Bauanleitung Büro-Server III: Software & Einrichtung

Installation von Windows 2003 Server

Nach dem Einrichten des Intel-RAIDs erscheint im BIOS ein neues Laufwerk. Die Bootreihenfolge wird im BIOS abgeändert, dass der Server dieses Laufwerk als erstes aufruft.

"Hard Drive Order" wird auf das vorhin erstellte RAID-Array gesetzt.

Die Windows-Installation wird gestartet. Während das Setup startet, drücken wir F6, damit Windows unseren RAID-Treiber laden kann.

Auswahl des RAID-Treibers "Intel(R) 82802/GH SATA RAID Controller (Desktop ICH7R/DH)"

Bei der Auswahl der Festplatte zur Installation erstellen wir eine Partition mit 70 GB. Der Rest wird später für eine weitere Partition für die Auslagerungsdatei genutzt.

Wir formatieren die Festplatte nicht im Schnellformat, damit eventuelle Fehler erkannt werden.

Nach der Formatierung und dem Kopieren der Installationsdateien startet der Rechner neu und bootet anschließend von Festplatte.

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255 Kommentare
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  • Also mal ehrlich, das ist doch eine totale Milchmädchenrechnung. Wenn man die gleiche maximal Ausfallzeit wie bei Dell/HP/IBM haben will, kann man gleich den Preis x2 nehmen. Da kann man denn gleich auch den alt bewerten greifen:) Und die Sache mit Linux ist ja wohl echt der Hammer! Gerade bei kleinen Firmen erfräut sich Linux immer größerer Beliebtheit. Nicht nur wegen der kosten des Systems. Sondern auch wegen der deutlich kürzeren Ausfallzeiten.
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  • Hi Ihr,
    also ich les jeden Morgen THG und es gibt ja viel schöne gute Artikel. Nur leider ist der hier wirklich speziell will ich mal sagen. Ob Linux / Windows AMD / Intel ist jetzt wirklich nicht so wichtig. Ich denke ein Server sollte ausfallsicher sein und wenn etwas passiert schnell wieder Einsatzbereit. Die meisten Server laufen doch 3-5 Jahre und da bekomme ich echt Bauchschmerzen bei einem selbstgebauten System. Ich habe gerade 2 neue Server in unser Rechenzentrum geschraubt. Das waren Server FSC 1 Zoll Dual Opteron mit 1GB 2 160 SATA Platten im Raid 1 HotPlug. Kosten für den Server 1500€ plus 3Jahre 24Support 140€ und ein Windows 2003 SB für 650€. Das System hat Leistung, ist ausfallsicher und man hat Support.
    Allein schon wie oft SATA Platten ausfallen lohnt sich ein System bei dem ich einfach hotplug ohne Windows hoch runterfahren die Platten tausche. Die ganze Schraubarbeit, die Ersatzteile usw ist doch schrecklich.

    Ich hatte mal vor Jahren ein selbstgebautes System und nach einem Windows Update gab es massive Probleme mit einem SCSI Kontroller so dass man nicht mehr richtig arbeiten konnte. Dann telefoniert man mit dem SCSI Karten Hersteller, der sagt es ist das Board, der Boardhersteller sagt es liegt an der SCSI Karte und so geht die Zeit ins Land.
    Bei einem IBM FSC DELL System haben die Techniker immer ein baugleiches System mit exakt der gleichen Installation (ich sag nur Server Installations- CDs der Hersteller) und den gleichen Treiber. Sobald ein Problem auftritt entwickeln die eine Lösung und wenn dann das Problem habe bekomm ich von der Hotline ein Update und gut ist.
    Ich für meinen Fall würde mir eher ins Bein schießen als einen Server selbst zu bauen. Desktop Rechner kein Thema. Die Bau ich mir selber, aber doch bitte kein System was bei einem Ausfall richtig Geld kostet, wenn 10-50 Mitarbeiter däumchendrehn weil ne Platte kaputt und der Server für Recovery Offline ist oder noch schlimmer das Board abraucht etc.

