Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Test Blackberry Z10: Beim Aufholversuch geht die Puste aus

Test Blackberry Z10: Beim Aufholversuch geht die Puste aus
Von

Das Blackberry einen guten Eindruck, zeigt sich jedoch in Details erstaunlich lieblos gestaltet - und liefert so keinen wirklichen Grund, warum einst verprellte Nutzer zur Plattform zurückkehren sollten.

Einstmals galt "Blackberry" als Inbegriff des Smartphones und gehörte zum Business-Outfit dazu wie Schlips und Kragen. Allerdings vergaß der Hersteller, der sich damals noch Research in Motion (RIM) nannte, mittlerweile aber auch nur noch Blackberry genannt werden möchte, dass nach der Arbeit das Vergnügen kommt. Der Stern der Blackberry-Smartphones begann zu sinken, weil Apple und Google attraktivere Plattformen bereitstellten, die sich intuitiver bedienen ließen und eine Vielzahl von Anwendungen bieten, die auch den Feierabend versüßen. In diesem Jahr meldet sich der Hersteller nach langem Vertrösten mit zwei neuen Geräten zurück, die, wenn sie vielleicht nicht zu alter Größe zurückführen, doch wenigstens den stetigen Verfall der letzten Jahre stoppen und einen soliden Neuanfang erlauben sollen.

Ausstattung: Teure Mittelklasse-Hardware

Dazu setzt Blackberry beim Z10 auf Komponenten, die einen hochwertigen Eindruck vermitteln sollen: Das 4,2“ große Display bietet eine Auflösung von 1280 x 768 Pixeln. Dahinter steckt ein Qualcomm Snapdragon MSM8960, der mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz arbeitet. Abgerundet wird das Paket mit einem 16 GB großen Datenspeicher und einer 8-MP-Kamera an der Rückseite. Damit lässt sich das Smartphone der oberen Mittelklasse zuordnen, denn Highend ist etwas anderes: In den aktuellen Flaggschiffen der großen Android-Hersteller HTC, Samsung und Sony stecken brandneue Qualcomm-Quadcore-Chips. Die riesigen 5“-Displays besitzen Full-HD-Auflösungen und die Kameras nehmen Bilder mit 12 Megapixeln und mehr auf (mal abgesehen vom HTC One, das mit einer etwas anderen Technologie überzeugen will). Das getestete Blackberry Z10 wird aktuell für 548 Euro bei getgoods gehandelt (die Vodafone-Variante ist 80 Euro günstiger), also nicht unbedingt ein Schnäppchen. Es stellt sich also die Frage, ob das hauseigene Betriebssystem Blackberry 10 einen solch großen Mehrwert bietet, das den hohen Kaufpreis relativiert.

Ausstattungstabelle
ModellBlackberry Z10
Betriebssystem
Blackberry OS 10.1
Display
4,2"/ IPS-Display/ 1280 x 768 Pixel
CPU
Qualcomm MSM8960/ 2 x 1,5 GHz
GPU
Adreno 225
Arbeitsspeicher
2048 MB
Interner Speicher
16 GB
Externer Speicher
- / bis zu 64 GB per microSD-Karte
WLAN
a/b/g/n
Bluetooth
4.0
Datennetze
GSM 850/900/1800/1900 UMTS 850/900/2100 LTE 700/900/1800/2600
Funknetze
GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera
(1) 8-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
(2) 2-MP-Kamera, HD-Videoaufzeichnung
Akku
1800 mAh
Abmessungen
130 x 65.6 x 9mm
Gewicht
135 g
Straßenpreis
548 €


