürgeramt oder sonst eine Behörde, die die alte Technik auftragen müssen, weil die Kommune pleite ist ;)

KatSeiko 09/02/2009 10:48
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--1+

Wenn man sieht, dass einige Länder bereits Hacker für sich arbeiten lassen - Deutschland zieht derzeit mit einer Hacker-Gruppe im Militär nach - ist es irgendwie sinnvoller, wenn das neuere Betriebssystem eingesetzt wird. Windows Vista und Seven haben höhere Sicherheitsstandards als XP (und höher als 95 sowieso).

So lange ein Rechner nicht im Netzwerk ist, kann er meinetwegen gern Windows 3.11 oder 95 benutzen, aber im Netzwerk würde dieser Rechner eine Gefahr für die anderen Rechner im eigenen Netzwerk, da die Kette bekanntlich immer nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Diesem einzelnen schwachen Rechner würden die anderen Rechner im System ein höheres Vertrauen einräumen als den Rechnern im Internet (zwangsläufig, sonst ist Arbeit im Netzwerk nicht möglich)...

anonymous 09/02/2009 11:02
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-0+

@FormatC Warum müssen? Wenn die Hard- und Software genau das leistet was erwartet, warum sollte man dann auf neue Systeme umsteigen? Die Leistungsreserven werden ja eh nicht benötigt, aber ein neues System kostet Geld und bringt mit Sicherheit erstmal Probleme mit sich. Von daher muss ich hoFFy recht geben.

FormatC 09/02/2009 11:22
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-0+

Als Firma macht man natürlich immer irgendwo einen Spagat. Wir schreiben selbst Software für Industrieanlagen, auf denen z.T. noch nicht mal Win2k lief, deshalb kenne ich die Problematik leider nur zu gut. Wenn Microsoft den Support für ein OS einstellt und auch die Hardwarehersteller keine Treiber mehr bieten, dann ist es jedesmal eine aufwändige manuelle Frickelei, bis bei Hardwaredefekten wieder alles läuft. Unser Aufwand ist ebenfalls größer, da man jede Installation individuell und abwärtskompatibel erstellen muss. Es ist nichts austauschbar, was sich natürlich auch im Preis für den Kunden ausdrückt. Manchmal ist es dann doch günstiger, ein solches Stück Alt-Silizium zu ersetzen, da die Unterhalts- und Wartungskosten auf die Dauer einfach zu hoch werden.

Die haben bis jetzt nach und nach alle Programme wenigstens unter Win2k gangbar bekommen (wenn es schon XP nicht tut), so dass wenigstens alles bis einschließlich '98 SE auf die Müllhalde gewandert ist. Irgendwann muss einfach mal Schluss sein. Ich habe den Frust hier im Umkehrschluss übrigens auch - versuche doch bitte mal jemand, eine 10 Jahre alte 10 MBit Karte mit Koax unter Vista zum Laufen zu bekommen, wenn es maximal Win98-Treiber gab. Geht alles, aber es kostet wie immer etwas Zeit. Nur man muss es halt doch benutzen :)


Ich schrieb jetzt übrigens nicht von irgendwelchen Büros oder Kleinbetrieben mit bis zu 10 Terminal-Hanseln. Da ist es Wurst.

agnag 09/02/2009 11:46
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-1+

»Die Qualität, die Kompatibilität und insbesondere die Akzeptanz auf dem Endkundenmarkt machen es (Vista) zweifellos zum Erfolg, zumindest in den letzten sechs Monaten«

Deswegen sind auch XP-Downgrades so beliebt ;)
Außerdem habe ich in einer Ausgabe der Chip einen Bericht gelesen, dass 80% der Vistalizenzen mit einem neuen PC verkauft wurden.

anonymous 09/02/2009 11:50
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-0+

@FormatC Ich kenne diese Problematik nur zu gut! Aber sehen Sie, genau da kommen IT'ler ins Spiel. Es ist doch völlig egal wie alt die Hardware oder wie hoch der Aufwand einer Neuinstallation ist solange man ordentlich für die Problemlösung bezahlt wird! :-B

g0n 09/02/2009 12:30
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-0+

"I LOVE THIS COMPANY" aka Monkeyboy is back !

