Blu-Ray 4-fach Rohlinge: 25 GB in 25 min
Langsam, aber sicher wird das Angebot an Blu-ray-Medien größer: Traxdata ist einer der ersten Hersteller, der Blu-ray-Rohlinge mit 4fach-Speed auf den Markt bringt.
Blu-ray-Medien und -Brenner werden in punkto Preis immer attraktiver. Viele Anbieter buhlten bislang mit 2-fach-Speed-Medien um die Gunst der Käufer. Nach blauen Rohlingen, die sich auch mit 4-facher Geschwindigkeit beschreiben lassen, mussten Interessierte lange suchen. Nun bringt Traxdata solche Produkte in den Handel: Der Hersteller bietet ab sofort ein einmal beschreibbares Blu-ray-Medium für 13,99 Euro an.
Der Rohling bietet eine Gesamtkapazität von 25 GByte, was etwa dem Fünffachen einer Standard-DVD mit 4,7 GByte entspricht. Dank der verdoppelten Geschwindigkeit sinkt die Schreibdauer auf rund 25 Minuten. Den Zeitgewinn von etwa 20 Minuten pro Brenn-Session dürften Vielbrenner zu schätzen wissen.
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Wie sicher ist denn das Brennen von solchen Blue-ray Disks ? Ich persönlich kenne noch keinen, der so ein gerät hat...Noch ist zwar jede externe festplatte billiger, aber wer weiss...in Zukunft
glaube eher dass man in zukunft auf flash und ähnliche speichermedien umsteigen wird. warum 25 minuten warten wenn der kleine stick 5 mal schneller ist. denke mal auch das es einfach nen totes format wird. habe bei mir zu hause seit ca 4 jahren keine cds mehr weils einfach genervt hat.
liegt nun alles schön aufm medienserver und alles ist innerhalb von sekunden bereit. und externe festplatten fürs backup sind heutzutage alle mal billiger als die rohlinge wenn man die kapazität vergleicht
greetz
Auch in Zukunft werden ex. Festplatten bestimmt billiger sein. Und dazu noch wiederbeschreibbar. Blu-Ray würde erst interresant wenn die 50GB Rohlinge 5? kosten und wiederbeschreibbar sind. Und selbst dann sind ex. Festplatten besser, da schneller und größer.
@ impaled: Bisher hatte mein LG GGW-H20LRB mit keinem Medium irgendein Problem, und ich hab BluRay-Rohlinge von Fuji, Verbatim, TDK, Mediarange, Platinum und natürlich den dabeiliegenden von LG selber getestet. DVD-Rohlinge (nur Verbatim und Memorex) auch ausfallfrei bislang, ich kann nicht meckern.
Für richtige Backups, also von wichtigen Daten, auf deren Archivierung man angewiesen ist, sind weder Festplatten noch optische Medien geeignet.
Optische medien (vor allem einmal beschreibbare) haben den Vorteil, daß sie z.B. nicht durch Viren verändert werden können. Außerdem haben diese Medien, wie bereits gesagt, keine beweglichen Teile.
BluRays sind eigentlich erst dann für einen häufigen Einsatz interessant, wenn man die 50GB-Scheiben in ca 15min brennen kann und das für 5Euro oder weniger pro Stück. Das entspricht dann ungefähr ihrem Wert aus heutiger Sicht.
Für jemanden, der nur schnell mal eine Kopie von großen Datenmengen anlegen will, ist eine externe Festplatte mit Sicherheit die bessere Wahl: Größer, billiger, schneller.
Wer richtige Backups anlegen möchte, der nimmt DLT, LTO oder ähnliches.
Wer Geschwindigkeit will, der nimmt SSDs.
Für jede Anwendung das passende Gegenstück - das ist das Gute an der ganzen Sache.
bei heutigen anfallenden datenmengen sid 25gb richtig wenig! wenn ich jetzt nen backup aller so wichtigen und nutzlichen daten auf den 25gb br rohlingen machen müsste würden 16stück bei draufgehen! das wären 224€ nur für das medium, dann noch 250€ für nen brenner, 5,5 stunden fürs brenner und ne menge cd-hüllen zum verstauen. dagegen kostet ne 500gb platte im usb-gehäuse die man sich nach dem backup in schrank legt nur 100€, man kann sie wiederverwenden, sie nimmt weniger platz weg, es geht schneller und sie hat ne höhere lebensdauer (bei sachgemäßem gebrauch ;-))
@Chris:
Festplatten sind nicht für eine dauerhafte Datenspeicherung ausgelegt.
Als Backup im Privaten Rahmen, also für ehr "unkritische" Daten, aber durchaus geeignet.
Obwohl ich eine DLT-Tape-Library habe, habe ich nun schon mehrfach darüber nachgedacht mir nicht für "das schnelle Backup zwischendurch" eine große Platte anzuschaffen. Aber das wäre bei mir eben nur zusätzlich - so wie die plattenbasierten Archieve im professionellen Umfeld. Die sind auch nur soetwas wie eine Zwischenstation zum dauerhaften Backup und sollen hauptsächlich Geschwindigkeit bringen.
Was mein ganzes Posting soll? Nun, ich möchte nur davor warnen wichtige Daten auf eine Festplatte zu speichern, diese in den Schrank zu legen und dann darauf zu hoffen, daß sie in einem Jahr noch alle Daten fehlerfrei enthält.
Vor allem neigen viele Leute mit USB-Platten dazu diese aus Bequemlichkeit am Rechner zu lassen.
