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Google mit Interesse an RIM?

Von - Quelle: ABC News | B 1 kommentare

Der Chefentwickler des Android-Nexus-Programms bekennt seine Zuneigung zu Blackberry-Smartphones und empfiehlt dem Hersteller einen Wechsel des Betriebssystems. Könnte Google bei einem solchen Strategie-Wechsel helfen?

Über die Zukunft von RIM wird schon seit einer ganzen Weile spekuliert. Der Hersteller gerät aufgrund immer schlechter laufender Geschäft zunehmend stärker unter Druck. Vor kurzem wurde bereits bekannt, dass zusammen mit JP Morgan und RBC Capital nach Möglichkeiten sucht, wie der Konzern auch in Einzelteilen einem Investor möglichst schmackhaft gemacht werden könnte.

Nun machte Googles Chefentwickler für die Android-User-Experience, Matias Duarte, RIM erste Avancen. Gegenüber Durate, der auch das Android-Nexus-Programm verantwortlich ist, outete sich gegenüber ABC News als Fan des Formats der RIM-Smartphones und gab zu erkennen, dass er auf neue Geräte mit einer Hardware-Tastatur hoffe. Seiner Meinung mache den Erfolg einer Plattform auch die Vielzahl unterschiedlicher Geräte-Formate aus, die viele Nutzerwünsche abdeckt.

In dem Wechsel zu Android als Betriebssystem sieht der Google-Entwickler eine gute Möglichkeit, wie sich der Konzern aus seiner derzeitigen Misere befreien könnte – zumal RIM ebenfalls in der vergangen Woche bekannt geben musste, dass sich das eigentlich noch für dieses Jahr erwartete Blackberry-10-Betriebssystem noch bis 2013 verzögern wird.

Unklar ist allerdings inwieweit es sich bei den Aussagen von Durate um mit dem Gesamtkonzern abgestimmte Äußerungen handelt. Sollte dies der Fall sein, könnte Google als einer der ersten Interessenten sein Hut in das Rennen um RIM geworfen haben.

Gerade im Business-Bereich könnte Google durchaus an einer Stärkung des Angebots gelegen sein, und auch wenn RIM schon seit einer ganzen Weile den Anschluss verloren hat, darf man das noch vorhandene Renommee des Herstellers in diesem Bereich nicht unterschätzen. Auch für RIM könnte eine Beteiligung Googles durchaus eine attraktive Option darstellen. Zwar müsste man sich dann vom eigenen Betriebssystem trennen, könnte aber seine Eigenständigkeit behalten und langfristig wieder erfolgreicher werden.

Und vielleicht würde sich für Blackberry OS auch noch ein Käufer wie Amazon finden, aber das ist schon fast ein Blick in die Glaskugel…

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