Alle 15 Kommentare anzeigen.
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • FrankSiedler , 13. Juni 2013 09:11
    Soll das ein bashing Versuch sein?! BlackBerry 10 ist nicht lieblos, oder sonst was, es ist genial! Sogar iOS 7 kopiert ein paar Gesten. Die Bedienung sucht seinesgleichen, und man kann damit sehr schnell arbeiten! Mein Z10 gebe ich nicht mehr her! Das ist einfach klasse!
  • FrankSiedler , 13. Juni 2013 09:18
    Das Q10 hat übrigens den 3. Platz in der connect Bestenliste erzielt, wenn das nicht super ist! :-)
    http://www.connect.de/testbericht/blackberry-q10-test-1475140.html
  • der_andi , 13. Juni 2013 12:34
    Wo bleibt denn hier die Objektivität?. Nur weil nicht alles so verspielt ist wie bei Android und Co. muss es doch nicht schlechter sein. Anderst herum gesagt braucht Blackberry keine 4 Kerne um die Smartphones flüssig arbeiten zu lassen. Auch wenn die Kamera nur 8 Megapixel hat, sind die Bilder sehr gut. Wenn ich richtig gute Bilder haben will dann nehme ich garantiert kein Smartphone egal welcher Marke, sondern eine ordentliche Kamera. Lasst doch mal die Kirch im Dorf und hört auf damit ständig darauf rum zu reiten wer wieviele Megapixel hat und wieviele Kerne und wieviele Apps es gibt. Ein Betriebssystem ist nur so gut wie die Hardware auf die Software abgestimmt ist. Und das ist bei Blackberry gegeben. Wie schon erwähnt wurde, den 3. Platz bei connect hat man nicht aus Mitleid, sondern weil ja doch was dran sein muß. Ich diesem Sinnen schöne Grüße von einem sehr zufriedenen Blackberry Z10 Nutzer.
  • der_andi , 13. Juni 2013 12:40
    Wo bleibt denn hier die Objektivität?. Nur weil nicht alles so verspielt ist wie bei Android und Co. muss es doch nicht schlechter sein. Anderst herum gesagt braucht Blackberry keine 4 Kerne um die Smartphones flüssig arbeiten zu lassen. Auch wenn die Kamera nur 8 Megapixel hat, sind die Bilder sehr gut. Wenn ich richtig gute Bilder haben will dann nehme ich garantiert kein Smartphone egal welcher Marke, sondern eine ordentliche Kamera. Lasst doch mal die Kirch im Dorf und hört auf damit ständig darauf rum zu reiten wer wieviele Megapixel hat und wieviele Kerne und wieviele Apps es gibt. Ein Betriebssystem ist nur so gut wie die Hardware auf die Software abgestimmt ist. Und das ist bei Blackberry gegeben. Wie schon erwähnt wurde, den 3. Platz bei connect hat man nicht aus Mitleid, sondern weil ja doch was dran sein muß. Ich diesem Sinnen schöne Grüße von einem sehr zufriedenen Blackberry Z10 Nutzer.
  • BallRockReaper , 13. Juni 2013 13:30
    Sehr geehrter Herr Matthias Wellendorf,

    Hatten Sie jemals das BlackBerry Z10 in der Hand oder woher haben Sie Ihre Informationen?
    Das Z10 verfügt über 2 GB RAM und nicht, wie Sie behaupten, nur über 1 GB. Desweiteren ist bekannt, dass nicht die Anzahl der Pixel den großen Unterschied zu qualitativen Fotos machen, sondern die Graustufen. Das allein wird durch Prozessor und Software bewerkstelligt.
    Alles andere wirkt wie, entschuldigen Sie den Ausdruck, Schwanzvergleich. Meiner ist größer als der von dem, nur kann er damit auch umgehen?
    2 Kerne sind für ein QNX System mehr als ausreichend, denn der QNX Kernel besteht aus ca 100k Zeilen Code, während der für die anderen Systeme weit weit drüberliegt. Je mehr Code vorhanden ist, desto langsamer das System. Um das zu kompensieren braucht man stärkere Prozessoren oder aber an der Anzahl mehr als bei QNX, was wiederum zu erhöhtem Stromverbrauch führt. Das Z10 schafft locker 24 Stunden, in vielen Fällen sogar 48 Stunden bei einem wechselbaren 1800er Akku. Kann da Apple, Windows Phone oder auch Android mithalten? Hier kann Ihre Antwort nur ein klares Nein sein.

    Also, Herr Wellendorf, holen Sie sich ein Z10, schauen Sie sich die Spezifikationen selbst im Detail an, testen Sie es selbst und dann schreiben Sie einen vernünftigen Artikel, der Sie nicht gleich zum Unwissenden und Möchtegern abstempelt. Machen Sie also Ihre Hausaufgaben, das betrifft auch Ihren Satzbau.
  • Graif , 13. Juni 2013 14:09
    Sehr geehrter Herr Wellendorf,