@derGhostrider: klar, für ein professionelles backup mit langer lebensdauer würde ich klar zu einer bandsicherung greifen. aber im heimgebrauch ist ein lto-loader und das daugerhörige band(sicherungs und reinigungsband) etwas zu teuer. und wie gesagt bei sachgemäßem gebrauch ist ne plaate im usb rahmen für zu hause mehr als ausreichend und sehr efizient. wenn man die platte ordentlich behandelt kann man mit sicherheit die daten noch nach 2 jahren wiederverwenden
@Chris:
Wenn man mit der Platte vernünftig* umgeht - vielleicht sogar zwei Platten hat und diese abwechseld für Backups benutzt - sollte es wirklich reichen.
* vernünftig umgehen: Nur beim Backup oder der Wiederherstellung von Daten an den PC anschließen, danach sofort vom PC trennen und im Schrank verstauen; Eventuell die Daten in einem READ-Only-Container Speichern, so daß sie nicht so leicht ausversehen verändert oder gelöscht werden können.
Durch den abwechselnden Gebrauch von zwei Festplatten hätte man den Vorteil, daß wenn eine doch mal hopps gehen sollte, man noch das vorletzte Backup auf der anderen Festplatte hat.
Wieso sollten die Daten denn "doch mal hopps gehen"? Wenn die SSD doch nur im Schrank liegt (sie liegt und wird nicht täglich irgendwo anders hin geschleppt), warum sollten dann die Daten hopps gehen? Geht eine SSD nur vom rumliegen kaputt? Und wenn sie im PC eingebaut ist nicht?
@Wing:

Es war die Rede von Festplatten, nicht von SSDs. Festplatten bestehen aus Lagern, Elektromotoren und anderen beweglichen Teilen, kombiniert mit einer Platine aus elektronischen Bauteilen. Außerdem sind die Daten magnetisch verdammt nah an der Grenze zum superparamagnetischen Effekt gespeichert.
Du hast also die freie Wahl, warum eine Festplatte nach einiger Zeit nicht funktionieren kann:
1. Es hat sich eine elektrostatische Ladung aufgebaut, die beim anfassen der Festplatte über ungünstige "Wege" entladen wird und somit ein paar Transistoren in der Elektronik brät.
2. Die Lager sitzen fest.
3. Ein Bit ist (an der falschen Stelle) umgekippt.
...
Im PC passiert zumindest ersteres nicht, da die Festplatte dauernd geerdet ist. Dafür kann sie durch eine sogenannte "Überspannung" (z.B. beim Blitzschlag in den Baum des Nachbarn) oder durch einen sonstigen Hardwaredefekt (Netzteile verteilen auch gerne Spannungsspitzen, wenn sie sterben) zerstört werden.
Auch wenn eine Festplatte im PC eingebaut ist, kann es passieren, daß nicht-behebbare Fehler in den Daten auftreten. Kann, muß aber nicht.
Die Frage dabei ist natürlich, was schlimmer ist: EINE Datei, die nicht mehr lesbar ist oder ein umgekipptes Bit in der Partitionstabelle bzw im MFT, so daß die Partition nicht mehr lesbar ist...
Eine SSD in den Schrank zu legen halte ich für Wahnsinn. Das wären gigantische Kosten für einen Datenträger, dessen einzige existenzberechtigung (heute) in der Geschwindigkeit liegt. Ein Backupmedium darf ruhig etwas langsamer sein - das muß primär die größtmögliche Sicherheit bieten. Eine SSD ist für Höchstleistungen optimal geeignet, da sie eine extrem kurze Zugriffszeit hat und somit sehr viele, auch zufällige, Lesezugriffe pro Zeit möglich sind. Da ist eine SSD einer Festplatte überlegen und das rechtfertigt auch den höheren Preis, wenn es denn benötigt wird.
(Die neuen SSDs von Samsung sind mit 200MB/s im lesen auch noch mit super Übertragungsraten zu haben...)
Es wäre Wahnsinn ein solches Medium, was im alltäglichen Gebrauch der Festplatte weit überlegen ist, aber eine relativ geringe Kapazität bietet, nur für Backups von einem langsamen Medium zu gebrauchen, was jedoch mehr Kapazität mitbringt.
WENN, dann doch umgekehrt: SSD in den PC, HDD für Backup. Dann kann man die SSD mehrfach auf eine HDD sichern (verschiedene Backup-Stände) und, wie oben bereits gesagt, aufgrund der niedrigen HDD-Preise gleich zwei nehmen, für den Fall der Fälle.
Bei Backups geht man nunmal immer vom Worst-Case aus, ansonsten bräuchte man kein Backup!
"Wieso sollten Daten verloren gehen?" - nun, das kann man auch auf die Festplatte im System übertragen. Dann muß man nur davon ausgehen, daß die MTBF-Zeiten tatsächlich als absolut anzunehmen sind und nicht nur als statistischer Wert, dann unterstellt man sich selbst noch Perfektion (ich mache keine Fehler, kann nix passieren!), Viren bekommt man auch nicht, da man noch nie einen hatte, Blitzschlag ist auch unwahrscheinlich und da die Hardware nicht nur Ramsch ist, geht auch nichts anderes kaputt. Super! Dann ist ein Backup ja überflüssig.
Man muß nunmal davon ausgehen, daß Hardware auch kaputt gehen kann. Gerade, wenn sie etwas mehr beansprucht wird und jeden Tag ~10h läuft, dann kann es schonmal zu defekten an Verschleißteilen kommen.
Für Festplatten wäre es wohl prinzipiell das beste, wenn sie 24/7 bei hinreichender Kühlung und geringer Nutzung laufen würden. Elektromotoren werden beim Anlaufen am stärksten belastet und gehen in dieser Phase durch die Belastung als erstes kaputt. Eine Backup-Platte macht da das schlimmste durch: Kaum angelaufen, wird sie wieder abgeschaltet und weggepackt.