Rekordwachstum auf dem Download-Markt
Wie vor jedem Jahreswechsel zieht der Bitkom Bilanz für den Download-Markt. Erneut ist ein Rekord-Wachstum zu verzeichnen: Noch nie wurde in Deutschland so viel Geld für Downloads ausgegeben, 18 Prozent mehr als im Vorjahr.
250 Millionen Euro haben Deutsche in diesem Jahr für Downloads ausgegeben, das sind 18 Prozent mehr als im Jahr 2008. Dabei stieg dieser Markt schon im Vorjahr um ein Viertel (siehe »Keine Krise auf dem Download-Markt«).
Bis Jahresende soll die Zahl bezahlter Downloads hier zu Lande auf rund 60 Millionen steigen, das sind ebenfalls 24 Prozent mehr als 2008, wie der Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) mitteilt. Und der Markt wird weiter anziehen: »Der Höhenflug im Download-Markt wird andauern«, so Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Er geht von einer weiteren Steigerung um rund 20 Prozent im nächsten Jahr aus.
»Der Trend zur mobilen Nutzung des Internet bietet neue Marktchancen für Anbieter von Multimedia-Inhalten und Handy-Software. Wir erwarten hier in den kommenden Jahren ein schnelles Wachstum«, so der Bitkom. Der Durchschnitts-Download kostete von Januar bis September 2009 4,10 Euro, was einer Preissenkung von 14 Cent entspricht.
Heruntergeladen wird noch immer vorwiegend von Männern, sie stellen 64 Prozent der Kunden, Frauen 36 Prozent. Zudem sind »Downloads längst kein Jugendphänomen mehr«, weiß Berg, der Anteil an Nutzern über 30 Jahren hat deutlich zugenommen.
Grafik: Bitkom
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Immer nur dieses Wachtums- und Innovationsgedöhns. Klar, auch ich habe in letzter Zeit von dem (legalen) Download von Musik- und Dokumentinhalten profitiert.
Im Einzelfall ist die CD/DVD/Blue-ray (Musik, Filme, Spiele etc.) einfach nicht wegzudenken. Nun gut, die USA und Japan sind da immer etwas progressiver gewesen.
Wenn ich aber mit einer neuen PSP vor die Wahl gestellt werde alles nur noch online zu beziehen und die alten UMDs nicht mehr abspielen kann, oder Musik in schlechter MP3 Qualität erhalte, da manch einer immer noch keinen Unterschied zwischen 256KBit/s und 1,4 MBit/s dank schlechter werdender Ohren feststellen können, dann warte ich auch erst einmal ab, bis die Bandbreiten *flac und Co auf dem Markt erzwingen.
Bisher ist ja nur der (il)legale torrent-Bereich so "qualitätsbewusst" gewesen.
Früher war ich anscheinend so blöd, die Verpackungen und teilweise liebevoll illustrierten Anleitungsbücher als Gesichtspunkt für den prunkvollen Erwerb zu erachten: Nun also rohe Bits und pdfs zum selber ausdrucken.
Typisch "anything goes". - Nein, das war nicht das Wort zum Montag!
Downloads kosten Geld? Aha!