    - Die CPU reicht vollkommen aus. Warum einen Quad verbauen, der mehr Strom braucht, wenn es ein Dual Core auch tut?
    - die Display Größe ist meiner Meinung nach ohnehin schon fast zu groß. Ich verstehe den Trend nicht, immer einen größeren Bildschirm zu verbauen. Ich will mir das Gerät ja noch ans Ohr halten. Wenn ich einen größeren Bildschirm brauche, kaufe ich mir ein Tablet.
    - Die 8 MP Kamera reicht für nen Schnappschuß. Für professionelle Fotografie nutzt niemand ein Mobiltelefon.
    - Das Telefon hat im Vergleich zu anderen Smartphones ein viel besseres Empfangssignal --> daher auch eine bessere Sprachqualität.
    - BB10 ist meiner Meinung nach das zur Zeit fortschrittlichste mobile OS.
    - Wem 100k Apps nicht reichen, dem reichen auch die Millionen von iOS oder Android nicht. Die Zielgruppe von BB ist immernoch in erster Linie der Geschäftsbereich. Hierfür sind gute Apps vorhanden. Wer in der Schule mit seinen neusten Spielen angeben will, soll sich doch besser ein iOS oder Android Gerät kaufen

    Abschließend wollte ich noch sagen, dass es eventuell sinnvoll wäre, ein Z10 zu besitzen, wenn man einen Artikel darüber schreibt. Ich nehme an, dass sich keines in Ihrem Besitz befindet, da Sie sonst zu anderen Erkenntissen gekommen wären.
  • matthias wellendorf , 13. Juni 2013 14:57
    So richtig kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen, denn eigentlich sind die Kritikpunkte im Test nicht aufgrund irgendwelcher Einschätzungen meinerseits entstanden, sondern lassen sich nachprüfen.
    Hinsichtlich des Betriebssystems steht schon in der Überschrift, dass es mit den anderen mithalten kann und mit eigenen Stärken, etwa der Übersichtlichkeit und der daraus resultierenden, guten Handhabung zu gefallen weiß.
    Gegen ein kompaktes Display habe ich nichts, ich bin auch nicht unbedingt Fan von übergroßen Geräten, aber wenn man schon einen kleinen Bildschirm verbaut, dann kann man auch für ein kleineres Gehäuse sorgen. Man beachte den Größenunterschied zum RAZR i.
    Der Prozessor zwar nicht mehr der neuste ist, gilt insgesamt aber nicht als der schlechteste und reicht sicherlich für ein Smartphone. Dass die Leistung insgesamt aber nicht überzeugt, ist nicht unbedingt eine subjektive Einschätzung, sondern in erster Linie Ergebnis der Benchmarks, die, auch das ist im Test mit einem Beispiel untermauert, durchaus auch im Alltag nachvollzogen werden können.
    Für die Kamera, deren Leistung als gut beschrieben wird, gibt es Vergleichsbilder.
    Aber ich kann an dieser Stelle natülich auch den ganzen Test noch mal aufführen, was jedoch nichts daran ändert, dass man als Fan von dem System über die von mir angemerkten Kritikpunkte, die zweifelsohne da sind, hinweg sieht.
    Und hätte man bei Blackberry die Möglichkeiten des Prozessors besser ausgenutzt, wäre mein Urteil deutlich besser ausgefallen, denn ich persönlich würde es lieber sehen, wenn es bei den mobilen Betriebssystemen eher eine größere als eine kleinere Auswahl gibt, sodass man nicht nur die Wahl zwischen Apple und Google hat.
  • matthias wellendorf , 13. Juni 2013 15:02
    So richtig kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen, denn eigentlich sind die Kritikpunkte im Test nicht aufgrund irgendwelcher Einschätzungen meinerseits entstanden, sondern lassen sich nachprüfen.
    Gegen ein kompaktes Display habe ich nichts, ich bin auch nicht unbedingt Fan von übergroßen Geräten, aber wenn man schon einen kleinen Bildschirm verbaut, dann kann man auch für ein kleineres Gehäuse sorgen. Man beachte den Größenunterschied zum RAZR i.
    Der Prozessor zwar nicht mehr der neuste ist, gilt insgesamt aber nicht als der schlechteste und reicht sicherlich für ein Smartphone. Dass die Leistung insgesamt aber nicht überzeugt, ist nicht unbedingt eine subjektive Einschätzung, sondern in erster Linie Ergebnis der Benchmarks, die, auch das ist im Test mit einem Beispiel untermauert, durchaus auch im Alltag nachvollzogen werden können.
    Für die Kamera, deren Leistung als gut beschrieben wird, gibt es Vergleichsbilder.
  • FrankSiedler , 13. Juni 2013 15:05
    Sehr geehrter Herr Wellendorf,