    Grüße Johannes
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  • Das Problem ist ja nicht das selberbauen ansich, da es ja alles benötige gibt. Der Knacksus ist halt echt das beschaffen von Ersatzteilen. Wenn man als Beispiel die Serverblocks von Intel benutzt, kann man sich auch prima ein Server bauen, für den man lange Ersatzteile bekommt. Nur bleibt immer wieder ein Problem die Lieferzeit:) Und da ist man mit jedem "Fertig" Gerät besser dran, da es ja dort den 24h(oder weniger) Service gibt.:)
    Der Raidkontroller könnte sicher Hotplug. Nur müste dafür auch entsprechende Rahmen kaufen. Und dann sieht die Bastelbilanz schon ganz anders aus.(abgesehen, das ich ein anderen Kontroller nehmen würde)
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  • Das Projekt ist nicht naiv. THG stellt eine Alternative dar. Jeder, der über ausreichend Geld verfügt, wird wahrscheinlich professionelle Hilfe bei einem teuren Anbieter in Anspruch nehmen. Dieser Artikel richtet sich aber an Bastler, deren Budget beschränkt ist und die sich zutrauen, selbst Hand anzulegen. Das haben wir aber auch im Beitrag klargestellt.

    Viele Grüße

    Uwe Scheffel
    www.thgweb.de
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  • Ganz kurze Frage.
    Rein interessehalber.


    Wie wollt ihr es schaffen mit Windows XP-Professionell eine Dateifreigabe für 50 Mitarbeiter zu realisieren? Das fänd ich dann doch mal interessant. Dann noch Windows Server 2003.schön und gut. 899€ oder wie. Und was is mit Zugriffslizenzen? Also für 50 Mitarbeiter dürften da nochmal die ein oder anderen Scheinchen drauf gehen oder? :wink:

    Nicht falsch verstehen. Ich fand den Artikel sehr interessant aber hab mich extra wegen diesen Fragen hier angemeldet. :P
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  • Nach dem Lesen des Artikels hatte ich ziemliche Bauchschmerzen bei dem Gedanken als Admin so etwas verantworten zu müssen.

    Ich bin zwar (noch) kein solcher, aber in puncto Ausfallsicherheit und Zukunftssicherheit ist das die reine Katastrophe. Und das nur für ein paar Euro?

    Ich hab spaßeshalber dann mal schnell einen Server bei Dell konfiguriert und komme auf 2.778€:
    Quote:
    Komponenten PROCESSOR Intel® 3050 processor at 2.13GHz, 2MB L2 cache, 1066MHz FSB ändern SUPPORT SERVICES Upg to Silver 3Y (24x7) Premier Enterprise Support ändern MEMORY 2GB DDR2 SDRAM 667MHz (2X1G Dual Ranked DIMMs), ECC Speicher ändern RAID CONTROLLER PERC5i RAID controller (256MB cache) ändern RAID CONNECTIVITY C8 - Ad-in SAS/SATA, RAID5 min3 max4 Hard Drives connected to ad-in PERC controller ändern 1ST HARD DRIVE 160GB 7,200rpm 3.5inch SATA hard drive ändern 2ND HARD DRIVE 160GB 7,200rpm 3.5inch SATA hard drive ändern 3RD HARD DRIVE 160GB 7,200rpm 3.5inch SATA hard drive ändern 4TH HARD DRIVE 160GB 7,200rpm 3.5inch SATA hard drive ändern Services und Software OPERATING SYSTEM Microsoft Windows Server 2003 R2, x64 Standard Edition with 5 Client Licenses (incl. CD&doc) ändern INSTALLATION SERVICES You have chosen not to take the Dell PowerEdge installation service ändern Zubehör OPTICAL DRIVE DVD-ROM 16x IDE ändern ADDITIONAL NETWORK CARD Intel Pro 1000MT Dual Port Copper Gigabit NIC ändern Im Lieferumfang Ihres Systems enthalten Systemdokumentation Euro power Cord - German Diskettenlaufwerk und Speichermedien Ohne Diskettenlaufwerk Chassis Option Non-Hot Plug Hard drive cage Chassis Systems Management Software Open Manage Drivers No Documentation Tastatur Ohne Tastatur Monitor Ohne Maus Ohne Standard Warranty Base Warranty Order Information PowerEdge Order - Germany

    Wie man sieht, hab ich noch 3 Jahre 24/7-Service dabei, mehr Festplattenplatz dank RAID5 und sogar noch Platz für einen zweiten Prozessor. Das nenne ich Sicherheit und Aufrüstbarkeit!

