Linux-User zu Windows gezwungen

Kurios: Die US-Justiz will einen ehemaligen BitTorrent-Admin zwingen, von Linux auf Windows umzusteigen.

Scott McCausland, seines Zeichens Administrator beim Filesharing-Dienst BitTorrent hatte vor einem US-Gericht 2006 zugegeben, den Film Star Wars: Episode III auf den BitTorrent Server hochgeladen zu haben. Die Antwort des Richters: fünf Monate Haft und weitere 5 Monate auf Bewährung.

Nun, nach seiner Entlassung, hat der Ex-Filmpirat Ärger mit seinem Bewährungshelfer. Das zumindest behauptet McCausland in seinem Blog. Demnach hätte ihm sein Bewährungshelfer plötzlich erklärt, er müsse eine Monitoring-Software installieren. Diese laufe allerdings nur auf Windows. Doch der Ex-Admin, Blog-Name Sk0t, hatte Ubuntu 7.04 auf seinem Rechner installiert. Die US-Justizbehörde will ihn aber offenbar zwingen, Windows zu installieren. McCausland bittet sogar um Spenden, damit er sich Windows Vista anschaffen kann. Außerdem plant er mit seinem Anwalt rechtlich gegen die Windows-Zwangsjacke vorgehen, wie der BitTorrent-Blog Torrentfreak.com meldet.

Im einschlägigen Linux-Foren wirbelt der Fall mächtig Staub auf und auch der Blogger McCausland kann sich vor hilfreichen Kommentaren kaum mehr retten. Heute morgen bleibt Sk0t von Kommentaren erst mal verschont. Er muss nämlich zur Schule.

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1 Kommentar
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    Dein Kommentar
  • maeusespeck
    Mein Gott was für eine Kinderkacke.
    Das wird dann von den Geeks so ausgelegt als würde der Staat so den Leuten Windows auf's Auge drücken *wollen*.
    Und der Scott McCausland spielt auch noch die Opferrolle dessen der sich Vista nicht leisten kann und daher ggf gezwungen wäre Ubuntu zu nutzen - ist das alles albern.
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