    was soll dann bitteschön die Überschrift "Test Blackberry Z10: Beim Aufholversuch geht die Puste aus" und "lieblos gestaltet", wenn Sie es doch gar nicht so schlecht finden! Und was ist bitteschön lieblos gestaltet? Der Flow ist genial und auch designtechnisch ist das OS 10 sehr schön anzusehen! Wie die anderen Kommentare auch schon schildern, kommt es nicht immer auf die Prozessorleistung an, das sind nur Daten für Leute, die meinen, sie hätten dann das Nonplusultra in der Hand, aber sich nicht mit der Technik auskennen! Das OS 10 läuft flüssig und ist sehr absturzsicher, ich hatte bis jetzt noch keine Probleme mit meinem Z10. Das sollte vielleicht gewürdigt werden! Ich verwende es täglich für meine Arbeit. Videos z.B. spielt das Z10 ruckelfrei und mit gutem Klang ab, was soll es denn noch besser machen! Es benötigt einfach keinen quad-core Prozessor! Aber zum Grück für alle Hardwarejunkies bringt BlackBerry zu Weihnachten das A10 raus. Da wird dann wohl jeder mit zufrieden sein! Und wie schon erwähnt, das OS 10 ist super, da gibt es keine Zweifel. Mit keinem vergleichbaren System (außer mit meinem Laptop mit physikalischer Tastatur ;-) ) konnte ich bis jetzt schneller und effizienter Arbeiten, bzw. Texte schreiben!
  • BallRockReaper , 13. Juni 2013 16:05
    Auf Seite 4 gehen Sie auf Bluetooth ein und bemängeln, dass rsap nicht unterstützt wird. Seltsamerweise funktioniert bei meinem 2012er Subaru XV die komplette Einbindung des Z10, inklusive der Kontakte, Nachrichten und Sprachsteuerung problemlos. Wie Sie bereits sagten, haben auch andere Hersteller dieses Problem, was die Frage aufwirft, ob es nicht eher an den Fahrzeugherstellern liegt, als an den Telefonherstellern. Rooten um volles rsap zu installieren bewirkt immer einen Verlust der Garantie und sollte gar nicht notwendig sein. Zumal man dabei nicht nur Gefahr läuft, etwas richtig zu verbocken, sondern ggf auch Tür und Tor für Barack Obama und einigen Chinesen öffnet, was dem Sicherheitsgedanken in Firmen und auch meinem persönlichen entgegensteht. Gerade hier stellt BB10 das sicherste mobile System schlechthin dar und sollte durchaus mehr Beachtung finden, als der Hinweis zum Rooten um rsap zu ermöglichen. Auch das Thema Apps sprechen Sie an, beachten aber dabei nicht, dass iOS zwar rund 720k Apps im iStore hat, davon aber nur ca die Hälfte tatsächlich allen Anwendern zur Verfügung steht - was nur ca das 3fache von dem frischen BB10 Store bei BlackBerry ist. Gerade hier hat BlackBerry und auch die Entwickler bewiesen, was in wirklich kurzer Zeit möglich ist, was bei anderen einige Jahre gedauert hat. Doch, wie Sie bereits sagten, was bringen einem massenhafte, und ggf sicherheitskritische, Apps, wenn die Hauptfunktionen darunter leiden? Wie der Name ja schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Smartphone, mit dem in erster Linie zu jederzeit kommuniziert werden soll - telefonieren, chatten, emailen und Freunde virtuell am Leben teilnehmen lassen (soziale Netzwerke). All das kann das Z10 mit bravour, während andere gern mal mit Empfangsproblemen oder Roboterstimmen zu kämpfen haben. Auch so genannte Benchmarks haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sie meist nicht das wahre Können eines jeden Geräts darstellen. Wie zutreffend diese nun auch hier sind, ist fraglich. Zum Beispiel kann ich den sunspider Test problemlos durchführen auf meinem BB10 Gerät und erhalte dabei durchaus sehr respektable Werte.
  • matthias wellendorf , 13. Juni 2013 17:26
    Schön, wenn das Blackberry bei seinen Nutzern auf Begeisterung stößt. Auch ich hätte das Z10 gern besser bewertet, muss den Tatsachen aber ins Auge sehen! Ich kann es nur begrüßen wenn sich neben iOS und Android noch weitere Betriebssysteme etablieren und das Angebot vielfältig bleibt. Doch wenn ein Gerät 550 € kostet, spielt es in der Liga von Oberliga und muss entsprechende Leistungen bringen.
    Dazu braucht es keinen Quadcore, wie das iPhone zeigt. Und der verbaute Prozessor wäre auch durchaus zu mehr Leistung im Stande, wenn man das System entsprechend optimiert. Doch schon der Energiebedarf liegt nur auf dem (nicht sonderlich guten) Niveau des LG Optimus G, und das hat einen Vierkern-SoC. Die angegebenen Werte können gern unter gleichen Bedingungen nachgeprüft werden.