    Was sowohl bei Eurem Vorschlag, als auch bei meinem fehlt, sind die CALs für den Server, wobei man den bei Dell auch weglassen und dann ein ordentliches Linux-System aufziehen kann.

    //EDIT: Und wenn man unbedingt Platz für 10 Platten braucht, dann nimmt man sich ein Storage-Rack dazu, das per eSATA oder iSCSI, FibreChannel oder was weiß ich was angebunden ist. Dann hat man auch die Möglichkeit einfach bei Ausfall des Servers das Ding an einen anderen Rechner zu stöpseln, ohne Schrauben zu müssen.
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  • Hi,
    wieder mal ein toller Artikel nach dem 4 GHz Intel/Asrock Debakel.
    Ich würd mal sagen, vollkommen an der Ralität vorbei. Bei einem 50 Mann Unternehmen interessiert es niemanden ob der Server 2000 oder 5000 Eu kostet. Da zählt nur Ausfallsicherheit und das Service-Paket. Da gehen pro Stunde Ausfall eine Mitarbeiterwoche den Bach runter. Wenn da 2 Tage auf die Austauschhardware gewartet werden muss -> Gute Nacht.

    Quote:
    Selbstverständlich haben die Hardwarekomponenten mindestens 2 Jahre Garantie, womit bei einem Ausfall für Ersatz gesorgt ist, wobei der Austausch jedoch einige Wochen in Anspruch nehmen kann.

    Das Teil wird der Freund aller Mitarbeiter -> Betriebsferien ohne Ende. Bei solchen Bedingungen braucht man keine Garantie. Da kann man die Ersatzteile gleich aus der Porto-Kasse löhnen. Am Besten gleich alle Teile in Taiwan bestellen. Da wird es noch günstiger (Der 1500 Eu Server als Direktbestellung). Im Garantiefall macht es keinen Unterschied.

    Für die Gruppe 5-10 Mitarbeiter-Unternehmen ist das Ding vollkommen überdimensioniert. Da reicht fast schon irgendein alter Rechner mit einem Raid-5 Controller und das wars. Da kann man für das Geld 100% redundant fahren.

    Die Entscheidungsbegründungen für diese oder jene Komponente will ich mal nicht kommentieren. Waren z.B. Intel und Kingston Sponsor? Gibt es schon Erfahrungen mit den verwendeten Billig-Lüftern? Bei Papst kostet 1 Lüfter 56 Eu hält aber auch ewig.

    Ciao MoB

    PSS: Richtige Server haben entweder ne integrierte Graka oder ein SLI-System damit der Admim was zum Daddeln hat. :-)
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  • Hi,
    Quote:
    Der wichtigste Punkt, warum unsere Wahl auf diese Platine fiel, sind die drei PCI-Express-Schnittstellen, welche in einem großen Abstand voneinander platziert sind. Somit lassen sich die Steckkarten ausreichend gut kühlen. Es handelt sich hierbei um drei mechanische PCIe-x16-Steckplätze, wodurch alle auf dem Markt verfügbaren Steckkarten kompatibel sind.


    Auf der Einkaufsliste steht aber nur eine PCI-E SATA-Controllerkarte. Wozu brauch ich dann 3 Steckplätze? Da an einer Stelle wegen der Senkung des Stromverbrauchs ein riesiger Aufwand betrieben und dann wieder eine Graka einzubauen. Oder ging es darum einen Prozessorhersteller aufgrund fehlender Boards zu disqualifizieren.

    Ein Asus-A8N-E. 16x-PCI-E für den Controller, 2x 1xPCI-E für zusätzliche Gigabit-Netzwerkkarten und eine PCI-Grafikkarte bringen doch den gleichen Effekt oder ?. Bei 70 Eu Einkaufspreis kann man noch 2 Stück als Reserve in den Kühlschrank legen.

