Blackberry 10 ist fertig!

RIM sieht offenbar Licht am Ende des Tunnels. Dem einst führenden Hersteller von Business-Smartphones, rennen die Nutzer davon, die sich nach Vertragsablauf lieber für ein Android- oder iOS-Gerät entscheiden.

Die Wende soll das neue Betriebssystem Blackberry 10 einleiten. RIM-Chef Thorsten Heins ließ es sich nicht nehmen die positive Nachricht persönlich zuverbreiten, dass seit der vergangenen Woche bereits 50 Provider das neue Betriebssystem testen. Damit sei eine wichtige Hürde für den Start von Blackberry 10 im ersten Quartal 2013 genommen, so Heins, der darüber hinaus von positiven Rückmeldungen der Provider sprach: BB10 sei großartig aufgenommen worden.

Nach der frohen Botschaft - eine Seltenheit in den letzten Monaten - zeigten sich auch die Aktionäre optimistisch und ließen den Kurs der RIM-Papiere an der Börse Torontos um 10% steigen. Mit 8,68 Dollar kletterte die Aktie auf einen Wert, der zuletzt im Juni erreicht wurde.

Dennoch bleibt für den Hersteller noch mehr als genug zu tun. Dass man mehr als ein gutes Betriebssystem benötigt um es mit den Platzhirschen Apple und Google aufnehmen zu können, beweist Microsoft mit Windows Phone seit 2010. Allerdings kann RIM nach wie vor auf eine vergleichsweise große Nutzerschaft hoffen, die den Kanadiern teilweise die Treue halten würde - wenn es das neue Blackberry 10 mit dem dazugehörige Smartphone mit der Konkurrenz aufnehmen kann.

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