    Dass die Browser-Benchmark-Ergebnisse nicht berauschen ist in erster Linie ein Browser-Problem - wo wir wieder beim Thema Software sind. Es gibt genügend frei verfügbare Engines mit auf dem Markt, die mit sehr guten Leistungen punkten. Man muss nicht mal den Browser im Ganzen von einem fremden Entwickler übernehmen. Man sollte es aber definitiv überlegen und die eigenen Energien auf das wesentliche konzentrieren. Im gleichen Maße hätte man auch die Karten und Navigation von einem anderen Entwickler übernehmen können - hier hätte sich unter Umständen Nokia angeboten.
    Und das die Kamera nicht den schlechtesten Job macht, steht schon in der Überschrift.
    Es steht im Fazit auch an keiner Stelle, dass es sich um ein schlechtes Smartphone handelt. Selbst die Diskussion, wie viele Apps nötig sind, habe ich dort aufgegriffen und dabei gerade nicht geschrieben, dass man mit dem Angebot nicht glücklich werden kann.
    Und ob das Q10 nun das aktuell drittbeste Smartphone ist, ist eine Wertung, die ich wenn nicht albern, dann zumindest überflüssig finde. Mit ist das Q10 nicht unbekannt und hinsichtlich der Verarbeitung gefällt es mir deutlich besser als das Z10. Aber was sagen solche Platzierung aus? Nur iPhone und Samsung Galaxy S4 sind besser, oder das HTC One. Vielleicht auch ein Nokia Lumia 925. Nur wird es dann schon langsam eng auf den beiden Plätzen auf denen jeder Fan seinen Liebling sehen möchte.
    An mancher Stelle ist die hier geäußerte Kritik geradezu widersprüchlich. So ist das Fazit zum Betriebssystem, dass die große Qualität gerade darin liegt, dass es eine angenehm übersichtliche Struktur (der_andi möge dies gern noch mal nachlesen).
  • creeeech , 14. Juni 2013 15:35
    Es handelt sich um einen Test. Wie kann man ein Smartphone testen? Genau, indem man es mit anderen vergleicht. Ihr werdet am Test sehen, dass andere Smartphones es besser können (heisst bessere Kamera, schnellerer Prozessor, bessere Akkulaufzeit und kompakteres Gehäuse - Displaygröße ist imo reine Geschmackssache), kein Grund, sich auf den Schlips getreten zu fühlen! Da helfen auch Argumente wie "Kameraauflösung ist nicht alles" nichts - es gibt andere, bessere Handykameras, auch mit 8MP, oder "das Betriebssystem läuft flüssig" (das tat es bei iOS mit zwei Kernen auch), wenn die CPU nicht allzu performant ist (wär ja in Ordnung, wenn der Akku lange halten würde).Der Artikel vergleicht das Smartphones mit anderen, da brauch man keine Kommentare, die das Handy auf einen Thron heben!
  • KleinerZyniker , 5. August 2013 15:11
    Ich hatte so ein Teil noch nicht in der Hand. Nur Tests bringen meiner Meinung nichts. Wenn ich mir zum Beispiel Autotests ansehe, stehen mir manchmal die Haare zu Berge. Jeder sollte das Produkt selbst in die Hand nehmen. Den Verfechtern der Pixelgigantonomie sei ins Stammbuch geschrieben: Nicht die Anzahl der Pixel ist das alles Entscheidende, sondern das Objektiv. Ich denke, ein Objektiv zu produzieren, welches die Auflösung der Kamerachips erreicht, und das bei der Größe wie sie in einem Telefon eingebaut sind, ist schon ein kleines Wunder..
    Ich habe ein Tablett mit Android 4.?? und bin überhaupt nicht zufrieden damit. Mein Smartphone hat WebOS. Ist schon besser. Auch wenn es nicht sooooo viele Apps dafür gibt. Dazu noch eine Anmerkung: die Anzahl der Apps sollte nicht die Bewertung des Telefons/Betriebssystems pushen. Viele von den Android Apps kann man getrost in die Tonne treten. Viele Apps wollen Zugriff auf Systemteile, wo man nicht nachvollziehen kann, warum.
    Ich würde sagen, nicht nur einen Test lesen sondern mehrere. Sie sind manchmal sehr unterschiedlich. Über die eigenen Preferenzen nachdenken. Und dann aufhören sich wie Pupertierende zu benehmen. Auch Userkritik anschauen lohnt sich, die haben in der Regel schon längere Zeit mit dem Gerät gearbeitet.
  • killer24680 , 3. September 2013 20:02
    "An sonnigen Tagen wünscht man sich ein leuchtstärkeres Display. Die gemessene Strahlkraft von 321 cd/m² ist zwar so schlecht nicht, in hellen Umgebungen wirkt der Bildschirm dennoch schnell dunkel und kämpft mühsam gegen die Reflexionen an"