    Ciao MoB
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  • hey buhman, bleib einfach sachlich und schreibe warum du den Artikel gut oder schlecht findest. Dann wird dein Post auch hoffentlich nicht gelöscht. Das dein Post gelöscht wird wenn du (auch mit Ironie) einen Redakteur beleidigst, dürfte ja nicht verwunderlich sein.
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  • Das war sachlich und es war auch beabsichtlig sehr zu kritisieren. Sowas ist eine Enttäuschung für jeden, der bisher gern geglaubt hat was auf THG berichtet/getestet wird. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch woanders testberichte lese, aber die von THG waren oft ausschlaggebend. Nach so einem Artikel ist es bei mir wohl damit vorbei. und ich kann mir gut vorstellen, dass es noch mehr Leuten so geht, die hier nich posten ^^
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  • Das wird jetzt bei mir nicht so sein, ich werde weiterhin THG-Artikel zur Entscheidung herbeiziehen, aber nicht was so etwas angeht, das eher Strategie-Entscheidungen sind.

    Ich werde auch in Zukunft die Artikel viel mehr hinterfragen und mir überlegen, was sind die Fakten und was kann ich daraus für mich ableiten.

    Aber einen Artikel so nehmen, wie er wirklich ist, werde ich besser auch nicht mehr. Es gab schon des Öfteren Artikel, die etwas zweischneidig waren, aber dieser hat mich wirklich erschreckt.
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  • [mod]unsachliche Äußerungen wurden herausgelöscht[/mod]

    Konstruktive Kritik sollte erlaubt sein und auch dem mündigen leser eine selbstständige Bewertung dieser zugestanden werden.

    Auf diesem extrem umständlichen Weg ist für interessierte mündige Leser eine Einsicht in einen, nach meiner Meinung konstruktiven, gelöschten Post möglich.

    Gegen Zensur und Entmündigung intelligenter Lebensformen.
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  • 26 Lesermeinungen im Forum: Schweigen Sie mit!


    Fry's Kritik war gerechtfertigt, der Umgang mit ihr und ihm unverhältnismäßig.

    Als Bericht im Sinne von "THG baut sich seinen eigenen Server" wäre ja nicht viel einzuwenden, die Extrapolation auf Unternehmen die ihr Brot nicht mit IT verdienen und weder eure Connections noch euren Wissensstand in dem Bereich vorweisen können, ist aber nicht glücklich.


    Schlingel
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  • Hm, und wieviele Arbeitsstunden sind in dem Teil? So von (achtung, Zitat)
    Quote:
    der Auswahl der Komponenten und dem anschließenden Kauf, über den Zusammenbau, Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Einrichtung und der Verwendung spezieller Software-Tools.
    . Das, multipliziert mit einem halbwegs vernüftigen Stundenlohn, dazu der Gegenwert von Garantie und Support was haben wir dann? Joa, den Preis vergleichbarer Dell/HP/IBM Lösungen (bzw. weitaus mehr :P).
    THG betreibt mal wieder Sensationspolitik wo's keine Sensationen gibt.

    Quote:
    Wir sind uns bewusst, dass eine Reihe kommerzieller Anbieter mit diesem THG-Projekt als Basis richtig Geld verdienen wird. Ebenso kann diese Bauanleitung als Grundlage für Budget-Entscheidungen und Abschätzung von Kosten dienen, die nahezu jedes moderne Unternehmen treffen muss. Eine Referenz zur Kosteneinsparung.
    Wow, so sehr vom mir selbst überzeugt wäre ich auch gerne :P.

    Quote:
    In einer ähnlichen Situation befinden sich kleinere Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern: Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Ingenieurbüros, Agenturen oder einfach nur Existenzgründer. Sie werden von den Offerten der großen Hersteller enttäuscht
    Wie schon so oft erwähnt: Solche Firmen interessiert sehr viel mehr die Ausfall-Sicherheit als ein paar gesparte €. Und kleinere Firmen werden auch von ihrem Artiken enttäuscht werden, da gerade in solchen kleinen Firmen das Know-How (bzw. das Geld für den Miarbeiter mit dem Know-How) fehlen wird sich so einen Server "mal gerade" zusammenzubasteln, zu warten, etc. Mal ganz abgesehen davon wie hoffnungslos überdimensioniert der Server für solche Firmen ist.
    Ihre Lösung ist vielleicht für Unternehmen geeignet in denen Leute arbeiten die alle umfangreiche Kenntnisse bzgl. Hardware haben (was bei ihnen ja nicht unbedingt der Fall zu sein scheint.) und wo man aus einem Ausfall des Servers evtl. noch einen Artikel basteln kann. Alle anderen greifen aber sicherlich weiterhin zu Systemen von Dell etc.
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  • kann sich hier nicht mal einer der Redakteure melden und zugeben, vielleicht ein wenig über das Ziel hinausgeschossen zu sein? Oder wenigstens überhaupt mal noch einmal was sagen außer die Stamm-Leser zu sperren?