Parallel zu Windows 7 hat Ballmer hoffentlich auch neue Tänze und Corios geübt, sonst kauf ich dem garnix ab !!! Ich freu mich drauf =)

kyuss1975 09/02/2009 12:33
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-0+

ich weiß aus erster hand das beim größte balkonproduzenten europas in der produktion noch pentium2 laufen. wenn nicht ganze maschinen ersetzt werden müssen welche ja eine menge geld kosten, werden die dazugehörigen rechner auch nicht ersetzt. außerdem hat es sich gezeigt das in der staubhaltigen umgebung dinosaurier pc's weniger technische probleme haben. ;)

FormatC 09/02/2009 12:58
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-0+

Völlig richtig. Die überleben sogar den Sägestaub an industriellen Hartsägen und auf alle Fälle das arme Schwein, das diesen PC bedienen muss :P

hoFFy 09/02/2009 13:10
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-0+

kyuss1975 :
ich weiß aus erster hand das beim größte balkonproduzenten europas in der produktion noch pentium2 laufen. wenn nicht ganze maschinen ersetzt werden müssen welche ja eine menge geld kosten, werden die dazugehörigen rechner auch nicht ersetzt. außerdem hat es sich gezeigt das in der staubhaltigen umgebung dinosaurier pc's weniger technische probleme haben.



Lustige Sache: Ich habe bei uns in der Verpackung vergangenes Jahr tatsächlich auch 2 Windows95 Maschinen zu Gunsten von W2K ausgetauscht... als ich die alten Teile dann mal öffnete um sie auseinander zu nehmen staunte ich nicht schlecht: Prozessorlüfter war mittlerweile so stark verdreckt, dass er sich einfach nicht mehr bewegte. War auch nicht weiter schlimm, der Pentium 90 begnügte sich wohl auch mit passiver Kühlung ;-)
So viel zu der Sache mit den robusten Dinausriern.

Aber bekommt bitte kein falsches Bild. Sobald ich hier einen Rechner stehen habe, an dem aus irgendeinem Grund nicht vor Ort geholfen werden kann, wird der notorisch auch erstmal geöffnet und geschaut wie stark die 'Verstaubung' ist und evtl. erstmal ausgeblasen ;-) bzw. von früher noch herumhängende Kabel erstmal gebündelt und ordentlich mit Kabelbinder im Gehäuse verstaut...

Natürlich muss ich FormatC Recht geben. Aus sicht von Programmierern ist es sicher müßig Software immer für sämtliche Windowsversionen anzupassen - Für uns allerdings, wo wenig bis fast gar keine spezialisierte Software zum Einsatz kommt, reichen alte Windows Versionen, als jene, für die wegen der Anforderungen erst neue Hardware gekauft werden muss.
Auf unseren Rechnern, welche direkt an die Maschinen angeschlossen sind (nicht jene zur Erfassung von Stückzahlen im ERP), läuft das OS, was vom Maschinenhersteller vorgegeben wird und gut. Da halten wir uns mit der Wartung auch komplett raus und verweisen direkt an den Hersteller bei Problemen - Ich finde ein guter Kompromiss!

anonymous 09/02/2009 13:18
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--1+

Ich nutze immer noch XP und das passt auch so. Aufm Netbook ist die 7er Beta drauf und bisher überzeugt diese. Läuft bisher sehr gut und echt schnell.

anonymous 09/02/2009 13:33
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-0+

es gibt noch viele alte messplatzrechner mit95 etc., solange die nicht an netz gehen ist das echt kein problem.

hab mir auch die beta zu win7 angeschaut, sieht zwar ziemlich aus wie vista, aber lief gefühlt schneller als vista. das argument mit dem ist nur ein SP2 kann ich gut verstehen, ein meilenstein wird auch win7 nicht werden.

Voyager 09/02/2009 15:57
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-0+

THG ist nicht ein bischen ein Windows Hasser wenn Sie bei dem Thema den Ballmer als offensichtlich Verrückten dazu abbilden ? Ich dachte Windows7 ist ein positives Thema und dazu könnte man ja auch ein positiv dargestelltes Bild nehmen aber nicht bei Windows oder Vistahasser.. Die Berichterstattung hier wird sich offensichtlich nie verbessern obwohl viele Vistaartikel hier auf THG seit 2006 schon stark kritisiert worden.

FormatC 09/02/2009 16:26
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-0+

Also ich finde, Meister Ballmer ist auf dem Foto doch noch recht vorteilhaft getroffen. Oder etwa nicht? Da gibts ganz andere Bilder...
Das Einschätzen von Persönlichkeiten anhand von Momentaufnahmen ist ohnehin schlecht möglich. Man kann auch den Tag mit Erbsenzählen aufhübschen.

kmueho 09/02/2009 23:50
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-0+

Übrigens: Neulich im Vodafone-Shop .... hab' ich zufällig gesehen, dass die Kunden-Datenbank unter Windows NT 4.0 läuft!

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