    Komisch.... Ich kenne bei sehr wenigen Herstellern Transreflektive Displays, welche sich so gut wie mein Z10 in der Sonne ablesen lassen.....

  • vfrreiter , 10. Januar 2014 16:32
    Nun, trotz der Tatsache, dass dieser Thread schon etwas Zeit auf dem Buckel hat, muss ich meinen Senf dazugeben, vielleicht hilfts ja jemandem bei seiner Entscheidung.1. Look & Feel: Schön aufgeräumtes System, sehr intuitiv bedienbar. Bei den Wisch-Gesten in nicht sicher, wer sich von wem hat "inspirieren" lassen. Wenn man von iOS kommt, gewöhnt man sich jedenfalls schnell dran. Androidnutzer vermissen jedenfalls den Home-Button, wenn sie das Ding in die Hand nehmen :-D. Vom Blackberry-Hub bin ich auch recht angetan, der vereint alle Kommunikationsaktivitäten schön übersichtlich.2. Das Display: Auflösung mehr als nur ausreichend, alles sieht schön smooth aus, nichts ist pixelig, Helligkeit ist auch draußen ausreichend.3. "Schwuppdizität": Reaktionen des Systems stehen schnellen iOS/Android-Systemen in nichts nach. Alles läuft immer flüssig. Naja, beim Start von Android-Ports dauerts manchmal doch etwas länger, native BB10-Apps starten gefühlt ohne Verzögerung. Benchmarks sind nicht alles.4. Die Kamera ist okay, mehr aber auch nicht. Für gelegentliche Schnappschüsse ausreichend, stört mich persönlich weniger, da ich noch eine DSLR nutze.5. Bluetooth-Unterstützung: rSAP arbeitet seit Update auf 10.2 einwandfrei, zumindest mit der VW Premium FSE. Das war mein "Killer-Feature". Ist bei iOS nicht nachrüstbar, auch mit erheblichem Aufwand nicht, bei Android gehts "out-of-the-box" nur bei Samsung Galaxy Sx. Dass dann vom Verfasser behauptet wird, man brauche den Androiden "nur zu rooten", finde ich persönlich schon etwas frech. Zum einen sollte das meiner Meinung nach bei dienstlich genutzten Geräten ohne Modifikationen funzen, zum Anderen hatte ich persönlich da keine Lust drauf, weshalb ich dem BB Z10 mal eine Chance gab. Ohne es zu bereuen.6. Apps: Alles für mich Wichtige hab ich finden können. Sogar einen Player, der AC3-Tonspuren dekodiert. AC3 scheint momentan zumindest unter iOS ein echtes (Lizenz?-) Problem zu sein.7. Akku: Der ist wechselbar, das scheint ja langsam auszusterben. Die Laufzeit ist in der Tat nicht allzu toll, dem kann man notfalls mit einem Wechselakku oder einem externen Akkupack begegnen. Dieses Problem jedenfalls leichter lösbar / zu umgehen, als vergurkte Software oder Bluetooth-Profile. Fazit: Komme ursprüglich von einem alten Wave (wegen rSAP), habe diverse Geräte ausprobiert und mich zu guter Letzt entschlossen, dem Blacky mal eine Chance zu geben. Habe es nicht bereut. Wer also in einem Smartphone eher ein Werkzeug als eine mobile Spielkonsole sieht, sollte sich den Außenseiter durchaus mal näher ansehen. Zumal der Preis mittlerweile iO geht (ab 270€ momentan). Hätte selbst nie gedacht, dass ich mal nen Blackberry kaufe...
Ihre Reaktion auf diesen Artikel