    Ein paar Erweiterungen oder Klarstellungen wären doch einmal eine angemessene Reaktion.
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  • Hallo,
    mir ist immer noch nicht ganz klar, wieso man keinen AMD verwenden kann.
    Für das Intel-Board sprechen 3 PCIe 16x mit je einem Slot Freiraum dazwischen. Benötigt werden aber nur 1 PCIe 16x (GraKa) und 1 PCIe 8x (Controller). Das bietet jedes SLI oder Crossfire-Board. Greift man z.B. zu einem Tyan Tomcat n3400B hat man ein Board mit GraKa onboard (sparsamer als eine X1300) welches für billige Server entwickelt wurde. Das Board bietet sogar 6 Lüfteranschlüsse (4Pin). Aufwendige Grafiken, die die onboard-GraKa überfordern wird man auf einem Server wohl kaum machen. Ansonsten bliebe alles beim alten. Als CPU reicht wohl sogar ein X2 3600+ EE für 130€.
    Über späteres Aufrüsten würde ich bei Intel lieber nicht nachdenken. Wer weiß, was für VRMs und Sockel die in einem halben Jahr haben. Bei AMD hingegen sollen die für 2008 geplanten Prozessoren sogar auf einem AM2 laufen (vielleicht mit leichten Einbußen wegen dem langsamen HT im Vergleich zu AM2+).
    Wem das Board zu klein ist, der kann sich bei AMD für ein Dual Sockel-F Board entscheiden (z.B. ASUS KFN32-D SLI oder Thunder n6650W). Beim Asus gibt's 2 PCIe 16x und einen 8x (für den Controller), die weit auseinander liegen, und beim Tyan spart man sich gleich den Controller, weil das Board neben 4 PCIe 16x (el. 2 mal 16x, 2 mal 8x) noch 8 SAS Anschlüsse hat.
    Das Intel D975XBX hat sowieso nicht genügend PCIe-Lanes für 2 Raidcontroller. Ist ein 16x Slot belegt, bekommt der 16 Lanes, bei 2 belegten, teilen sich beide die 16. Kommt ein 3. hinzu, bekommt der nur 4 Lanes. Das wäre für die paar Festplatten zwar ausreichend, aber dann könnte man auch bei AMD zugreifen. Von Gigabyte gibt's z.B. ein Board mit 2 echten 16x und einem mechanischen 16x (el. 8x), welches das Intel also deutlich überbietet. Der 8x des Gigabyte wurde speziell für solche Fälle verbaut, und läuft zumindest mit einem Raid-Controller von Areca (siehe deren Forum). Das Board selber ist für 155€ zu haben, für 180€ gibt's das kleine Tyan, für 350€ das Dual-CPU-Board von Asus und für 440€ das Dual-CPU/SAS Monster von Tyan.
    Wer seinen Server unbedingt selber bauen will, wird bei AMD sicherlich genauso fündig, und ist im Hinblick auf zukünftige Auf-/Umrüstungen mindestens genauso gut bedient.
    Gruß Oberst.
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  • Hallo Leute,

    auch wenn es in vielen Posts schon Thema ist, irgendwas geht in dem Artikel nicht zusammen. Da wird einerseits versucht, möglichst ausgefuchste Hardware-Zusammenstellungen für ein optimales System zu erfinden, und an anderer Stelle wird alles gleich wieder torpediert.

    1.) Natürlich kann Windows XP Pro keine 50 User als Fileserver bedienen, die Grenze ist 10. Der "normale" Windows Server 2003 Standard ist teuer, aber sinnvoll. Völlig vergessen wurde die Alternative Small Business Server - ist auch von Microsoft, kostet weniger als Server 2003 UND enthält auch noch Exchange obendrauf. Das Ding ist halt in Punkto Active Directory auf "Small Business" beschränkt, also genau das, wovon der Artikel handelt.

