Rückrufaktion: Brandgefahr bei Sony Bravia-Fernsehern
Zum zweiten mal macht Sony auf sich aufmerksam. Auf der Internetseite des Herstellers wird vor einer möglichen Überhitzungsgefahr diverser Bravia-Fernseher gewarnt. Insgesamt sind acht Modelle und damit rund 1,6 Millionen Geräte betroffen
Für Sony kommt es heute ganz dicke. Nachdem das Unternehmen einen erneuten Hackerangriff bekanntgeben musste, sollen nun von acht Modellen der Bravia-Fernseher eine Brandgefahr ausgehen können. Aus diesem Grund hat der japanische Hersteller eine Rückrufaktion ins Leben gerufen. Insgesamt handelt es sich laut der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf eine Sony-Sprecherin beruft, um 1,6 Millionen Bravia-LCD-TVs weltweit.
Betroffen sind Fernseher aus dem Produktionsjahr 2007 und 2008 mit der Modellbezeichnung KDL-40D3400, KDL-40D3500, KDL-40D3550, KDL-40D3660, KDL-40V3000, KDL-40W3000, KDL-40X3000 und KDL-40X3500. Laut BBC News sind insgesamt 630.000 dieser Modelle in Europa über die Ladentheke gegangen. Das Unternehmen unterstreicht in einer Erklärung auf seiner europäischen Support-Seite, dass bislang nur möglicherweise defekte Bauteile bei der Hintergrundbeleuchtung innerhalb von Geräten festgestellt wurden, die in Japan auf dem Markt waren. Aufgrund der Tatsache, dass diese Problemteile jedoch auf der ganzen Welt verbaut worden sind, hat Sony sicherheitshalber eine weltweite Rückrufaktion gestartet.
Alle Kunden die eines der oben bezeichneten Modelle besitzen, können sich an eine Servicestelle des Herstellers vor Ort wenden. Dort werde das Gerät kostenlos überprüft und - wenn nötig – repariert bzw. es werden die problembehafteten Bauteile ersetzt. Die Produktionsjahre 2007 und 2008 scheinen für Sony nicht zu den besten zu zählen. Damals waren 416.000 Geräte Digitalkameras des Modells DSC-T5 von einer Rückrufaktion betroffen, weil der verbaute Metallboden sich verbiegen konnte und damit bei Benutzung Verletzungsgefahr bestand. Ein Jahr später wurden Anwender von einigen tausend Vaio-Laptops gebeten sich an den Service zu wenden. Damals bestand die Gefahr eines Kurzschlusses bedingt durch ein möglicherweise defektes Kabel.
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Und wenn mandas Gerät über einen Internet- Händler gekauft hat oder der Örtliche mittlerweile Pleite ist (wie der Fröschl bei uns) was dann?
Sandmann, im Artikel steht man soll sich an eine Servicestelle des Herstellers vor Ort wenden.
Ist dieser von Dir erwähnte Frosch der Hersteller des Gerätes?
Scheisse, ich habe vermutlich einen 40V300. Zu Hause muss ich sofort schauen.
Man, zum Glück ist meiner immer mittels Steckdosenleiste vom Netz getrennt, wenn ich nicht zuhause bin.