    2.) Wieso die ausführliche Suche nach einem Board mit 3x PCIe x16, wenn die nicht gebraucht werden (stand auch schon in einem Post). Dann lieber doch AMD und noch mehr Geld an der richtigen Stelle sparen, oder? Da gibt es auch Prozessoren mit 35W, die sparen mehr Strom als es das supereffiziente Netzteil jemals könnte. Dieses müsste übrigens die ganze Zeit mit Vollast laufen, um seine Vorteile richtig auszuspielen.

    3.) Es wird bemängelt, dass die Server anderer Hersteller nur eine einzige Festplatte haben, so dass ein tägliches Backup unerlässlich ist. Das ist alarmierend, ich hoffe, niemand glaubt, dass mit wieviel-auch-immer-gespiegelten-Festplatten das Backup überflüssig wird. Was ist mit Einbruch / Feuer / Sabotage / Viren / Fehlbedienung etc.?

    4.) Wenn ein 19 Zoll-Server nicht in euren Server-Schrank passt, dann habt ihr keinen richtigen Server-Schrank. Richtige Server-Schränke haben eine Innentiefe von etwa 90 cm und sind außen 1 m tief.

    5.) SATA-Festplatten halten nicht so lange durch, selbst wenn die Temperatur OK ist. Man kann sie durchaus verwenden, muss sich der Risiken aber bewusst sein.

    Also, bitte nicht falsch verstehen. Ich baue auch meine Server selbst, aber diese Anleitung überzeugt mich nicht.
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  • Quote:
    Linux kommt in diesem Fall für uns nicht in Frage, da die Installation und Konfiguration zu zeitintensiv wäre


    Naja, das sagt schon alles über das IT-Wissen der THG-Redaktion aus.
    Ich zitiere unseren Prof: "Windows hat im Serverbereich nix zu suchen"

    Recht hat er, aber THG kann wohl keine Linuxinstallation vornehmen, das ist doch so einfach geworden mittlerweile! Auch Sicherheitsupdates sind mit den modernen Packetverwaltungen kaum noch problematisch.
    Ach und XP wurde ernsthaft in Betracht gezogen als Serverbetriebssystem?? Dabei wurde wohl vergessen dass XP dummdreist nach Einspielung eines Patches mal eben einen Neustart verlangt .. soviel zum Thema Verfügbarkeit..

    und die Ausfälle durch Viren, Würmer, die typischen Windowsprobleme, die kosten auch Geld, das sind indirekte Kosten, von den Direkten ganz zu schweigen (Lizenzen)

    AMD Prozessoren wurden nur wegen den Mainboards nicht benutzt? Komische Begründung.

    THG ist verkommen zum Presseorgan der Firma Wintel.
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  • So einen Artikel finde ich schlicht verantwortunglos!

    Seriöser Journalismus scheint bei THG dertage leider klein
    geschrieben zu werden. Ich kann mich meinen Vorrednern nur
    anschließen, vielleicht hätte man jemanden Fragen sollen der
    sich damit auskennt.

    Ich betreue ca. 120 Server - und ich kann bestätigen das wir aus
    gutem Grund keinen einzigen "Homemade" Server haben.
    Wir betreuen auch Server im Namen sehr kleiner Firmen (z.B. Steuer berater oder Ich-AG's) trotzdem rate ich jedem Kunden immer zu einem Markengerät.

    Noch ein Punkt den ich hier vermisse sind Ersatzteile.
    Wer garantiert mir das ich in 4 oder 5 Jahren noch ein ersatzboard
    bekomme? Bei DELL, HP , Compaq etc kein Problem!

    Grüße aus Bremen

    Lars
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  • Der Artikel ist am Thema vorbei , hier wird ohne Grund HP& Dell und co einfach nur wegen des Preises runter gemacht.

    Support kostet nun mal Geld.

    50 Mitarbeiter? ich würd maximal 10 sagen, das ist small business

    Wieso kein Linux? mit Samba kann man auch ganz prima die Clients anbinden, wirklich mehr auf wand ist das nicht. Es ist nur nicht ganz so bequem.


    Als ich letzten Donnerstag bei HP den neuen Server geordet habe war Geld das kleinste Problem.

    Es gibt auch Einschubrahmen für 19 Zoll Gehäuse da kann man das ganz gemütlich raus ziehen.
    Es wurde schon alles gesagt was zu bemängeln ist.
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